Witwenrente - Aufteilung bei zwei Witwen

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die geschiedene Ehefrau müßte, wenn sie ausgleichsberechtigt war, beim Versorgungsausgleich Rentenpunkte übertragen bekommen haben. Der Tod des geschiedenen Mannes löst den Rentenanspruch nicht aus, sie bekommt die Rente (mit ihrer eignen) erst , wenn sie die Voraussetzungen hat, also mit dem entsprechenden Alter oder bei Erwerbsminderung, wenn sie die nötigen Beiträge auch bezahlt hat. Die aktuelle Witwe (2. Frau) bekommt ca. 60 % vom Restrentenanspruch des Ehegatten. Sollte die 1. Frau versterben, ohne in Rente gegangen zu sein und ohne einen aktuellen Witwer(oder Waisen) zu hinterlassen, dann könnte die Witwe im Rahmen der Härtefallregelung den Versorgungsausgleich (auf Antrag) abändern lassen.

Die Rente wird nicht aufgeteilt.

  • Bei der Scheidung von der erstnEhefrau wird im Versorgungsausgleich dieser Frau ein Teil der in der Eheerworbenen Ansprüche übertragen. Das sind damit eigene Rentenansprüche dieser Frau. DEr Mann hat damit nichts mehr zu tun. Im Gegenteil, sollte die FRau nochmal heiraten, könnten diese Ansprüche Grundlagen für eine Witwerrente ihres neuen Gatten sein, fall sie vor dem verstirbt.

  • Wenn der geschiedene Mann dann nochmal heiratet, ist sein Rentenkonto, auch für die Berechnung der Witwenrente entsprechend gemindert. nur eigene Beiträge erhöhen das wieder.

Besser geht nicht , oder??? D.H.

0

Da liegt ein Missverständnis vor. Es ist nur die "aktuelle" überlebende Ehefrau berechtigt Witwenrente zu fordern.

Nach einer Scheidung hat die geschiedene Frau keinen Anspruch auf eine Witwenrente. Im Scheidungsverfahren wird auch ein endgültiger finanzieller Ausgleich des gemeinsamen vermögens vorgenommen, wobei bei normalerweise von einer Zugewinngemeinschaft ausgegangen wird.

Alles was in der Ehe ab dem Tag der Eheschliessung hinzugewonnen wurde, wird verteilt. Somit auch evtl. Rentenansprüche. Das ist der Zugeinnausgleich.

Bei deinem Fall hat also nur die überlebende Witwe eine Rentensanspruch, der noch besonderen Bedingungen unterliegt. (Alter, wie lange bestand die Ehe etc.)

Bezüglich der Rentenansprüche ist es nciht der Zugewinnausglich, sondern der Versorgungsausgleich (auch die betr. Altersversorgung ist z. B. einzubeziehen).

0

Dankesehr für all die schnellen Antworten!

0

Danke für die rasche Antwort!

0

Was möchtest Du wissen?