Wo werden Vermittlungsprovisionen in Einkommensteuererklärung angegeben, bzw. abgesetzt?

1 Antwort

Etwas stimmt an der Darstellung nicht.

 Ich bin freiberufliche Dolmetscherin und werde öfter durch Vermittlungsagenturen an Kunden vermittelt.

OK, Agenturen vermitteln Dir Aufträge.

 Die Vermittlungsprovision (10 %) ziehe ich dann auf den Rechnungen an die Vermittlungsagenturen vom Gesamtbetrag der Aufträge ab 

Demnach vermittelt Dir die Agentur aber keine Aufträge, sondern ist selbst Auftraggeber.

In dem Fall ist es von der Sache richtig das es wie ein Nachlass behandelt wird, aber es ist eben eine Art Großkunden Rabatt. Die Agentur berechnet ja dann zu Deinem Normalpreis weiter.

Wenn Dir die Agentur Aufträge vermittelt, die Du direkt mit dem Kunden abrechnest, dann schreibst Du der Agentur eine Gutschrift übr eine Vermittlungsprovision.

Also werden die Vermittlungsprovisionen gar nicht extra aufgeführt.  z.B. 1000,-€ Honorar minus 100,-€ Provision = 900,-€ nettoeinnahme. Dann hat sie ja alles richtig gemacht bei der Rechnungserstellung.

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@Brigi123

so schrieb ich es und so ist es richtig, denn es ist dann keine Vermittlungsprovision, weil sie nur die Subunternehmerin der Agentur war.

Rein Theoretisch so, als würde der überlastete @EnnoWarMal einen Auftrag von mir erledigen lassen und ich würde ihm gegenüber nur StBGVV minus 20 % abrechnen. Und er dem Auftraggeber voll.

Anders wäre es eben, wenn ich einen Auftrag, der besser in die Kenntnisse von @EnnoWarMal, als in meine passt, an ihn weitergeben und @EnnoWarMal, mir dann eine Gutschrift für eine Provision schreibt und 12,80 Euro überweist.

War natürlich nur ein Beispiel, denn ich würde von ihm nie eine Provi nehmen, wenn ich weiß, das er einen Mandanten besser bedienen kann.

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Bafög, Steuererklärung und "außergewöhnliche Belastungen"

Hallo Zusammen,

ich habe mal folgende Frage und würde mich riesig über Antworten freuen:

also ich bin verheiratet und erhalte Bafög. Da mein Mann berufstätig ist, ist er mir laut Bafögbescheid mit einem Betrag X gegenüber unterhaltspflichtig, ebenso mein Vater. Das heißt mein Bafög vermindert sich um diese Beträge und wird entsprechend durch die Zahlungen meines Mann und meines Vaters bis zum Bafög- Höchstbetrag aufgestockt. So weit so gut.

Nun zu meiner Frage: Können die Zahlungen meines Mannes (vom Bafög a mich ausgerechneter "Unterhalt") in irgendeiner Form steuerlich geltend gemacht werden? Eventuell mit diesem hier -> § 33a I EStG ("Außergewöhnliche Belastungen")???

Ich bin mir nämlich nicht sicher ob wir uns hierauf berufen können und im Internet finde ich hierzu leider nichts konkretes bis auf unten stehendes Beispiel welches allerdings nicht ganz auf uns zutrifft (Unterschied: wir sind verheiratet und ich habe kein eigenes Einkommen bis auf das Bafög und die Zahlungen meines Mannes und Vaters)

Beispiel: habe ich hier gefunden: http://lsvd.de/209.0.html *

Charlotte und Silke sind eingetragene Lebenspartnerinnen. Da Silke sich noch in der Ausbildung befindet, kann Charlotte die Aufwendungen für Silkes Unterhalt in ihrer Einkommensteuererklärung von dem Gesamtbetrag ihrer Einkünfte absetzen. Silke verfügt über ein eigenes Netto-Jahreseinkommen in Höhe von 3.000 € und erhält zusätzlich anrechenbare BAföG-Leistungen in Höhe von 230,00 € monatlich, als insgesamt 2,760,00 €.

