Wird dieser ETF jemals wieder steigen?

1 Antwort

Rohstoffinvestments sind kein buy-and-hold Instrument, sondern man muß sehr genau die Zyklen beobachten und entsprechend ein- bzw. aus- oder umsteigen. Rohstoffe alleine werfen keine Rendite ab. Gewinne kann man also nur erzielen, wenn man in ungünstigen Marktphasen kauft und in euphorischen mit guter Nachfrage verkauft. Die verschiedenen Rohstoffe verhalten sich je nach Konjunktur-, Wetter- oder sonstigen Situationen unterschiedlich. Weiterhin steckt in vielen Rohstoffinvestments auch der EURUSD als Wechselkurs, was bei einem schwächer werdenden EUR natürlich noch mehr beiträgt, daß der Kurs eines Rohstoffindex fällt. Da hilft auch OY nichts mehr.

Daher ist das wieder mal ein Episode aus der langen Story "Hätte schon längst wieder verkauft werden müssen."

Sicher werden irgendwann die Rohstoffpreise steigen, aber ist Dir klar, warum das wann passieren wird? Für welche Rohstoffe? Steigt dann auch der DBLCI OY auf den Einstandswert Deiner Position?

Im DBLCI OY stecken ca. 30% Energie, 30% Agrar, 20% Edelmetalle und 20% Industriemetalle. Vergleiche den ETF mal mit einem GSCI, CRB und RICI, sowie deren Zusammensetzung. Du wirst sehen, daß Rohstoffindices keine leichte Sache sind.

Du solltest nicht auf einen breiten Index setzen, wenn die Preise nach unten zeigen. Es wäre sinnvoller, auf die Rohstoffbereiche separat mit unterschiedlicher und variabler Gewichtung zu setzen.

Was ist, wenn ich meinem Nachbarn einen Zaun erlaube für den er keine Baugenehmigung hat?

Wir sind eine Wohnungseigentümergemeinschaft (2 Parteien).Vor einem Jahr habe ich mit meinen Nachbarn einen Vergleich schließen müssen. Um wieder Ruhe und Frieden in unsere Situation zu bekommen und stark menschlich angeschlagen, bin ich auf alle Bedingungen eingegangen. Da man reichlich Druck auf mich ausübte, habe ich mich auf diesen Vergleich eingelassen, der u.v.a. Punkten auch die Übertragung eines mir allein gehörenden Grundstücks vor dem Haus an meine Nachbarn vorsah. Dieser Vergleich musste nun notariell beurkundet werden. Ich bekam einen Entwurf zugeschickt. Bevor es aber zu dieser Unterschrift beim Notar kam, hatte mein Nachbar ohne unser Wissen mein Grundstück gerodet und alles darauf entfernt und ganz schnell einen 1,90m hohen dichten Holzzaun darum gebaut, obwohl es ihm noch nicht gehörte. Sein Argument: "...ich darf das hat mein Anwalt gesagt... " Nach diesem Schock habe ich beim Bauamt angerufen, um erst einmal mal zu wissen, was und wie hoch an der Stelle überhaupt erlaubt ist. Das Bauamt sagte mir, das Grundstück befindet sich an eine Straße und im Bebauungsplan. Hier muss erst einmal ein Bauantrag gestellt werden, die Baugrenzen eingehalten werden und ein Zaun würde nur mit Sondergenehmigung max. 1m hoch genehmigt werden, wenn überhaupt. Da ich aber immer noch Ansprechpartner fürs Bauamt bin, da ja noch keine notarielle Übertragung erfolgt ist, würde man das wie eine Selbstanzeige von mir werten. Oder ich sollte warten, bis beim Amtsgericht die Übertragung erfolgt ist. Nun hatten wir vor ein paar Tagen den Notar Termin. Er hat uns den Entwurf vorgelesen und erwähnte kurzerhand, dass sich noch eine kleine Änderung lt. Anwalt der Nachbarn ergeben hat. Der mir vorher zugeschickte Entwurf wurde geändert mit dem Zusatz; bezüglich des errichteten zur Straße gelegenen Zauns darf ich weder aus wohnungseigentumsrechtlicher Sicht noch aus nachbarschaftsrechtlicher Sicht Rechte gegen meine Nachbarn geltend machen. Fakt ist, man hat sich vor Beurkundung, das Grundstück einfach schon mal unter den Nagel gerissen, einen Zaun drum herum gebaut und einfach einen Zusatz in den bereits geschlossenen Vergleich eingebaut. Und mich einfach am Tag der Unterzeichnung vor die vollendete Tatsache gestellt. Nur mit solchen Tricks haben meine Nachbarn die letzten 5 Jahre gearbeitet, und es hat den Anschein, die hören niemals auf. Hätte ich nicht unterschrieben, wäre der Kampf der letzten 5 Jahre, unsere Existenz zu erhalten, umsonst gewesen. Es ist eine sehr schmerzliche Erfahrung, die ich gemacht habe. Trotzdem möchte ich gerne wissen, ob ich eine Chance habe, gegen diesen Zaun vorzugehen evtl. Baurechtlich ?? Ich möchte diesen Vergleich nicht gefährden, da er mir zuviel Lebensenergie geraubt hat. Ich suche auch keine Rache, nur möchte ich, dass diese zwei Menschen sich ebenfalls an Gesetze halten und evtl. einmal anfangen nachzudenken. Wer kann mir helfen? Über einen erfolgreichen Tipp wäre ich sehr dankbar.

