Wo sieht man denn Gewinn durch ETF?

3 Antworten

Du verstehst leider zu viel nicht. Und wenn man von etwas nichts versteht, sollte man lieber die Finger davon lassen.

Bei ETFs gibt es keine Zinsen, keinen Zinseszinseffekt und man kann weder nach zwei Jahren noch irgendwann sonst etwas "abheben".

ETFs kauft und verkauft man und wenn man Glück hat, hat man einen Ertrag erzielt. Wenn man Pech hat, kann man auch Verluste machen, besonders, wenn man sein Geld nach kurzer Zeit wieder benötigt.

Auf einen ETF-Sparplan, der im Prinzip nichts Schlechtes ist, sollte man nur Geld einzahlen, auf das man mindestens 10 Jahre verzichten kann und nur bei einem kostengünstigen Anbieter.

Hierk kannst Du einiges darüber lesen:

https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/

https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/

Wie du selbst schon sagst, soll man die Finger von Sachen lassen, von denen man keine Ahnung hat. Erfreuliche Doppelmoral.

,,Bei ETFs gibt es keine Zinsen, keinen Zinseszinseffekt und man kann weder nach zwei Jahren noch irgendwann sonst etwas "abheben".“

Bei einer Sache hast du Recht: ETFs geben keine Zinsen. Sehr wohl aber Rendite, die automatisch re-investiert werden können. Dementsprechend gibt es natürlich auch den Zinseszinseffekt, denn ihm ist es komplett egal, ob die Werterhöhung einer Geldmenge ,,Zins“ heißt, oder nicht. Wenn du 100€ in ETFs investierst, du auf das erste Jahr 10% Rendite bekommst, hast du 110€. Im zweiten Jahr bekommst du glücklicherweise nochmal 10% Rendite und dann stehst du bei 121€ statt den sonstigen 120€, wenn es den Effekt hier nicht gäbe. Warum sollte es das nicht geben? Nur weil die Aktien in einem Fonds sind? Unsinn.

Genauso Unsinn ist es, zu sagen, dass man nichts abheben könne. Wenn du nach zwei Jahren dein investiertes Geld zurück haben möchtest, dann verkaufst du die Anteile an den ETFs und bekommst von dem Vermögen so viel Geld, wie du möchtest. Es verschwindet nicht auf magische Weise, nur weil man es weniger als 10 Jahre anlegt.

Der Rest deiner Antwort geht ohnehin an der Frage vorbei.

Beide Aspekte kann man übrigens genauso gut in deinen angegebenen Links nachlesen. Deswegen: Informiere dich selbst erstmal vernünftig, bevor du anderen etwas vorwirfst und bringe seriöse Seiten wie finanztip nicht in Verbindung mit deinem Stuss, wenn du keine Ahnung hast. Das ist den Betreibern der Seite gegenüber mehr als respektlos.

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@Arert

Das Beste ist, Du mischt Dich nicht in andere Antworten ein, schon gar nicht in diesem völlig unangebrachten Ton. Das erste, was man sich aneignen sollte, wenn man sich in einem Forum anmeldet, ist respektvolles Benehmen und das fehlt Dir offensichtlich.

Schreib selbst eine Antwort, wenn Du etwas besser weißt und spiel hier nicht den besserwisserischen Schlaumeier, wenn Du meine Antwort nicht richtig lesen/verstehen kannst oder willst.

Ich muss mich nicht rechtfertigen und habe auch keine Ambitionen hier eine niveaulose Diskussion zu beginnen, wer "Stuss redet und wer keine Ahnung hat", nur soviel:

  1. Der FS hat leider die Zusammenhänge nicht verstanden und daher ist es sein gutes Recht, hier Fragen zu stellen.
  2. Egal, was Du hier verbreitest, die Renditen von Aktien oder auch eines Fonds sind keine Zinsen.
  3. Von einem Aktiendepot oder in diesem Fall ETF-Sparplan kann man nichts "abheben", wie von einem normalen Konto, sondern die Wertpapiere müssen verkauft werden und bei einem Sparplan ist dieses zudem nicht jederzeit möglich.
  4. Niemand hat behauptet, dass Geld verschwindet, wenn man es weniger als 10 Jahre anlegt. Auch hier hilft genaues Lesen.
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@Zappzappzapp

Wo ich mich einmische, ist meine Sache. Wichtig ist es im Forum übrigens auch, keinen Mist zu verbreiten, demnach bist du und auch ich (wegen meiner unanständigen Art, das räume ich ein) hier fehl am Platz.

