Wo kann ich den Basiszinssatz einsehen?

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Wer zahlt den Rest ? Haftpflicht zahlt nur den Zeitwert.

Hilfe, hab ein etwas kompliziertes Versicherungsproblem. Mein Nachbar (angestellter Klemptner) hat mit Erlaubnis unseres Vermieters eine Wasserleitung privat durch unseren Keller verlegt. Leider hatten wir einige Sachen in dem Keller stehen, unter anderem ein Bild das vor einigen Jahren 10.000DM gekostet hat ( den Beleg haben wir noch) und mehrere Stiche aus dem 17.jahrhundert. Das ganze ist ein Jahr her, jetzt erst haben wir den endgültigen Bescheid bekommen wir kriegen nur 800 € für die Sachen, das Bild ist ganz aufgequollen und verbogen und die Stiche sind komplett verschimmelt aber angeblich noch restaurierbar. Eine Kunstgutachterin hat sich das angesehen und ein 16seiten gutachten geschrieben, als sie bei uns war und sich das Bild angeschaut hat meinte sie wir könnten das Bild ja zerschneiden und teile davon als kleine Bilder benutzen . Aber die Haftpflicht zahlt also nur den Zeitwert wer zahlt den Rest ? Der Vermieter oder der Verursacher evtl. ? Danke schonmal

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Falsche Betriebs- und Nebenkostenabrechnung - strafrechtliche Folge für den Vermieter?

Ich weiß, das Thema geistert zum Ende des Jahres regelmäßig durchs Forum.

Folgender Fall: Eine Bekannte beauftragt mich mit der Überprüfung ihrer Nebenkostenabrechnung für 2014, da von ihr eine erhebliche Nachzahlung bei den Betriebskosten gefordert wird. Bei den Verbrauchskosten hingegen wurde ein Guthaben ausgewiesen. Folglich versuchte der Vermieter (große Vermietergesellschaft) die Vorauszahlungen für das Folgejahr um über 60% zu erhöhen.

Bei der Überprüfung stellte sich schnell heraus, dass alle Positionen der Betriebskostenabrechnung zu beanstanden sind. Entweder wurde ein falscher Umlageschlüssel verwendet oder vorhandene Gewerbeeinheiten nicht mit einbezogen. Selbst simple Berechnungspositionen (z.B. Grundsteuer) wurden betragsmäßig falsch erfasst, wie sich bei der Belegeinsicht herausstellte.

Auch die Belegeinsicht, die 8 Monate nach dem erfolgten Widerspruch stattfand, wurde quasi unmöglich gemacht, weil entscheidende Belege nicht vorlagen, bzw. nur selbsterstellte Listen von angeblich erfolgten Wartungen und Dienstleistungen vorgelegt wurden. Orginalbelege komplette Fehlanzeige.

Unnötig zu erwähnen, dass alle Positionen und Fehlbuchungen sich nur auf der Vermieter-Habenseite, sprich positiv für den Vermieter, auswirkten.

Widerspruch läuft weiterhin. Alles wird seinen Gang gehen, da es offensichtlich ist, dass die NK-Abrechnung zum größten Teil aus "gewürfelten" Zahlen besteht.

Wie sieht es aber strafrechtlich aus?

Wie sich durch Gespräche mit Nachbarn herausstellte - immerhin handelt es sich um ein 200 Parteien-Haus mit ausschließlich Mietwohnung die alle im Eigentum der Vermietungsgesellschaft stehen - hat jeder Mieter eine so geartete Abrechnung nebst Erhöhungsbegehren erhalten.

Nur wenige haben sich aus Angst gegen die Abrechnung gewehrt. Die überwiegende Mehrheit hat nachdem der Vermieter mit Kündigung, Schufa und Klage gedroht hat, gezahlt.

Klar, die die sich nicht einschüchtern ließen und nicht gezahlt haben, sind nun relativ fein raus. Im Klagefall muss der Vermieter seinem "schlechten" Geld noch gutes hinterher werfen. Aussicht auf Erfolg mit einer Klage hat er definitiv nicht.

Selbst wenn ich "nett" rechne, haben mindestens 180 Parteien bezahlt. Ausgehend von den vorliegenden Zahlen im Schnitt um die 800 €. Zwar hätten sie einen Rückforderungsanspruch, jedoch müssten die "Geprellten" ihren Anspruch gegen den Vermieter - jeder für sich - belegen und vor Gericht gehen.

