Wo kann man eine einfache Einleitung zu einem Depot für langfristige Anlagen finden?

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9 Antworten

Ein günstiges (kostenloses) Depot kriegt du bei fast jeder Direktbank.

Womit du das dann füllst ist erst der zweite Schritt. Dabon abhängig ist auch welche Finanzliteratur oder welchen Youtube Kanal ich dir nennen würde.

Hier findest Du einige Bücher zum Thema Geldanlage:

https://www.test.de/shop/geldanlage-banken/

Da mußt Du natürlich zunächst Geld und Zeit investieren.

Es muß übrigens nicht nur ein einziges Depot sein, sondern es können auch zwei oder drei sein, allerdings könnte sich dann die steuerliche Seite verkomplizieren. Wenn Du keine Aktien bzw. Anleihen, sondern (nur) Fonds (Aktien-, Renten-, Misch-, und Immobilienfonds und/oder ETFs) kaufen willst, dann brauchst Du auch nicht unbedingt eine teure Filialbank oder günstigere Direktbank, sondern könntest über andere Depotbanken (z. B. Ebase, FIL Fondsbank, Fondsdepot Bank) nachdenken, die Du über Fondsvermittler erreichst. Hierzu mehr in Finanztest, Heft 3/2016, Seite 28-30). 


Ich meine, man bekommt dazu jede Menge Informationen aus dem Internet. Direktbanken wie Comdirect und ING-Diba bieten Auswahlhilfen für Investmentfonds -die für Dich wohl in erster Linie in Frage kommen. Ebenso kannst Du dort, wie auch auf Seiten wie Finanzen. net oder Onvista die langfristige Wertentwicklung von Fonds verfolgen.

Wovon Du Dich aber zunächst trennen mußt ist die Vorstellung, es gäbe eine Ideallösung die man in irgendeinem Buch finden könnte. Da die Zukunft nun einmal nicht vorhersagbar ist, ist Geldanlage immer ein Risiko. Durch Aufteilung auf verschiedene Fonds und verschiedene Anlagesegmente (Aktien, Obligationen, Immobilien) kann man versuchen, das Risiko gering zu halten.

Ein erster grundsätzlicher Ansatz für den Aufbau eines langfristigen Anlagedepots finden Sie hier http://tam-ag.eu/aktuelles unter Weitere Themen⇒ Optimierung eines Aktien(fonds)depots

Ohne die viele Werbung vorher lesen zu müssen, findet der Interessent mit diesem Link direkt zum vorgeschlagenen Thema:

http://tam-ag.eu/images/aktuelles/Langfriststrategie_fuer_Aktienfondsanlagen2015.pdf

Unter den dort angesprochenen wichtigen Aspekten fehlt allerdings noch eine Aussage zu Währungsrisiko/-chance.

Wer im Euro-Raum lebt, in Euro spart und denkt, will sicherlich die spätere Rente auch in Euro empfangen und ausgeben. Da aber die internationale Anlagevielfalt auf Euro-Basis begrenzt ist, muss der Anleger zur Risikoreduzierung und zur Erhöhung der Ertragschancen auch Kapitalmärkte mit anderen Währungen nutzen, insb. im dominierenden US-Dollarbereich.

Wer nur Euro und keine Fremdwährungen will, der unterliegt aber einer Illusion beim Kauf von Euro-Aktien(fonds), denn viele der darin einbezogenen Unternehmen verdienen ihre Umsätze international im Nicht-Eurobereich.

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Da gibt es doch unzählige Bücher zum Thema Geldanlage die man teilweise schon online anlesen kann wie bei Amzon.de - Gute Wirtschaftquelle wie der Spiegel.de oder das handelsblatt.com sind auch immer nützlich.

Geziehltes Fachwissen und ein Austausch findet man z.B bei wallstreet-online.de

Für absolute Anfänger sind die Produkte von Finanztest ganz brauchbar. Wenn man sich (dann) auskennt, aber nicht ubedingt.

Ein guter Bankberater hilft mehr als Bücher.

Eine weitere Empfehlung, schau mal in die homepage der Behavioral Finance Group an der Universität Mannheim Prof. Martin Weber

http://www.behavioral-finance.

Ich glaube , Du würdest auch von dort Rat bekommen. Versuche es mal, das Institut dort gibt Dir sicher Hinweise und zunächst wohl auch kostenlos.

In Punkto Fachlicher Ausbildung ist nichts gegen den Bankberater zu sagen.

Nur.....

... sind Bankberater Gehaltsempfänger und der Gewinnmaximierung Ihres Instituts unterworfen. Kick-Backs werden erwähnt, jedoch nicht um welche Summen es geht.

Banken verdienen durch Ausgabeaufschläge, Umschichtungen (wieder Ausgabeaufschläge), Bestandsprovisionen (Kick-Backs).

Ich gönne jeden sein Einkommen es muss nur fair sein.

Einfach mal den Mehrertrag prüfen, wenn die Kick-Backs beim Anleger landen.

http://www.verbund-deutscher-honorarberater.de/?article_id=10403

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@Sammy760

Honorarberater verdienen am Honorar und einer Betreuungsgebühr.  Was soll das immer die Honorarberater zu glorifizieren. Banke haben übrigens ein ganz anders Problem. Nämlich dass sie vom Unternehmen Druck bekommen um Umsatz zu erzeugen. Ein Finanz- bzw Versicherungsmakler ist unabhängig und Sachverwalter des Kunden. Auch wenn er Provision erhält. 

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@Niklaus

Im Prinzip hast Du recht - bei Makler. Die Rede war von einem "guten Bankberater". Der ist und bleibt den Umsatzzielen seines Instituts verpflichtet und ist kein Sachverwalter des Kunden. Wenn er es wäre, würde er nicht lange bei seiner Bank Mitarbeiter bleiben. Ausnahme z.b. Quirin-Bank (Honorarberater).

Der Honorarberater verdient Honorar für die Beratung und Betreuungsgebühr. Diese Wird vereinbart. Das ist transparent. Der Kunde entscheidet ob Ihm der Berater für dieses Honorar/Gebühr einen Mehrwert bietet.

Provisionen sind genau das Gegenteil. Dem Kunden ist es verwehrt einen Nutzen zu erkennen. 

Nun das wird sich 2017 mit MIFID II ändern. 

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Mit der Literatur wird das ein sehr langfristiges Unterfangen und es wird viel Lehrgeld kosten. Warum suchst du dir nicht einen Berater der etwas kann. einen  unabhängigen Finanzmakler z.B. 

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