Wo liegen die Nachteile der Wohnriester?

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3 Antworten

Die Steuerlast im Alter hängt von mehreren Faktoren ab. Als Standardwert können Sie ca. 300 Euro ansehen, welche Sie mehr als fiktive Rente haben im Alter. Dann kommt es auf ihren Steuersatz im Alter an. Mit spätestens 85 endet dann die Rückzahlungsphase.

Die Gegenrechnung wäre 2.100 Euro weniger im zu versteuernden Einkommen während der Spar- und Tilgungszeit. Jenes rechnet sich immer, trotz Besteuerung im Alter.

Die Definition ist selbstgenutztes Wohneigentum, daher müßten Sie dann später ihren evtl. Kredit auf das neue Haus umschreiben lassen. Wohn Riester ist nutzbar für Kauf/Bau und Umschuldung. Nähere Informationen haben Sie hier in den FAQ https://www.mein-bauspar-vergleich.de/informieren-bausparen/faq-wohnriester/

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Soweit ich weiß muss man im Rentenalter Steuern nachzahlen.

Stichwort ist hier das Wohnförderkonto.

Da aus einem wohnwirtschaftlich verwendeten Riestervertrag keine Rente fließt, die Beiträge aber steuerlich abzugsfähig waren ist so zu versteuern als ob die Beiträge mit 2% Zinsen angelegt worden wären und daraus nun eine fiktive Rente fließe und das mind. 10 Jahre lang.

Alternativ kann man auch die gesamte sich dadurch ergebende Steuerlast bei Rentenbeginn einmalig zahlen und erhält 30% erlassen.

Nachteilig sind auch die sehr repressiven Bedingungen bzgl. Verkauf und Vermietung innerhalb gewisser Fristen.

Wohnriester halte ich für bürokratisch, komplex und unflexibel.

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Hallo, die Nachteile der Wohnrieser liegen in meinen Augen ganz klar in der Besteuerung und das ich mit dem Haus nicht machen kann, was ich will. Ich habe auch einen Wohnristervertrag, den ich nächstes Jahr kündigen werde. Ich habe mir ausrechnen lassen, wieviel mich hinterher zurück zahlen muss und bin zu dem Entschluss gekommen, das die Wohnriester ( auch jede andere Art von Riester ) VOLKSVERARSCHE ist. Wenn man sich mal durchrechnet, wieviel Förderung vom Staat kommt und wieviel man hinterher zurück zahlen muss......zahlt der Bürger drauf. Ich hätte wenn ich meinen Wohnristervertrag insprach nehmen würde ca. 15.000 €, die an Vater Staat zurück zahlen müsste. Staatliche Förderung 159,00 € im Jahr..... HALLO???!!!??? und den Steuervorteil, den man jedes Jahr hat...., wird für alltägliche Dinge ausgegeben...., Wer hat denn bitte so viel Geld um in den Genuss zu kommen die Summe mit einem Schlag zurück zu uahlen um die 30 % Nachlass zu bekommen. Das Geld auch wenn man neu baut geht ins Haus, weil da dann nämlich langsam die Reparaturen anfangen. Den Kindern kann man das Haus nicht überschreiben, solange die Steuerlast darauf liegt. Oder aber man ünerschreibt es mit den Steuerschulden. D.H. wenn ich ins Altenheim komme, habe ich ja ein Haus, was erst noch veräussert werden muss, damit meine Altenheimkosten gedeckt werden. Also freut sich die Pflegeversicherung. Ohne Wohnriester könnte man das Haus mit 60 seinem Kind überschreiben...., wenn ich jetzt mit 80 ins Pflegeheim komme, haben meine Kinder noch was vom Haus.... Also Wohnriester kann ich niemandem empfehlen.... Es hört sich alles immer so toll an, der Staat zahlt mit..., pro Kind gibt es noch mal ......€ und so weiter, aber er holt sich das Geld am Ende wieder zurück...., also für mich alles Volksverarsche, dann kann man besser in eine Lebensversicherung oder privaten Rentenvertrag abschließen...., ohne dem Staatlichen "Auge"

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