Witwenrente bei verspäteter Heirat?

3 Antworten

Hallo,

den Verdacht einer Versorgungsehe kann ich hier nicht erkennen. 

Ihr seid mittlerweile wieder länger miteinander verheiratet,(weit über dem einen Jahr Vorschrift ) als viele Paare beim ersten Anlauf durchhalten.

Die Deutsche Rentenversicherung wird in eurem Fall sicher keine Probleme machen.

Falls eine betriebliche Versorgung nach dem Tod gemeint ist:

Die Richter des Bundesarbeitsgerichts kippten eine Spätehen-Klausel. Man sah dies als Alters-Diskriminierung und somit als ein Verstoß gegen das Allgemeine Gleichstellungsgesetz.

Die Ansprüche auf Witwenrente dürfen nicht abhängig gemacht werden vom Alter, in dem der betreffende Mitarbeiter geheiratet hat.

Andernfalls wäre das Recht einklagbar !

Also für den Anspruch auf eine normale Witwenrente müßte die Ehe nur mindestens ein Jahr vor dem Tod geschlossen worden sein.

Die Grenze des 65. Lebensjahres betrifft m.E. nur betimmte Versorgungsbezüge.

Und bei Unklarheiten würde ich den VdK in Anspruch nehmen.

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Hallo !

Ja definitiv. Bei Ablehnung Widerspruch einlegen und einen Anwalt nehmen. Der Erfolg ist gewiss.

Lohnsteuererklärung: Ehepartner nach Heirat noch einige Monate im nicht EU Land, danach in DE

Hallo an alle! Ich benötige euren Rat. Die Situation schildere ich kurz: Im März 2013 habe ich geheiratet. Nach der Eheschließeung ist meine Frau in die Ukraine zurück, um dort das nationale Visum zu erhalten, für den Ehegattennachzug (wir haben sehr darauf geachtet, das alles im Rahmen von Gesetzen abläuft). Meine Frau hat dort bis zur Abreise nach Deutschland, im Juli 2013, voll gearbeitet.

  • Ich habe 2013 in vollzeit gearbeitet.
  • Meine Frau war nach der Eheschließung noch 4 Monate (März bis Juli) in der Ukraine
  • Im April habe ich sie ein Mal besucht (für 10 Tage) und 500,- Euro mitgebracht
  • Sie kam Mitte Juli für immer nach Deutschland. Wir haben ab Juli 2013 die LstKl. 3 / 5
  • Meine Frau hat ab September (bis jetzt) einen Minijob
  • (Ich versuche seit Januar 2014 die LstErklärung mit WISO zu machen und komme nicht weiter)
  • Ich brauche euren Rat in folgenden Punkten:
    • Besteht für den Zeitraum März bis Juli 2013 ein doppelter Haushalt, mit allen daraus resultierenden Kosten?
    • Ist meine Reise im April eine Art Heimfahrt? (Meine Frau konnte nich nach DE, weil die Erteilung eines Visums zum Besuch neben dem beantragten nationalem Visum quasi Quatsch ist. Deshalb bin ich dahin...)
    • Meine Frau hat ab Juli Ausgaben: Bewerbungen, Fahrkosten, Arbeitskleidung (hat aber erst seit September einen Minijob). Können die Ausgaben in der LstErklärung berücksichtigt werden?
    • Welche Tipps könnt ihr mir noch im Zusammenhang mit meiner Situation geben? Ich vermute, dass dieser Fall nicht einfach ist und möchte mich im Voraus sehr herzlich für eure Tipps bedanken. MFG. Andreas
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Kürzung der Beamtenrente einer Witwe mit eigener Rente

