Wohin bringe ich mein Geld vom Girokonto am besten in Sicherheit?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich zalte Deine Bedenken auch für übertrieben.

Sprich mal mit Deiner Bank.

Ja, man kann Konten gegen Lastschriften sperren lassen, muß man aber nicht. Denn Lastschriften kann man ohnehin innerhalb von acht Wochen retournieren.

Telefonbanking muß man aktiv beantragen, man ist also nicht dazu gezwungen. Onlinebanking hast Du sicher nicht. Desweiteren kann man Tageslimits festlegen (z.B. keine Verfügungen über 1000,-€ pro Tag).

Ja, ein zweites Girokonto, warum nicht? Es gibt auch Leute, die haben zwei Computer. Einen mit Internetverbindung und einen sicheren, ohne Internetverbindung. Wenn paypal Dich so beunruhigt, warum nicht. Dann nimmst Du eben ein Konto mit überschaubarem Bestand für paypal und Telefonbanking und ein zweites Konto (tja, wofür eigentlich?) für den Rest und als Referenzkonto für Dein Tagesgeldkonto.

Ich brauch das nicht, aber muß jeder selbst wissen.

Für mich ist ein Tagesgeldkonto schon relativ sicher und ausreichend, und die Bank haftet ja im Betrugsfall auch, wenn Du nicht gravierende Sicherheitsmängel selbst verursachst.

Völlig unbegründet ist Deine Angst nicht. Telebanking sollte man in jedem Fall sperren lassen. Abbuchungen kann man nicht sperren lassen. Man kann nur im gesezlichem Rahmen widersprechen. Macht man das nicht, ist das Geld weg, auch wenn niemals eine Abbuchungserlaubniß erteilt wurde.

Das hat sich übrigens bei der letzten Gesetzesnovelle geändert, negativ für Verbraucher, positiv für Banken, die früher auf dem Schaden sitzen geblieben sind in den Fällen, wo keine Abbuchungserlaubnis vorgelegt werden konnte.

Das sicherste ist das Geld anzulegen und ein 2. Girokonto als Referenzkonto anzugeben. Dieses 2. Konto nicht publizieren und keine Überweisungen von diesem Konto vornehmen an Dritte. Nur Umbuchungen auf das 1. Girokonto machen von dem alle Zahlungen erfolgen.

Das größte Hinderniß gegen Betrübereien ist die Konto-Nr. an sich. Wenn die niemand hat, sind keine Betrügereien möglich. Da man von einem Girokonto ja viele Überweisungen tätigt, wird die Konto-Nr. ja dem Empfänger mitgeteilt, was ja schon eine Lücke darstellt. Wenn man also mit 2 Konten arbeitet, wovon eines nur für Zahlungen und eines nur als Referenzkonto genutzt wird, das niemand außer Dir kennt, wird es wesentlich sicherer. Eventuell geht als Ersatz für das 2. Konto auch ein Sparbuch bei einer örtlichen Bank. Das wäre dann noch sicherer. Dann muss man nur noch die Unterlagen sicher aufbewahren.

Allerdings sollte solch einen hohen Betrag niemals für längere Zeit auf einem Girokonto verbleiben, da ja unautorisierte Abbuchungen erfolgen können wie beschrieben. Wenn man dann nicht innerhalb 8 Wochen widerspricht, ist das Geld weg und kann nicht zurückgeholt werden.

In der Vergangenheit haben so viele Betrügereien stattgefunden, bei alten Menschen, die in Heimen leben, krank sind und nicht ständig ihre Konten überwachen. Die Erben sind dann meist aus allen Wolken gefallen, das das Geld weg war. Die Täter stammen meist aus dem Umfeld der Betroffenen.

Wenn du jedem, der dich per Mail oder im Internet danach fragt, Zugangsnummer, Pin und Tans zur Verfügung stellst, sind deine Bedenken berechtigt. Du solltest das Geld dann auf ein anderes Konto umbuchen, bei dem du auf Zugangsnummer, Pin und Tans aufpasst.

Wenn du nicht jedem, der dich per Mail oder im Internet danach fragt, Zugangsnummer, Pin und Tans gibst, solltest du überlegen, ob dir bei dem Problem nur ein Arzt helfen kann. Deine Bedenken sind dann unbegründet.

Jemand, der betrügen will, ist mehr an großen Beträgen interessiert. Angst vor derartigen Angriffen müssen also höchstes Unternehmen haben. Mit deinem Kleingeld kann kaum was passieren.

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Bei meinen Großeltern gab es so eine negative Überaschung. Ich weiß allerdings nicht, ob sie zu gutgläubig ihre Zugangsdaten herausgegeben haben. ...

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@Frage3210

>>>Ich weiß allerdings nicht, ob sie zu gutgläubig ihre Zugangsdaten herausgegeben haben. ...

Dann frage nach!

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