Wird eine Erbengemeinschaft - bei Tod eines Miterben - durch eine neuere Erbengemeinschaft ersetzt?

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2 Antworten

da nach dem Tod der Witwe ja eine für den Vater und eine für die Mutter notwendig wären.

Warum sollten zwei Feststellungserklärungen notwendig sein? Das ist doch nur eine unbrauchbare Hypothese. Eine reicht für die vermietete Immobilie.

Der Name der Erbengemeinschaft ist m. E. für Deine Fragestellung völlig irrelevant. Sie könnte sich auch EG Drittel nennen.


Eine "Feststellungserklärung" wird hier für die Erbengemeinschaft (EG) erstellt. D.h. alle Einkünfte der Miterben der EG werden erfaßt, nicht nur die der Immobilie.

Wenn das in der Vergangenheit jedoch schon anders gehandhabt wurde, spricht manches dafür, daß die EG "schleichend" in eine GbR "umgewandelt" wurde - und gar keine "EG Max. M" mehr bestand, sondern eine GbR mit diesem Namen.

Falls dies jedoch nicht der Fall war (die Feststellungserklärung also auch noch anderen Einkünfte der EG umfaßte und die EG nicht auseinandergesetzt war), spricht nunmehr einiges dafür, beide EG dahingehend  auseinanderzusetzen, daß jedes Kind 1/3 Eigentümer der Immobilie geworden ist (nunmehr dann in GbR, nicht in EG). Denn das ist ohnedies die wirtschaftliche Situation.


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