Wird die Abschlagszahlung(Strom/Heizung) von Hartz IV übernommen? und welche Zuschüsse bekomm ich?

2 Antworten

Hallo 1hoss43,

  1. die ARGE hat doch bestimmt von dir den Umzug in eine angemessene Wohnung gefordert. Schau mal nach auf www.hartz4-umzug.de (könnte für dich interessant sein.) Für den geforderten Umzug hast du nach dem 1. Bescheid mindestens 6 Monate Zeit. Führe genau Protokoll (Zeitungsausschnitte, Anrufte, Gesprächspartner, schriftliche Absage-Bestätigungen etc....).

Die Stromkosten sind bei dir extrem hoch, soviel haben wir mit 6 Personen nicht. Wie kommt das? Lt. Rechtsprechung: "Die Versorgung eines Haushaltes mit Energie gehört nach den Lebensverhältnissen in Deutschland zum sozialhilferechtlich anerkannten Mindeststandard, die Unterbrechung der Stromversorgung stellt demnach eine dem Verlust der Unterkunft vergleichbare Notlage dar." (LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 22.06.2006, Az L 25 B 459/06 AS ER).

Wenn die Anmietung der Garage zwingend war bei Unterzeichnung des Mietvertrages, muss die ARGE die Kosten berücksichtigen und darf diese nicht zum Abzug bringen.

Viele Grüße - 1000Volt

1) Deine Wohnung ist zu groß und zu teuer! Dir stehen als alleinstehndem max. 50qm Wohnfläche zu. Dieser Wert kann überschritten werden, wenn die Kosten dafür dann nicht höher sind, wie für eine 50qm Wohnung.

2) Die Arge muß aber für mindestens 6 Monate die Kosten für Kaltmiete, Nebenkosten und Heizung voll für Deine jetzige Wohnung übernehmen! Gleichzeitig mit der Übernahme der Kosten wird die Arge Dir eine Aufforderung zur Senkung der KdU-Kosten schicken. D.h. entweder mit dem Vermieter eine Absenkung der Miete aushandeln oder eine billigere Wohnung suchen und nach 6 Monaten ausziehen.

Siehe dazu §22 Abs. 1 SGB2:

(1) Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Erhöhen sich nach einem nicht erforderlichen Umzug die angemessenen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, werden die Leistungen weiterhin nur in Höhe der bis dahin zu tragenden angemessenen Aufwendungen erbracht. Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf des allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft so lange zu berücksichtigen, wie es dem allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate. Rückzahlungen und Guthaben, die den Kosten für Unterkunft und Heizung zuzuordnen sind, mindern die nach dem Monat der Rückzahlung oder der Gutschrift entstehenden Aufwendungen; Rückzahlungen, die sich auf die Kosten für Haushaltsenergie beziehen, bleiben insoweit außer Betracht.

3) Dein privater Kredit ist absolut Dein Privatvergügen! Der geht die Arge nichts an und Du kannst auch nicht verlangen, daß die Gemeinschaft Dir Deinen Kredit zurückzahlt. Also setze Dich mit Deinem Gläubiger in Verbindung und handle ein Stundung der Raten aus, bis Du wieder Arbeit hast! Somit hast Du dann knapp 200,-€ zum Leben.

4) Das Handy sowie das Auto und der Stellplatz gehören auch zu Deinen Privatvergnügen und gehen die Arge nichts an!

5) Die Frage nach den Strom- und Gaskosten sind davon abhängig, womit die Wohnung geheizt wird. Die Kosten, die durch die Heizung verursacht werden, müssen von der Arge übernommen werden.

Stromsperre korrekt und legal - Gibt es die Möglichkeit eines Zahlungsaufschubes?

Hallo liebe Community.

Ich habe am 15. Dezember 2015 die Strom-Jahresabrechnung bekommen und sollte 1250 Euro nachzahlen.

Ich habe direkt einen Tag später 650 Euro überwiesen, alles was ich mir ansparen konnte.

Heißt, ich schuldet dem Anbieter noch 600 Euro.

Meine monatliche Abschlagszahlung wurde verdoppelt, also auf 95 Euro erhöht und ist jeweils zum 06. eines Monats fällig.

Am 02.01.2016 habe ich eine Zahlung in Höhe von 95 Euro überwiesen mit dem Hinweis im Verwendungszweck "Abschlag Monat Januar".

Am 10. Januar habe ich eine Mahnung erhalten, weil ich angeblich den Abschlag für Januar nicht ´gezahlt haben soll.

Nachdem ich sowieso vorhatte beim Anbieter anzurufen und für den Rest der Jahresabrechnung eine Ratenzahlung zu vereinbaren tat ich es auch direkt.

Die Dame am Telefon sagte mir, das System verbucht automatisch jede eingehende Zahlung mit der ältesten offenen Schuld, sie werde es aber manuell korrigieren, da ja deutlich sichtbar ist, dass es sich um den Abschlag für Januar 2016 handelt. Einen Ratenzahlung haben wir ebenfalls getroffen und zwar in Höhe von 100 Euro.

Bei der ersten Rate bat ich die Dame den 01.Februar einzutragen und dann jeweils zum 21. eine Monats.

Da ich aber erst am 01. Februar ausreichend Geld zur Verfügung hatte, konnte ich die erste Rate, die die zum 01.Februar fällig gewesen ware, erst am 01. Februar überweisen. Gleichzeitig habe ich den Abschlag für Februar mit dem Hinweis im Verwendungszweck "Abschlag Monat Februar" überwiesen., also quasi zwei Tage früher als vereinbart.

Vorgesten, am 04. Feb kam ein Brief vom Unternehmen per Post mit dem 02. Februar als Datum und gleichzeitiger Sperrandrohnung.

Bei der Aufschlüsselung ihrer Forderung wird der Abschlag vom Januar, den ich fristgerecht überwiesen und auch als diesen deklariert habe angemahnt, weil er offensichtlich doch zur Minderung der offenen Forderung der Jahresabrechnung eingesetzt wurde.

Also habe ich eben dort angerufen und nachgefragt.

Die Dame am Telefon hat mir gesagt ja sie sieht die Zahlungen vom Februar einmal 95 Euro und einmal 100 Euro und diese wurden beide auf die Jahresabrechnung angerechnet. Eine weitere Ratenzahlung ist ihrerseits nicht möglich weil ich den Zahlungstermin nicht fristgerecht eingehalten habe (wegen 1 TAG!!!!) und die Abwendung der Stromsperre sei nur möglich wenn ich den noch offenen Betrag in Höhe von 500 Euro (Rest aus der Jahresabrechnung 310 Euro + 95 Euro Abschlag Januar, der von mir bezahlt aber falsch verbucht wurde + 95 Euro Abschlag für den Februar, der von mir sogar vorzeitig bezahlt und vom VU falsch verbucht wurden) auf einmal zahle.

Meiner Meinung nach ist die Sperrandrohnung an sich unwirksam bzw. illegal, da sie komplett falsch aufgestellt wurde. Dort forden sie 505 Euro für den Rückstand der Jahresabrechnung sowie 95 Euro für den Abschlag Januar, der manuell von einer Sachbearbeiterin umgebucht wurde.

Was kann ich jetzt dagegen unternehmen?

Vielen Dank

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Vielleicht sollte ich erwähnen, das mein jetziger Vermieter das Haus offiziell zum Verkauf anbietet, wir also über kurz oder lang ausziehen müssen. Wir wollen nicht umziehen, wir müssen umziehen.

Danke schon im voraus für eure Bemühungen!

LG

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