Wo ist der Unterschied zwischen einer Vollmacht und einem Vertrag auf den Todesfall?

1 Antwort

Bei der Vollmacht kann man verfügen, sofort. Aber nciht mehr im Todesfall, weil das Geld ja dann nciht mehr dem Vollmachtgeber, sondern seinen Erben gehört. Deshalb braucht man für den Fall die Vollmacht über den Tod hinaus.

Beim Vertrag auf den Todesfall, tritt die Bedingung erst mit dem Tod ein. Eine Verfügung vor dem Tod ist damit ausgeschlossen. Eine Sicherung damit der Enkel das Konto nicht zugunsten einer Karibikreise leerräumt bevor der Eigentümer des Sparguthabens, das zeitliche gesegnet hat.

Was passiert nach Todesfall des Ehemannes mit dem vermeintlich gemeinsamen Konto, für das die Witwe in Wahrheit jedoch nur eine Vollmacht hatte?

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Welche Möglichkeiten gibt es nach Ablauf des Erbpachtvertrages?

hallo, ich habe ein Haus geerbt, das auf einem Erbpachtgrundstück steht (städtisch). Der Vertrag läuft 2029 aus. Ich brauche das Haus nicht. Es ist fast nicht zu verkaufen, weil nach Abschluss eines neuen Vertrages der Käufer 3000€ statt 420€ im Jahr zahlen müsste. Ich habe überlegt, ob ich das Haus für die restliche Laufzeit vermiete, den Vertrag auslaufen und mich entschädigen lasse. Frage 1: Ich habe gelesen, dass ich nur dann entschädigt werde, wenn ich das eventuelle Angebot der Stadt auf Vertragsverlängerung ablehne. Stimmt das? Ich halte es für unanständig, denn der Verlängerung müssten doch beide Parteien zustimmen, sagt mein Rechtsempfinden. Frage 2: Unterschied zwischen Vertragsverlängerung und Neuabschluss. Vor allem: Gibt es einen Unterschied beim zu erwartenden Erbpachtzins? Ich hoffe, es findet sich ein Experte. Im Voraus vielen Dank Gandalfa

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