Wo in der EÜR 2017 werden Einnahmen aus privaten unentgeltlichen Zuwendungen verbucht? Sind diese tatsächlich umsatzsteuerfrei und nicht steuerbar?

2 Antworten

Private Zuwendungen haben weder in der EÜR noch etwas in der Umsatzsteuer zu suchen.

Bei der Ertragsteuer fehlt die berufliche Veranlassung und bei der Umsatzsteuer der Leistungsaustausch.

Wenn das auf das Betriebskonto eingegangen ist, dann ist es eine Privateinlage von dir. Fertig. Aus die Maus.

Dir hat jemand 3.500,-€ geschenkt und Du möchtest das gerne als Betriebseinnahme verbuchen um darauf ESt. bezahlen zu dürfen?

Ich würde das nirgendwo eintragen. Schenkungssteuer fällt ja auch nicht an.

Nun, erstens ging diese Förderung auf's Konto. Und zweitens wird davon ja auch das Freiberuflerdasein mitfinanziert. Und das nicht nur 2017, wie das Finanzamt bereits weiß. Nur dieses Mal ist das amtliche EÜR-Formular eben etwas komplizierter als die früher gültige formlose EÜR.

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Wie lange rückwirkend kann man Fragebogen zur steuerlichen Erfassung einreichen?

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Ich habe den Kleinunternehmer Paragraphen nicht ganz verstanden. Wenn ich letztes Jahr unter 17.500€ war und dieses Jahr unter 50.000 kann ich wählen wie ein nicht Unternehmer behandelt zu werden, richtig? Was ist aber wenn ich immer unter 50.000 bin aber mit dem letzten Jahr manchmal über 17.500€ und manchmal unter 17.500€? Kann ich dann auch noch wählen?

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Hey, zwar bin ich durchs stöbern schon auf viele antworten und hilfen gestoßen, konnte aber bislang noch keine 100% für mich finden. es geht um folgendes: ich bin 21 jahre alt und seit dem 01.08.09 beschäftigt, habe aber von september 08 bis mai 2009 meinen zivildienst geleistet. jetzt wollte ich meine steuererklärung abgeben und bin darüber gestolpert, dass man die zivizeit wohl mit angeben könnte, richtig? Wenn ja, fällt das dann unter Anlage N in die Zeile 28 "Angaben über Zeiten der Nichtbeschäftigung"? Könnte mir das vielleicht jemand etwas ausgiebiger erklären? Was muss ich dazu eintragen, was einreichen und lohnt es sich überhaupt?! Vielen Dank schon mal im voraus =)

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1.) welche sinnvolle Möglichkeiten gibt es zum Fahrtenbuch? (und wenn ich mit viel weniger Aufwand nur 2/3 meiner Fahrtkosten absetzen könnte würde ich das als sinnvoll bezeichenen)

2.) Angenommen ich würde kein Fahrtenbuch führen und am Jahresende meine gesch. gefahrenen km nachvollziebar (also genau dokumentiert) selbst schätzen und die Kosten in der Steuererklärung angeben. Würde ich dann bei Nachfrage nach dem Fahrtenbuch (das ich ja nicht geführt habe) seitens des FA ärger bekommen (also ordnungswiedrig oder gar strafrechlich) oder würden mir die Fartkosten einfach nur nicht angerechnet werden?

Anmerkung: ich fahre oft mehrere Monate (beinahe) die selbe Route, die jeweils gröstenteils die selben Kunden beeinalten.

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