Wird der Einfluss der Demografie auf Renten und Wohlstand überschätzt bzw. dramatisiert?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

WAs mich in der Diskussion über das Thema stört ist, dass diese Diskussion von Leuten beherrscht wird, die sich über Gerechtigkeitsfragen "Nach 40 Jahren Arbeit muss die Rente den Unterhalt garantieren" auslassen, anstatt einfach ihr Notebook mal zum rechnen zu verwenden anstatt zu twittern, oder Facebook likes zu verteilen.

Machen wir doch einfach eine Excel Tabelle.

Als erste Spalte die Zeitleiste von heute ( oder um die Vergangenheit mit abzubilden ab 1970) bis sagen wir 2070.

Die zweite Spalte die Bevölkerungsentwicklung.

Als dritte Spalte der Anteil der Personen, die im Arbeitsprozess sind (sein werden).

als vierte Spalte die, die aus dem Arbeitprozess ausgeschieden sind.

Dann das BIP pro Person, möglichst Inflationsbereinigt.

Dann könnte eine erste Ergebnisspalte kommen, nämlich BIP insgesamt/Personen im Arbeitsprozess. Da sieht man dann schon welche Sprünge die Produktivität machen muss, um das mit weniger arbeitenden Leuten zu schaffen.

Aber ich kann dann mit der einfachen REchnung "Aus dem Arbeitsprozess ausgeschiedene * Existenzminimum" schon mal errechnen, was erwirtschaftet werden muss um das zu stemmen, oder wieviel % des BIP in die Versorgung gehen müssen.

Wir müssen aufhören uns über Zuwanderung und deren Folgen zu untrhalten, sondern uns nur über 2 Punkte Gedanken machen:

  1. Wieviel gut bezahlte Arbeitsplätze müssen auf dem Gebiet existieren in dem die deutschen Sozialsysteme Beiträge erheben, um die Lasten tragen zu können.
  2. Woher bekommen wir die Leute, die diese Arbeitsplätze bei uns besetzen.

Die Antennen in iPhones einsetzen und die Rückseiten schließen, können Chinesen, oder Malayen immer billiger als Leute hier. Womit wir vorne bleiben können sind komplizierteProdukte des Maschinenbaus, hochwerige Fahrzeuge (nicht nur PKW) und andere Spitzenerzeugnisse.

Dazu brauchen wir aber Leute, die in der Schule aufpassen und Spaß am lernen haben.

Nicht die Kevins, oder Dschanedds aus Marzahn, oder die Alis, und Hakans aus Kreuzberg, die von Sozialarbeitern als die Opfer der Bildungsferne ihrer Haushaltsvorstände beweint werden.

Wir können Andrea Nahles und konsorten noch 10-15 Jahre an den Sozialsystemen herumverschlimmbessern lassen, aber das wird nicht zu wirklichen Lösungen führen.

Was wir brauchen ist eine schmerzliche, aber zukunftssichere Reform der Sozialsysteme mit weniger Geldverteilmechanismen um auch Kosten und Mitarbeiter zu sparen, damit die sinnvoll eingesetzt werden können.

Ein sehr guter Beitrag, vielen Dank!

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Ich würde mir wünschen, dass in der Politik mehr Leute wie Du was zu sagen hätten, die das "große Ganze" einigermaßen verstehen und dringend notwendige Reformen auf den Weg bringen, statt immer nur in 4-Jahres-Zyklen zu denken und handeln und Flickschusterei zu betreiben.
(Das Problem ist leider oft auch der Wähler, der kurzfristige Erfolge in seinem eigenen Geldbeutel mehr wertschätzt als eine langfristige Stabilisierung der Gesellschaft.)

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Sehr gut analysiert, war von Dir aber auch nicht anders zu erwarten. Du lebst doch in Berlin, kannst Du nicht eine von den Pappnasen im Bundestag ablösen, egal welche Fraktion ? Meines Erachtens sind von den knapp 600 Abgeordneten mindestens 500 entbehrlich. Und mit entbehrlich meine ich auch entbehrlich, oder eben die Steigerungsform von flüssig - überflüssig.

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Nicht die Kevins

Je suis blessé :(

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@Kevin1905

Entschuldige bitte, aber es war auch eher "Gäwin" gemeint.

01. Anriggo

02. Bäggie

03. Bämmelah

04. Bettrig

OS. Dschanien

06. Dschassdinn

07. Dscheysn

08. Gaddrien

09. Gadschia

10. Garschdn

11.Gimborlie

12. Lüdschah

13. Mordiehn

14. Morguss

15. Morsl

16. Mürgoo

17. Nigoll

18. Schuljann

19. Tschässigah

20. Tschenniffor

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Ist das nicht ohnehin ein Schickimicki-Thema dessen sich überwiegend Politiker der 3.Reihe annehmen weil sie ansonsten nichts zu sagen haben?

Global betrachtet ist nicht die schrumpfende sondern die wachsende Bevölkerung das Problem.

Kann gut sein, dass in 200 Jahren Europa und Japan genauso Historie sind wie das Ägypten der Pharaonen, wie das römische Reich oder das alte Griechenland.

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