Wo ist der Unterschied zwischen einem Sparbrief und einem Festzinskonto?

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Ein Festgeldkonto ist eine festverzinsliche Spareinlage mit einer Laufzeit von typischerweise ein bis 60 Monaten.

Ein Sparbrief ist eine Namensschuldverschreibung mit einer Laufzeit von typischerweise ein bis 10 Jahren.

Beide sind durch die Einlagensicherung abgedeckt. Vom Ergebnis her sind beide für den Anleger festverzinsliche Anlagen mit Laufzeit. Historisch gab es verbreiteter Sparbriefe (ab kleineren Summen), wohingegen Festgeld eher für professionelle Anleger gedacht war. Der Unterschied verwäscht in den letzten Jahren mit der starken Verbreitung von Festgeldanlagen. Festgeld steht für Privatanleger wie Unternehmen zur Verfügung, während Sparbriefe Privatanleger adressieren.

Inhaberschuldverschriebungen (Obligationen) sind dagegen nicht Gegenstand der Banken-Einlagensicherung, wohl aber bei Sparkassen und VR-Banken durch deren Einlagensicherungsfonds abgedeckt.

Es ist nicht die gleiche Bankdienstleistung, bei einem Sparbrief beginnt man bei Null € oder einer Summe X für eine bestimmte Laufzeit auf eine Zielsumme zu sparen. Beim Festgeld steht eine bestimmte Sparsumme z. Bsp. 20.000 € von Anfang an über die gesamte Laufzeit fest angelegt zu einem zuvor genannten Festzins auf dem Konto.

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