Folgender Text: Unterhaltsbeitrag gemäß § 22 des Beamtenunterhaltsbeitrages gem. § 22 Beamtenversorgungsgesetz (Beamt VG) gewährt, da sich ihr verstorbener Ehemann zum Zeitpunkt Ihrer Eheschließung bereits im Ruhestand befand und das 65 Lebensjahr vollendet hatte. Der aus dem Ruhegehalt Ihres verstorbenen Ehemannes ermittelte Unterhaltsbeitrag ist wegen dem Altersunterschied Ihres Ehemannes bei Heirat sowie wegen der Dauer der Ehezeit mehrfach zu kürzen. Da der gekürzte Unterhaltsbeitrag unter der gesetzlichen festgelegten Amtsunabhängigen Mindxestwittwenversorgung aus $ 14 Abs. 4 Beamt VG liegt, ist diese Mindestversorfung Ihrem Fall maßgegeben. Bei der Gewährung des Unterhaltesbeitrages nach § 22 des Beamt VG ist Erwerbs- Ersatzeinkommen- hiezu zählt auch die eigene Altersrente der Hinterbliebenen Ehegatten - in angemessenen Umfang anzurechnen.

Wer kann mir mitteilen, ab wann Gesetzgebung der Beamt VG beschlossen und in Kraft getreten ist. Ab wann fragt die LVA in den Rentenanträgen nach folgende Bezüge 1. Witwenrente, 2. Geschäftsteilhaberschaft?

Auch ab welches Jahr in die LVA und andere Rentenversicherungsbescheide sowie Beamtenwitwenbescheiden ein Meldepflichthinweis anderer Einkommen besteht. Hierzu ist anzumerken, das die betroffene Person stehts beide Renten dem Finanzamt angab. Die Beamten - Wittwenrente wurde insgesamt über 75% gekürzt und der vorhandene Lebensunterhalt liegt nun unter den Existenzminimum. Ist eine zur Zeit der Witwenrentenerteilung und nach 20 Jahre unter der selben Begründung eine 2. Kürzung mit der selben Begründung gesetzlich geregelt oder erlaubt? Wer ist so freundlich und hilf? Was ist zu tun? Der eingeschaltete Rechtsanwalt erhält, wie es scheint einen Anwaltspauschalbetrag von der Rechtsschutzversicherung. Also gewinnt der RA immer. Ist das Demokratie?t: Wo bleibt bei solchen Reglungen zwischen Rechtsanwälte und Rechtschutzversicherungen die Motivation des Rechtsanwaltes? Vielen Dank Caro

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Kann ich die Unterstützung, die ich meiner Oma gewähre, steuerlich absetzen?

Zum Hintergrund: wir kommen aus einer asiatischen Flüchtlingsfamilie, die aber vor 40 Jahren schon in Deutschland aufgenommen wurde. Und wir haben auch schon längst die dt. Staatsbürgerschaft, und alle Pflichten und Rechte , die für dt. Staatsbürger gelten, gelten selbstverständlich auch für uns. Meine Opa ist bereits ein paar Jahre nach unserer Aufnahme hier verstorben. meine Oma ist also Witwe seitdem. mein Vater ist auf der Flucht gestorben, und meine Mutter hat nie wieder geheiratet, also ich bin Halbwaise, und hab keine Geschwister. ich bin nicht gesetzlich verpflichtet, meine Oma zu unterstützen, noch meine Mutter. (das wurde bereits bei meiner Mutter geprüft, also sie letztes Jahr 65 wurde, und aufgrund ihrer Putzfrauen und sonstigen geringfügig beschäftigten Tätigkeiten seit wir hier sind, ca 250 EUR Rente erhält, und dadurch auch Anspruch auf zusätzliche Hilfe per Sozialhilfe bzw Grundsicherung hat. als einziges Kind wurden auch meine gesamten Vermögensverhältniss, Einkünfte, und Einkommen geprüft. Die Prüfung ergab, ich mit meinen Gehalt, und meine Ausgabe, etc, liegen unter dem, was mich unterhaltspflichtig machen würde. bei beiden Frauen gibt es null vermögen, Oma kriegt Grundsicherungs, und ist auch Pflegestufe 1 eingestuft. Meine Mutter, wie oben beschrieben, kriegt 250 EUR, plus zusätzlich etwas Sozialhilfe. Mutter ist 65, Oma ist 85 Jahre alt. meine Mutter pflegt meine Oma. beide leben zusammen. da meine Oma sehr schlecht isst, hat der Arzt Nahrungsergänzungsmittel empfohlen, die aber von der AOK nicht bezahlt bzw erstattet werden. dies kostet ca all 2 Monate ca 200 EUR. also ca 1200 EUR im Jahr.

meine Frage: kann ich diese Ausgaben, die ich freiwillig für Oma übernehme noch in der Steuererklärung absetzen, und wenn ja, wo?