  1. Schön, dass du es so auffasst, wie ich.
  2. Zurück zur Doppelmoral à la ,,Genaues Lesen". Zitat aus meiner Antwort: ,,Bei einer Sache hast du Recht: ETFs geben keine Zinsen". Es ist aber immer gut, Sachen dreifach zu wiederholen, hilft dem Verständnis.
  3. Wie bei einem ,,normalen Konto" (ich nehme an Bankkonto) kann man das Geld nicht abheben. Es hat niemand das Gegenteil behauptet. Allerdings kann man ,,abheben" in dem Kontext sehr wohl verwenden. Oder kannst du grammatikalisch begründen, warum die Bedeutung des Worts ,,abheben" im Sinne des Herauslösens von Geld aus der Geldmenge des Depots, falsch ist? Wenn nicht, dann kannst du dir im Vorhinein sparen, dies als falsch darzustellen, wenn man zusätzlich dazu sowieso erkennt, was der Fragesteller meint.
  4. Das stimmt tatsächlich, in dem Fall habe ich ungenau gelesen. Ich entschuldige mich dafür.

Ich weiß nicht, warum der Fragesteller seine Rendite nicht sieht, deswegen habe ich ihm auch nicht geantwortet. Wenn ich etwas nicht weiß, dann biege ich die Fakten nicht so, wie ich sie haben will, sondern antworte einfach nicht. Eine kleine Anregung für dich.

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@Arert

1.Natürlich darfst Du Dich einmischen, wo Du willst. Hat das jemand bestritten? Ich habe lediglich meine Meinung geäußert: "Das Beste ist, ..." Der Ton muss allerdings zwingend stimmen. Wer hier fehl am Platz ist, sollen andere beurteilen.

2.Ich brauche keine "kleinen Anregungen".

Ich beantworte Fragen, wie ich es für richtig halte und ohne Fakten zurecht zu biegen und schon gar nicht "Mist zu verbreiten".

Genauso wie Du es für richtig hältst, lieber in unpassendem Ton an Antworten herumzumäkeln, statt sich selbst die Mühe einer sinnvollen Antwort zu machen.

Wenn Du etwas "nicht weißt, ... antwortest Du einfach nicht"? Für einen Kommentar gilt diese Einsicht offensichtlich nicht.

Zu 3.:

Ich sehe nicht, dass man von einem ETF-Sparplan nach 2 Jahren oder irgendwann einfach Geld "abheben" könnte, weder im Wortsinn, noch im übertragenen Sinn und schon gar nicht im Sinne, wie der FS es offensichtlich gemeint hat. Er versteht die Zusammenhänge nicht, sondern betrachtet Einzahlungen in einen Sparplan offensichtlich fälschlicherweise wie Einzahlungen auf ein "normales" Konto, von dem man dann nach Bedarf Geld mit Zinsen wieder abheben kann. Daher habe ich auch die beiden "seriösen Links" meinem "Stuss" hinzugefügt. Dort kann er sich umfassend informieren.

Ich beende unseren Dialog hier jetzt mal, weil von meiner Seite alles gesagt ist. Wenn für den FS noch etwas offen bleibt, kann er sich ja melden.

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@Zappzappzapp

,,Ich beantworte Fragen, wie ich es für richtig halte und ohne Fakten zurecht zu biegen und schon gar nicht "Mist zu verbreiten"."

Achso, dann stimmt es wohl, dass es keinen Zinseszinseffekt bei Fonds gibt? Dann ist es wohl mein Fehler, der Fehler von Finanztip und von der gesamten seriösen Finanzbranche. Aber wenn du deine Behauptungen so gut begründen kannst, dann liegen wir wohl alle falsch. Dann halt mal weiter an deinem Mist dran und zeige dich uneinsichtig, wenn du zurecht gewiesen wirst.

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ETF steht für börsengehandelten Fonds.

Der kann in Aktien anlegen oder in Anleihen. In allen Ländern der Erde, in Europa, in den USA oder sonstwo.

Der kann jährliche Ausschüttungen haben oder auch nicht. Bei letztgenanntem spricht man von Thesaurierung.

Wenn "Zinsen" erwartest, dann eröffne ein Sparbuch. Bei Fonds liegt man da falsch!

Es steht aber überall das man bei etf Sparpläne denn zinseszins Effekt hat.

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Wenn du in der App auf dein Depot schaust, siehst du wieviel der Etf gestiegen ist.

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