Wird Vermögen beim Sparbuch von der Inflation aufgefressen?

3 Antworten

Da es Tages- und Festgeldkonten gibt, ist die Lebensberechtiung des Sparbuchs wohl nur noch für Kinder gegeben, die gelegentlich ihr Sparschwein zugunsten des sparbuchs entleeren.

Die Zinsen auf Sparbücher reichen nciht, um die Verluste der Infaltion auszugleichen. Ausser im Moment, wo wir bei praktisch null sind, aber das wird sich bald wieder ändern.

Für Kinder ist Geldsammeln in der Spardose, Umschichtung aufs Sparbuch und Zinszuschreibung zusehen, sicherlich ein pädagogisch sinnvoller und anschaulicher Erziehungsschritt.

Es ist allerdings schwer, Kindern das Funktionieren eines Tagesgeldkontos, die Wirkung der Inflation und die Auswirkungen der Abgeltungssteuer nahezubringen.

Das Tages- oder Monatsgeldkonto können Erwachsene sicherlich eher verstehen. Für sie ist das Tagesgeldkonto geeigneter, auch weil es keine Kündigungsfristen gibt. Momentan ist die Inflationsrate zwar Null, sodass eine (mickrige) Realverzinsung gegeben ist, die aber relativ heftig von der Abgeltungssteuer dezimiert wird.

Ein schleichender Vermögensschwund ist daher absehbar, aber wo sollte man seinen Notgroschen von € 1.000 - 3.000 (außer bei der Postbank mit SparCard 3000 plus direkt mit 2,85 % p.a.) sonst anlegen?

Briefmarken, Gold, Aktien(fonds), Miethäuser, Riester- und Kapitallebensversicherungen sind dafür ungeeignet.

Ich finde keine Argumente mehr für ein Sparbuch. Hat für mich ausgedient.

Suche Kapitalanlage mit inflationsschutz und jährlicher Ausschüttung.

Bin sehr besorgt über die mögliche Inflationsentwicklung in den nächsten Jahren. Halte zum größten Teil 90% nur Geldwerte (Anleihen und Sparverträge) von deren Erträge ich leben muss. Weitere 5% ist ein offener Immobilienfond und 5% ein Aktienfond, jedoch ohne Ausschüttung, sondern Wiederanlage. Möchte gerne einen Teil von meinem Geldwert in eine relativ sichere Anlage umschichten (Diversitikation), Teilbeträge von 10 - 20.000,-- Euro, die inflationsgeschützt ist und eine jährliche sichere Ausschüttung bietet. Rendite sollte schon mindestens 5% sein. Als ehemaliger Banker gehe ich nicht zum Bankberater, der varkauft mir auch nur das, was er gerade verkaufen muss. Hatte mal einen unabhängigen Berater bei mir, der sich auf Schiffe spezialisiert hatte. Aber außer einer Schiffsbeteiligung hatte er nichts zu bieten, soll ich Ihm glauben? Immobilie kaufen und vermieten? Bindet zu viel Kapital und habe dann evtl. einen der seine Miete nicht bezahlen kann und mir die Wohnung ruiniert. Also was tun? Wer hat ein Rat?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?