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Quellensteuer umgehen - steuerrechtliche Betrachtung?

Ist es eigentlich Steuerrechtlich unbedenklich, ausländische Aktien mit hoher Bardividende am Tag bevor diese ex-Dividende gehandelt werden zu verkaufen und nach dem Dividendenabschlag wieder zurückzukaufen? Denn erfahrungsgemäß fallen solche Werte mindestens um die Dividende und man hätte ja quasi draufgezahlt, wenn man die Dividende zwar bekommt, aber auf diese nicht nur Abgeltungssteuer, sondern auch ausländische Quellensteuer abgezogen wird, also 2x 25 %, bzw. bei NV-Bescheinigung immer noch 25 % Quellensteuer. Ergänzung vom 16.02.2012 16:45: Also mal ein Rechenbeispiel: Man hat am 21. September 2011 500 Vivendi Aktien zu 14,60 Euro gekauft und die Dividende i.H. v. 1,40 wird zu einem einzigen Termin, nehmen wir mal am 01. Mai 2012 ausgeschüttet, wobei die Aktie am 30.04 ex-Dividende gehandelt wurde und der Kurs annahmegemäß 16 Euro beträgt, keine Freibeträge verfügbar sind und die Abgeltungssteuer in Deutschland 26,25 %, die frz. Quellensteuer ebenfalls 25 %, wobei 15 % der Quellensteuer angerechnet werden bei der dt. Abgeltungssteuer. Ergänzung vom 16.02.2012 16:50: annahme: Ordergebühren betragen 10 Euro je Transaktion. 1. Verkauf der Aktie vor dem Dividendenabschlag und Rückkauf nach dem Dividendenabschlag, wenn der kurs um den Dividendenabschlag gefallen ist. (mit Abgeltugnssteuer und Verkauf vor dem Dividendenabschlag) 29.04 Verkauf: +8000 ( realisierter Gewinn 1.40 * 500 = 700) Abzug Abgeltungssteuer - 184 --> Verkaufserlös: 7814 30.04 Kauf zu 14,60 Euro: -7300


Summe aller cashflows: + 514 Ergänzung vom 16.02.2012 16:53: 2. Erhalt der Dividende bei Abgeltungssteuer: 500 * 1,4 = 700 - Abgeltungssteuer 184 (26,25 %*700) - Quellensteuer 175 (25 % *700) + Anrechnung Qust 105 ( 15 % *700)


Summe aller cashflows: 446 Ergänzung vom 16.02.2012 16:54: Vorteil des Aktienverkaufs ggü. dividende: --> 514-2*10-446= 48 Ergänzung vom 16.02.2012 16:57: 3. Verkauf der Aktie mit Rückkauf am ex-Dividendentag bei NV-Bescheinigung: 29.04 Verkauf: +8000

