Wo genau liegt das Risiko bei einer Rentenversicherung als Altersvorsorge?

2 Antworten

Frage, welche Art Rentenversicherung?

Riester?

Rürup?

Direktversicherung über AG?

Basierend auf Fonds, oder klassisch?

Nur mit dem Schalgwort "Rentenversicherung" kann man keine Auskunft geben.

Zur Ansparphase hat wfwbinder die entscheidenden Fragen gestellt. Zur Auszahlphase lässt sich noch sagen, dass du eine Rentenversicherung ein bisschen wie eine Wette verstehen kannst. Deine Rentenversicherung sagt dir im Rentenalter, dass du eine Summe X bekommst - lebenslang. Segnest du rasch das Zeitliche, hat die Versicherung Glück. (Dagegen kann man die Erben aber auch durch eine Rentengarantiezeit etwas absichern.) Wirst du steinalt, machst du die Versicherung arm. Darin besteht das Risiko.

Warum davon abgeraten wird, das geht etwas ins Eingemachte. Ich versuch´s mal zu erklären. Die Versicherung rechnet natürlich nicht aufs Geratewohl deine Rente aus. Sie nimmt dein Vertragsguthaben, schaut in so genannten Sterbetafeln, wie lange du statistisch noch zu Leben hast, rechnet in das ganze noch die zukünftige Verzinsung ein und am Ende kommt die Rente raus. Kritiker sagen nun, dass die Sterbetafeln ein zu hohes Durchschnittsalter angeben. Gut für die Versicherer: Wenn die Rente auf längere Zeit theoretisch getreckt wird, ist sie pro Monat natürlich niedriger.

Die Kritik hat einen Haken. Wenn die Leute doch nicht so lange leben, entstehen so genannte Risikoüberschüsse. Diese müssen an die Versicherten ausgezahlt werden. (Aber offen gestanden nicht vollständig, was wiederum die Kritiker kritisieren.) Zum anderen rechnen Kritiker mit der garantierten Rente, zur Gesamtrente kommen aber immer noch Überschussanteile hinzu, nur dass die nicht garantiert sind.

Da ich kein Versicherungsmathematiker bin, muss ich eine abschließende Antwort schuldig bleiben.

Welche Altersvorsorge passt zu mir?

Hallo und einen schönen Gruß an die Forengemeinde!

Bin 26 Jahre, Verwaltungsberuf, jährl. Einkommen von derzeit 30.000,00 Euro brutto.

Habe mich ne Zeit lang quer durch www gelesen und nun meine Verträge (RiesterRente Strategie No.1 + Rentenversicherung) bei AachenMünchener gekündigt, da dort bekanntlich ja die Kosten viel zu hoch und die Renten zu gering sind.

Nun kann ich mich aber nicht entscheiden, was genau für mich das richtige ist.

RiesterRente:

  • Banksparplan?
  • Riesterfondssparplan?

Ich tendiere eigentlich mehr zu einem Banksparplan, weil dort fast keine Kosten (außer jährliche sehr geringe Verwaltuzngskosten) entstehen und ich kein großes Risiko im Vergleich zu einem Fondssparplan eingehe. Zahle mtl. die volle Summe um 154Euro Zulage abzufassen.

Eine Riesterente die nur in Fonds investiert ist mir einfach zu heiß, ich will was sicheres haben. Wer weiß denn schon was in 40 Jahren ist!!! Und über ne Versicherung sind einfach die Kosten zu hoch!

Und dann noch die Frage, was ich zusätzlich abschließe!? Für die alte Rentenversicherung?

Habe zusätzlich noch eine Art betriebliche Altersvorsorge, nennt sich im öffentlichen Dienst "ZVK" Zusatzversorgungskasse. Die "soll" mal die Lücke der späteren Rente zum jetzigen Netto schließen! Gehen 50 Euro vom Netto weg.

Danke schonmal für eure Hilfe!!!

...zur Frage

Ist eine Zuzahlung zur arbeitgeberfinanzierte betriebl. Pensionskasse aus eigener Tasche sinnvoll?

Liebe Gemeinde,

mein Arbeitgeber bietet mir eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung (Pensionskase). Nun habe ich von Kollegen gehört, dass diese zusätzlich, aus eigener Tasche, den Betrag vom Arbeitgeber aufstocken um dadurch ein geringeren Bruttolohn und damit geringere Abzüge zu haben. Nach Rücksprache mit meinem Versicherungsmakler, der mir davon abgeraten hat, bin ich nun verwirrt. Er sagt nämlich, wenn ich jetzt dazuzahle werde ich es später, wenn ich das Geld aus der Versicherung erhalte, zu einem höheren Prozentsatz versteuern müssen, als wenn ich mir parallel eine eigene private (ohne Arbeitgeberzuzahlung) Altersvorsorge anschaffe.

Jetzt wollte ich von euch wissen, wie ihr das handhabt. Habt ihr auch eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung? Stockt ihr diese auch aus eigener Tasche auf? Sollte ich das auch machen? Was empfiehlt ihr mir?

LG Hape

...zur Frage

Vorteile und Nachteile einer Kombination von Altersvorsorge und Risikoabsicherung?

Hallo zusammen,

Ich bin berufsstartender Informatiker mit Hochschulausbildung, ledig, keine Kinder.

  1. Diverse Versicherungsratgeber empfehlen die Trennung der Altersvorsorge von der Risikoabsicherung, mit der Begründung der Flexibilität, Transparenz und dass der Berufsunfähigkeitsschutz nicht gefährdet sei, wenn man einmal finanziell nicht mehr in der Lage ist, die Rentenversicherung zu besparen.

  2. Mein Versicherungsmakler betont die Wichtigkeit der Beitragsbefreiung für die Altersrente im BU-Fall sowie die Vergünstigungen der BU Beiträge bei einem Kombinationsvertrag.

Es wäre mir sehr geholfen, wenn ihr mir grob richtungsweisend sagen könntet, ob ersteres oder zweiteres vollkommen ungeeignet ist oder ob beides seine Vorteile hat und (in meiner Situation) Sinn machen kann?

Ich danke euch vielmals vorab!

Ratlose Grüße René

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?