Wird Leibgeding angerechnet?

1 Antwort

Wir kennen nicht Deine Vereinbarung von seinerzeit als es um das haus ging,

wie soll man dann wissen, ob eine Möglichkeit besteht noch etwas auszugleichen.

Mit aller Vorsicht:

So wie Du es beschreibst: Haus übernommen, Leibgeding belastet den Wert des Hauses, Schwester wurde nach den Wertverhältnissen ausgezahlt.

deutet alles darauf hin, dass ihr euch über die Wertverhältnisse im klaren wart. inklusive Chancen, und Risiken.

Stelle Dir selbst die Frage:

Hättest Du Deiner Schwester vom Bargeld freiwillig mehr gegeben, weil das Leibgeding nur 1 Jahr kosten verursacht hat?

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Meine Schwester wurde damals ohne Gutachten von Haus und Hof und gutem Willen -Wert wurde geschätzt- von mir ausbezahlt. Das Leibgeding wurde seit der Hausübergabe 1999 Notariell festgeschrieben. Meine Frage war eigentlich, ob es irgendwie eine Berechnungsgrundlage für das Leibgeding (es waren ca.14 Jahre) gibt? Mein Vater hatte in diesem Haus auch das Wohnrecht (Eigene Wohnung). D.h. ich konnte ja das Haus auch nur zur Hälfte nutzen. Daher meine Gedanken zuviel bezahlt zu haben.

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@Pascal98

gut, das ist praktisch ein völlig neuer Sachverhalt.

Natürlich kann man den Wert genau berechnen. Man muss bescheiben was gewährt wird (Wohnen auf X qm, evenutelle andere Leistungen), den Wert bestimmen z. B. 700,- Euro im Monat. Wenn man dann das Alter der begünstigten Person. Danach kann man auf den Euro genau den Wert bestimmen.

Allerdings, ob man da noch etwas machen kann, hängt von den seinerzeitigen Vereinbarungen ab. Oder vom Testament.

Ihr müßt doch damals auch in irgend einer Form zu den Werten gekommen sein. Also zum Auszahlungsbetrag.

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DRINGEND Leiibgeding und Zwangsversteigerung

Hallo und guten Abend bräuchte ganz dringend einen Rat,da wir erst jetzt erfahren haben,dass nächste Woche das Haus meiner Mutter,das sie 1995 per Notar an unsere Schwester übertragen hatte,zwangsversteigert werden soll.

Bei der Übertragung des Hauses wurde ein lebenslanges Leibgeding auf unsere Mutter ins Grundbuch eingetragen,allerdings auf zweitem Rang.Auf dem ersten Rang war eine Bankhypothek eingetragen,die aber zu diesem Zeitpunkt bereits abgetragen war.2002 nahm meine Schwester wohl eine Hypothek auf das Haus auf,wobei die neue kreditgebende Bank in die noch eingetragene aber abgetragene Hypothek mit allen Rechten und Pflichten eintrat,damit anscheinend kein neuer Grundbuch Eintrag erfolgen musste.

Nun habe ich beim Amtsgericht angerufen und die Auskunft erhalten,dass das Haus beim Versteigerungstermin mit 2 Gebotsmöglichkeiten aufgerufen wird:Einmal mit "älterer Dame" und ein weiteres Mal ohne "älterer Dame",wobei bei dem ersten Gebot,das niedriger sein darf,das Leibgeding übernommen werden müsste.Gleichzeitig könne man auch ein höheres Gebot abgeben mit "älterer Dame" wobei dann das Leibgeding aus dem Grundbuch gelöscht würde,und der Erwerber diesbezüglich keine Verpflichtung mehr einginge.

Da uns gesagt wurde ,da das Leibgeding an zweiter Stelle stünde,würde es sowieso verfallen,sind dies Aussagen für uns sehr verwirrend.Hilfe,wer kann da Licht ins Dunkel bringen.Ich bin für jeden Rat dankbar.

Danke und freundliche Grüße

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