Unterm Strich hat sich die Vermietungsgesellschaft auf diesem Weg über 140T€ - nur in diesem Haus - "erschlichen" und sich bereichert. Jedoch ist bekannt geworden, dass die Vermietgesellschaft im Bundesgebiet um 25.000 Wohnungen besitzt und vermietet.

Aus meiner Sicht ist das gewerblicher Betrug. Macht es Sinn Strafantrag zustellen?

Ach ja, bevor Nachfragen kommen: Es handelt sich um die BUWOG mit Sitz in Kiel. ..;-) Wäre dankbar, wenn Ihr eigene Erfahrungen oder Rechercheergebnisse - explizit mit diesem Unternehmen - an mich weiterleitet.

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Wohngemeinschaftsvertrag kündigen?

Ich habe einen WG Vertrag mit der Dame abgeschlossen, deshalb zahlt sie nur die Hälfte der Miete, ein Gutachten weist für das 4 Zimmerhaus die doppelte Miete aus. Da ich jedoch das Zimmer, welches ich für mich vorgesehen hatte, nicht benötige, möchte ich dieses Zimmer an einen WG Bewohner oder Bewohnerin vermieten.

Was muss ich in den Vertrag schreiben, damit wenn ein WG-Bewohner kündigt der Vermieter das Recht hat dem andern WG Bewohner zu kündigen? Ein Paar zu finden für ein Haus zu vermieten oder eine kleine Familie ist einfacher.

In der Schweiz kann man möblierte WG-Zimmer mit dem Benutzungsrecht für Wohnzimmer, Küche Bad, Hauswirtschaftsraum, jederzeit sogar mit einem 14 tägigen Kündigungsrecht kündigen. Wie ist das in Deutschland? Wie kann der Vermieter WG Zimmer kündigen? Welche Vorkehrungen sind bei Vertragsabschluss notwendig?

Ich habe sehr viel in das Haus investiert, und habe nicht für alles Belege, da ich einem Kollegen für Arbeiten noch Geld gegeben habe ohne Quittung. Ich habe jedoch Fotos wie es vorher ausgesehen hatte so kann ich einem Käufer beweisen, dass ich Auslagen hatte.(Hingegen dem Steueramt nicht). Ich könnte doch das Haus auch in einem Miet- Kaufvertrag veräussern, d.h. erst in 8 Jahren verkaufen, damit dieses 10 Jahre in meinem Besitz war und die Spekulationssteuer entfällt. Es ist ein wunderschönes Haus mit unverbauter freier Sicht am Dorfrand. Wenn ich keinen WG-Bewohner/in finde, der zur jetzigen Bewohnerin passt, möchte ich diese Situation ändern. Ich weiss auch nicht ob die Mieterin einen WG-Bewohner dulden muss oder ob sie das Recht hat ausdrückich eine Frau als Bewohnerin zu wünschen. Da es logisch ist, dass WG-Bewohner aus- und einziehen, sollte ich als Vermieter frei sein ob ein Herr oder Dame mein WG-Zimmer übernimmt.

Dass das deutsche Mietrecht sich so für die Mieter einsetzt, wusste ich nicht. Bei uns gibt es Mieterschlichtungsstellen, die kostenfrei sind, wenn Mieter und Vermieter nicht einig sind. Sollte es mit einem Mieter Schwierigkeiten geben, möchte ich nicht vor Gericht, gibt es in Deutschland noch andere Möglichkeiten?

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Kredit / Darlehen Privat aus der Türkei? Zinsen und Steuerlich absetzen in Deutschland?