30.04 Kauf: - 7300

Su mme aller cashflows 700

  1. Dividende bei NV-Bescheinigung Summe aller CF: 700 * 0,75 = 525

Vorteil des Aktienverkaufs ggü. Dividende --> 700-2*10-525= 155 Ergänzung vom 16.02.2012 16:59: Verkauf und Rückkauf würde sich in beiden Fällen lohnen, gesetzt den Fall, der Kurs würde um den Dividendenabschlag, oder gar mehr fallen. Ergänzung vom 16.02.2012 17:02: Die Aktie dürfte am ex-Dividenden-Tag bei uneingeschränkter Steuerpflicht dividendenbereingt max. um 0.096 (0.66 %) bzw. bei NV-Bescheinigung max um 0.31 (2.12 %) steigen.

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Liberty Pro-VorsorgePlus 4U Police gegen ETF tauschen?

Hallo zusammen,

ich habe mich 2004 für das Produkt Pro-VorsorgePlus 4U von der Liberty Europe entschieden um etwas für die Rente zu tun.

Aus heutiger Sicht weiß ich das es sicherlich besseres gegeben hätte,

nun sind die Abschlusskosten aber bezahlt und ich muss/kann mich entscheiden diesen durch einen ETF zu ersetzen.

Das Aktuelle Fond Volumen kann jederzeit steuerfrei und ohne Abzüge ausgezahlt werden.

Leider tue ich mich sehr schwer bei der Berechnung und was sich mehr lohnen würde,

  • Hohe Verwaltungskosten dafür aber der Steuerliche Vorteil des Liberty Europe, oder
  • geringe Verwaltungskosten dafür aber Vorabsteuern jedes Jahr + Steuern beim Verkauf.

Mache ich einen Fehler bei der Berechnung?

Nicht das ich etwas vergessen habe bevor ich kündige und mich später ärgere, das ich mich "schon wieder" nicht mit den Produkt auseinander gesetzt hab!

Eigenlich sieht es sehr klar aus, aber die Wertentwicklung letztes Jahr sah nun auch nicht so düster aus...

Aktuelle Wertentwicklung

(Bei einer monatlichen Sparrate von 73,43€)

  • 01.12.2016 6.225.58 (48% M&G GLOBAL BASICS FUND 52% LINGOHR-SYSTEMATIC-LBB-INVEST)
  • 01.12.2017 7.714,54 (48% M&G GLOBAL BASICS FUND 52% LINGOHR-SYSTEMATIC-LBB-INVEST)

Die beiden Fonds sehen nicht so schlecht aus, meiner Meinung nach.

Beispielrechnung

(ich habe das Volumen und die Beiträge gerundet um sie besser zu rechnen)

Liberty

Volumen = 7000€

Anlagedauer = 1 Jahr

Rendite = 5% p.a.

Monatliche Rate = 100€

Ausgabeaufschlag = 4% p.a. (4€ Verwaltungsgebühr pro Monat (12x100€ - 48€))

Risikobeiträge aufs Jahr gerechnet = 12,43€

Verwaltungsgebühr = 2,7% p.a. (0,7% Fondverwaltung + 2% von jeder Beitragszahlung)

Endbetrag vor Kosten = 8610€ (12x100€ + 7000€ = 8200€ + 5% Rendite)

Kosten = 589,3€ (8610€ - 6,7% Gebühren - 12,43€ Risikobeitrag)

Endbetrag nach Kosten = 8020,7€

ETF

Volumen = 7000€

Anlagedauer = 1 Jahr

Rendite = 5% p.a.

Monatliche Rate = 100€

Verwaltungsgebühr = 0,57% p.a. (0,20% Ordergebühren + 0,37% Verwaltungsgebühr pro Jahr)

Endbetrag vor Kosten = 8610€ (12x100€ + 7000€ = 8200€ + 5% Rendite)

Kosten = 49€ (8610€ - 0,57% Gebühren)

Endbetrag nach Kosten = 8560,92€

Besteuerung zum Jahresende = 11,66€ Vorabpauschale 

Besteuerung beim Verkauf = 54,98€

Über Meinungen etc. würde ich mich wirklich freuen, mein Kopf qualmt schon :o)

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