Wird bei einem ganzjährig verpachteten Ferienhaus zur Absetzung von Werbungskosten eine sog. Gewinnerzielungsprognose über 30 Jahre seitens Finanzamt gefordert?

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1 Antwort

Üblicherweise geht das Finanzamt von einer positiven Überschussprognose innerhalb von 30 Jahren aus. Ob es im Einzelfall die Überschusserzielungsabsicht bezweifelt, kann hier niemand vorhersagen.

Ob überhaupt Verluste entstehen, hängt hier maßgeblich von zwei Faktoren ab (isoliert betrachtet, d.h. auf die Sachverhaltsdarstellung bezogen).

  1. Wie ist das Ferienhaus in "unsere" Eigentum gekommen? Wer sind "wir" überhaupt?
  2. Sind die Reparaturen eventuell zu aktivieren?

Von 1. hängt ab, ob noch 50 Jahre Abschreibung zu erfassen sind oder nur noch 50 minus "über 40" Jahre.

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Kommentar von sunshine2015
14.04.2016, 14:12

Das Grundstück hat mein Großvater damals gekauft und darauf ein Bienenhaus gebaut. Vor ca. 25 Jahren hat er den Besitz meiner Mutter überlassen (Schenkung). Diese möchte es jetzt mir überlassen.

Soweit ich weiß wurden in der Vergangenheit nie Abschreibungen berücksichtigt.

Was bedeutet zu 2. Sind die Reparaturen evtl. zu aktivieren?

Danke vorab!

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