Hallo wie ist es wenn man in der Türkei von einer Firma ( in dem Fall von einem renommierten Goldhändler) 250.00 Euro Kredit oder auch 500.000 Euro Kredit für 0,01% Zinssatz aufnehmen möchte und nach Deutschland einführen möchte um eine Immobilie zu kaufen vorher einer Behörde melden das man dieses Geld einführen will oder langt es am Zoll sich bei den Zollbeamten zu melden. Klar ist das auch wenn man sich vorher den Behörden Bescheid gibt das man trotzdem beim Zoll sich melden muss sei es Flughafen usw. Wie ist es muss man alles auf deutsch übersetzten lassen oder langt der Private Kreditvertrag auf türkisch aus. Da ich den türkischen Banken nicht vertraue würde ich gerne das Geld in bar mitbringen. Muss das aber in der Türkei noteriell beglaubigt werden oder langt wenn der Private Kreditvertrag vorliegt. Wie ist es kann ich die Zinsen die zwar 0,01% betragen später steuerlich geltend machen und wenn ich monatliche Raten oder auch jährliche Raten dem Goldhändler zurück überweise kann ich die Überweisungsgebühren auch steuerlich geltend machen. Diese sind je nach Summe bis zu 30€ und wenn ich das in 10 Jahren oder auch 15 Jahren jeden Monat 1 mal mache sind das 12 x 15 x 30 Euro locker alleine 7200€ Überweisungsgebühren. Nun es ist immer noch billiger wie hier von einer Bank Kredit zu nehmen. Der Goldhändler ist ein ehmaliger Kamarad von meiner Vater von der Militär. Sie hatten im Kredit zusammen gedient und mein Vater hatte im sein Leben gerettet das ist jetzt schon über 40 Jahre her aber wir haben was gut bei ihm. Heute ist er ein Multimilionär. Wie auch immer wie gehe ich da vor.

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Goldsparen der Postbank - gibt es einen versteckten Pferdefuß?

Hallo erstmal,

schön, dass Google mich in dieses Forum geführt hat. Ich habe heute eine kleine Bankentour veranstaltet, um mich nach der besten Anlagemöglichkeit vor Ort zu erkundigen. Ein Ansprechpartner ist mir wichtig, reine Onlinegeschichten kommen daher nicht in Frage. Die Aufgabe: Ca. 50.000€ konservativ auf Sparbuch udgl. anlegen, mit maximal einem halben Jahr Bindung.

Das mit Abstand beste Angebt war von der Postbank, das sicherlich schon bekannte Goldsparen: https://www.postbank.de/privatkunden/goldsparen.html

Den Bonus mal beiseite: über 0,45% konnte mir keine andere Bank bieten. Im Internetvergleich gibt's auch kaum Alternativen über 1,00%, und die sind entweder online oder rein regional. Die Postbank bietet den besten Zinssatz, und zusätzlich hätte man noch die Möglichkeit am steigenden Goldpreis zu mitzunaschen. Das alles mit nur 3 Monaten Kündigungsfrist und angeblich ohne Risiko.

Wenn etwas zu schön klingt um wahr zu sein, dann ist es meist auch nicht wahr. Von der EZB würde die Postbank Geld für nur 0,75% bekommen, und müsste sich auch nicht mit der Kundenbetreuung herumschlagen. Mit diesem Geld könnte sie dann auf einen steigenden Goldpreis setzen, und 100% der Gewinne selbst behalten. Hier werde ich zu 50% an möglichen Gewinnen beteiligt, die Verluste trägt die Bank aber alleine.

Also: Wie funktioniert das, was habe ich übersehen? Warum gibt es hier mehr Zinsen als überall anders, UND zusätzlich noch die Möglichkeit risikolos am Goldkurs zu profitieren. Besteht ein Restrisiko, greift hier die Einlagensicherung nicht, gibt's versteckte Spesen, steht die Postbank finanziell am Abgrund? Das mit dem Goldkurs ist mir wie gesagt unwichtig, 1,00% Zinsen genügen bereits um das Angebot (zu?) gut zu machen.

Danke schon mal im Voraus.

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Was ist mit Zinsrechnungen nach Insolvenzanmeldung?

Wir haben bei einem Kunden für fällige Rechnungen Monatszinsrechnungen erstellt. Bis auf zwei wurden vom Kunden auch alle Zinsrechnungen bezahlt! Nun hat der Kunde Insolvenz angemeldet und für die Anmeldung muss ja auch eine Berechnung der Zinsen statt finden. In den Rechnungen hatten wir einen niedrigeren Zinsatz berechnet, wie den den Basiszinssatz den wir für die Insolvenz zu Grunde gelegt haben.

Jetzt ist noch ein Teil Rechnungen offen, die bereits verzinst sind. Wie gehe ich am besten vor? Die zwei nicht bezahlten Zinsrechnungen habe ich storniert.

Ich darf ja nicht alle Rechnungen nochmal verzinsen, oder? Kann ich die Rechnungen die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt verzinst sind ab dann voll verzinsen und für die Zeit davor die Differenz zum Basiszinssatz nach verzinsen?

Über Lösungsvorschläge wäre ich sehr dankbar! Ich hoffe ich habe das Problem verständlich geschildert!

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