(ich möchte betonen, meine Bereitschaft, diese Kosten zu übernehmen, hängt nicht davon ab ob ich es steuerlich absetzen kann. ich bin ledig, 37 J. alt, ohne Kinder und Ehemann, und ohne sonstige Verpflichtungen)

ich habe bereits versucht zu googlen, aber finde nur ergebnisse, die sich auf die Unterhaltspflicht beziehen.

danke vorab.

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Was muss ich beachten wenn ich Anteile einer GmbH übernehme?

Damit Sie den Hintergrund meiner Frage verstehen muss ich leider etwas ausholen...

Ich befinde mich derzeit in Elternzeit und plane ab September wieder arbeiten zu gehen. Mit dem Unternehmen bei dem ich angestellt bin wurde auch schon ein Nachtrag bezüglich der Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 35 Stunden geschlossen. Nun hat mein ehemaliger Chef mir das Angebot unterbreitet wieder in dem Unternehmen anzufangen und in 4-5 Jahren seine Anteile am Unternehmen zu übernehmen.

Ich habe in diesem Unternehmen meine Ausbildung absolviert und bis vor zweieinhalb Jahren noch dort gearbeitet bis das Unternehmen Kurzarbeit angemeldet hat und ich danach 2 Monate nur zu 65 % gearbeitet habe. Aus Angst vor drohender Arbeitslosigkeit habe ich mir daher einen neuen Job gesucht, welcher aber leider nicht wie vorher mit 10 Minuten Fahrzeit zu erreichen war sondern 50 Km entfernt lag. Nachdem ich gewechselt habe wurde ca. 6 Monate später eine Auszubildende übernommen und nur wenige Monate später aus wirtschaftlichen Gründen wieder entlassen. (es handelt sich um ein kleines Unternehmen, ich war die einzigste ausgelernte Kraft; seitdem die Kollegin welche meine Nachfolge antrat entlassen wurde, sind neben den zwei Geschäftsführern nur Auszubildende und Praktikanten dort)

Auch mir wurde damals (vor Anmeldung der Kurzarbeit) gesagt, dass die Geschäftsführer einige Monate auf Teile des Gehaltes verzichtet haben um mein Gehalt weiter bezahlen zu können. Tja und nun kommt das Angebot dort wieder zu arbeiten, welches ich zunächst ablehnte da mir die Sache zu heikel war. Ich argumentierte damit, dass ich einen sicheren Arbeitsplatz benötige und Angst vor neuen "finanziellen Problemen" des Unternehmens habe und damit drohender Arbeitslosigkeit habe. Daraufhin kam dann die Antwort "mein Job wäre sicher" da einer der Gesellschafter und Geschäftsführer in 4-5 Jahren aus dem Unternehmen ausscheiden möchte und ich dann seinen "Job" übernehmen soll...

Ich bin 27 Jahre alt und habe einen neun Monate alten Sohn. Ich bin ausgebildete Kauffrau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft und habe vor 2 Jahren eine Weiterbildung zur Immobilienfachwirtin abgeschlossen. Das betreffende Unternehmen ist eine Hausverwaltung (GmbH). Ein solches Angebot ist sicherlich einmalig, dennoch für mich sehr risikoreich...

Ich werde mir sicherlich die Geschäftsabschlüsse der letzten fünf Jahre zeigen lassen müssen um einen Eindruck davon zu erhalten wie es tatsächlich um das Unternehmen steht. Aber da ist dann auch schon das nächste Problem: Worauf muss ich dabei achten? Ist es generell ratsam in ein Unternehmen einzusteigen das solch eine Vorgeschichte hat? Das Stammkapital betrug bis letztes Jahr 50000€ (für jeden Gesellschafter also 25000€). Mein Ex-Chef sagte mir jedoch, dass es letztes Jahr aus "wirtschaftlichen Gründen" um jeweils 10000€ erhöht wurde. Das spricht ja sicher nicht grad alles dafür...

Wie verläuft das generell wenn Anteile übernommen werden?

Mfg Nicole K.

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