Die abzusetzende Summe errechnet sich folgendermaßen:

Jahres-Nettoeinkommen von Silke = 5.760,00 € abzüglich des anrechnungsfreien Betrags von 624,00 € = 5.136,00 € Charlotte kann somit höchstens 8.004,00 € - 5.136,00 € absetzen, also 2868,00 €

Charlotte hat ein Jahres-Netto-Einkommen von 15.000 €.

Gemeinsam verfügbares Jahres-Nettoeinkommen: 5.760,00 € + 15.000,00 € = 20.760,00 €. Aufteilung Jahres-Nettoeinkommen nach Köpfen: 10.380,00 €. Differenz zum Jahreseinkommen von Charlotte: 4.620,00 € Davon entfallen auf jeden von ihnen: 2.310,00 €.

Charlotte hat somit für den Unterhalt von Silke 2.310,00 € aufgewandt. Diesen Betrag kann sie voll absetzen.

Wenn das Jahreseinkommen von Silke höher ist als 8004,00 € - 624,00 € = 7.380,00n €, kann Charlotte ihre Unterhaltsaufwendungen nur über einen Antrag auf Zusammenveranlagung geltend machen, siehe dazu "Muster für Klagen von Lebenspartnern auf Gleichbehandlung mit Ehegatten bei der Einkommenssteuer".*

Ich hoffe ihr könnt etwas Licht ins Dunkle bringen...

Viele Grüße

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Wie versteuere ich den "Unterhalt" für meine Freundin in einer Bedarfsgemeinschaft?

Hallo liebe Community,

ich habe ein Problem mit der Einkommensteuererklärung und werde bei google leider nur zum Teil fündig, bzw. bekomme zu viele unterschiedliche Meinungen.

Es geht um folgendes:

Ich wohne mit meiner Freundin in einer gemeinsamen Wohnung (beide stehen im Mietvertrag und wir wohnen schon über ein Jahr zusammen) und Sie hat keinerlei Einkommen, sodass ich für Ihren kompletten Lebensunterhalt aufkomme (Miete, NK, Krankenkasse, Nahrung usw.). Da wir ja somit in einer Bedarfsgemeinschaft leben und mein Verdienst zu hoch war (zumindest bis incl Juni 2014 - danach haben wir von meinem ALG1 und meinem Dispo "gelebt" ), hatte Sie keinen Anspruch auf ALG 2 oder sonstige Sozialleistungen (Antrag wurde auch nicht gestellt)! Wir haben zwar jeder ein eigenes Konto, Zahlungen wurden bis heute jedoch alle von meinem Konto geleistet. (Meine Freundin hat eine Kontovollmacht für mein Konto)

Nun habe ich mehrfach gelesen, dass ich pauschal den Höchstbetrag von 8354€ + den ebenfalls von mir geleisteten KK-Beiträgen über der Anlage Unterhalt steuerlich als außergewöhnliche Belastung geltend machen kann.

Wenn ich es denn richtig verstanden habe:

...Steuerfreiheit gilt nur für laufende Zahlungen Sind die Voraussetzungen erfüllt, kann der Steuerzahler diese Zahlungen für 2014 auf Antrag bis zu 8354 Euro (2013: 8130 Euro) vom Gesamtbetrag seiner Einkünfte abziehen. Der Höchstbetrag kann sich noch um gezahlte Kranken- oder Pflegeversicherungsbeiträge erhöhen. Hat der Unterhaltsempfänger noch eigene Einkünfte oder Bezüge, so wird der Höchstbetrag gekürzt um die Einkünfte oder Bezüge, die 624 Euro im Jahr übersteigen. Der Empfänger muss den Unterhalt grundsätzlich nicht versteuern. Das gilt auch für den Empfänger, der Zahlungen von Freunden erhält. Besonderheiten gelten für den Unterhalt an geschiedene oder dauernd getrennt lebende Ehegatten und eingetragene Lebenspartner...

