Wo melde ich eine Privatinsolvenz an?

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Neben Rechtsanwälten (geeignete Person) sind auch solche Stellen zur Beratung in Verbraucherinsolvenzverfahren berechtigt, deren Eignung hierfür behördlich anerkannt ist (geeignete Stelle). Zu diesen Beratungsstellen zählen unter anderem die kostenfrei arbeitenden Schuldnerberatungsstellen der Kommunen und Wohlfahrtsverbände und zertifizierte Verbraucherzentralen. Wurde zuvor vom Amtsgericht ein Berechtigungsschein für Beratungshilfe bewilligt, werden die Kosten vom Staat - Justizkasse - getragen und sind dann für den Klienten kostenlos. Die Anwälte können nach vorgegebenen Sätzen abrechnen. Ohne einen Beratungsschein muss der Klient die üblichen Sätze des Anwaltes selbst tragen

Die Privatinsolvenz bedingt ein privates Vorverfahren. man muss erst versuchen sich mit seinen Gläubigern auf eine Lösung zu einigen.

Erst dann kann man zum Gericht gehen, was dann den gleichen, oder einen modifizierten Vorschalg an die Gläubiger gibt. Scheitert das auch an mengelden Zustimmungen, ersetzt das Gericht die Fehlenden Zustimmungen durch BEschluss udn man zahlt 6 jehre den pfändbaren Teil seines Einkommens. Danach bekommt man seine Schuldbefreiung. Ein fehlerfreiees durchlaufen der 6 jährigen Wohlverhaltensphase vorausgesetzt.

Am besten ist es, zu einem Rechtsanwalt zu gehen und erstmal ein Beratungsgespräch machen und dann kann man wenn man will gemeinsam mit dem Rechtsanwalt weitere Schritte in Angriff nehmen. Ansonsten bleibt nur der weg zu den öffenltichen Schuldnerberatungsstellen. Hier ist aber mit langen Wartezeiten und Terminen zu rechnen.

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