Quelle: FAZ ( http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/steuertipps/steuertipp-unterhalt-richtig-absetzen-12804304.html )


Dazu hätte ich aber noch 2. Fragen:

1. Muss ich diesen Gesamtbetrag zusätzlich im Mantelbogen eintragen? Wenn ja wo und als was deklariert?

2. Muss meine Freundin in Ihrer Steuererklärung diesen Betrag irgendwo als Einkommen angeben? Wenn ja wo? (Geldleistungen hat Sie ja von mir nicht direkt erhalten)


Ich hoffe hier sind ein paar Experten, die mir damit weiterhelfen können!!!

Beste Grüße Klaus

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Mir steht ein Firmenwagen zur Verfügung, kann ich 0,30 € je km von der Steuer absetzen, wenn ich Dienstreisen mit meinem eigenen Privatwagen tätige?

ich glaube jetzt kann ich etwas mehr schreiben. Wie schon erwähnt steht mir ein Firmenwagen zur Verfügung, den ich und meine Frau auch privat nutzen dürfen und der mit 1% versteuert wird. Manchmal kommt es aber vor, dass ich auch Dienstreisen mit meinem privaten Cabrio tätige, da entweder meine Frau den Dienstwagen für längere Strecken nutzt oder ich im Sommer einfach nur das Cabrio genießen möchte und den Firmenwagen stehen lasse. Mein Arbeitgeber erstattet mir dann die km natürlich nicht, weil er mir für diesen Zweck ja den Wagen stellt.

Kann ich die dann entstehenden Fahrtkosten mit 30 cent als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung ansetzen?

Glaubt mir das Finanzamt diese Fahrten auch bzw. muss ich für den Privatwagen auch ein Fahrtenbuch führen? 

Meine Gegenfrage dazu: Wie weise ich dem Finanzamt überhaupt Dienstreisen nach, unabhängig vom Firmenwagen? Genau so könnte man dann auch die Dienstreisen mit dem Privatwagen nachweisen.

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Miete und Heimreisen als Werbungskosten steuerlich absetzbar?

Hi!

Da ich als Student ja auswärtig untergebracht bin, habe ich mir überlegt, ob ich den Mietaufwand meiner Studentenbude und die wöchentlichen Heimreisen eigentlich auch von der Steuer absetzen kann? Mein Zimmer am Studienort ist ja "berufsbedingt", genauso wie die Heimreisen an den Wochenenden. Es sei noch zu erwähnen, dass ich vor dem Studium eine kfm. Ausbildung gemacht habe und jetzt BWL studiere, was wohl als "Fort-" bzw. "Weiterbildung" betrachtet werden kann, was wiederum eine Absetzung als Werbungskosten rechtfertigen würde.

Problem könnte Folgendes seien: Zwar bin ich als Mieter eingetragen, allerdings hatte ich wg. der Zweitwohnsitzsteuer meines Studienortes auch den Erstwohnsitz eben dorthin verlegt. Ich vermute mal dass man deswegen nicht von "auswärtiger Unterbringung" sprechen kann und mir das Absetzen der Miete dadurch versagt wird.

Weiß jemand etwas Näheres oder hat selbst Erfahrung damit gemacht?

Habe bereits viel im Internet recherchiert, dazu aber nichts wirklich Konkretes finden können?

MfG

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Unterschied zwischen Nachweis- und Vermittlungsprovision?

Hallo,

bekommt ein Makler auch schon eine Nachweisprovision, wenn er dem Aufttraggeber lediglich Kontaktdaten übermittelt oder muß immer auch ein Abschluss folgen?

Und bei der Vermittlungsprovision bekommt er nur Geld, wenn das Geschäft auch erfolgreich abgeschlossen wurde?

Grüße

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