Wird Bafög bei der Arge angerechnet?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wer Bafög für eine schulische Ausbildung bekommt, hat keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II (= Hartz IV). Mit Bafög fällst Du aus der Bedarfsgemeinschaft raus. Deine Mutter kann Dir, wenn sie will, das Kindergeld weitergeben, dann würde sie mehr Alg II erhalten.

Ich selber beziehe ja kein Hartz 4. Meine Mutter nur.

0

Hartz 4- Antragssteller unter 25, Mutter Tod, Vater weigert sich Auskunft zu geben...

Hallo!

Um zu meiner Frage zu kommen, würde ich gerne die Situation genauer beschreiben, weil die Situation komplex ist. Meine Mutter und mein 20-jähriger Bruder (leider noch immer ohne Ausbildung und Arbeit) haben bis Ende Juni zusammen gewohnt. Meine Mutter war schwer erkrankt und ist im Juli zu mir gezogen, damit ich mich um sie kümmern kann. Mein Bruder musste ja irgendwo hin und ist bevor die Bewilligung vom Jobcenter auf Hartz IV kam in eine WG gezogen (Vermieterin zum Glück meine Freundin). In dem ganzen Chaos (Umzug der beiden,Geburt meiner Tochter, Verschlechterung des Gesundheitszustands meiner Mutter) haben wir uns nicht weiter um den Antrag gekümmert. Im August ist sie dann auch verstorben, was uns, und besonders ihn, völlig aus der Bahn geworfen hat.

Nun sagte meine Freundin mir nach fünf Monaten, das sie noch immer keine Miete von ihm oder vom Amt bekommen hat und so leid die Situation ihr auch tut, sie nun mal Geld bräuchte. Ich habe entsetzt meinen Bruder angerufen und gefragt, warum er denn nichts bezahlt hat und von was er gelebt hat. Er sagte, dass er noch immer keine Bewilligung vom Amt hat und ihm das gar nicht bewusst war, dass er kein Geld bekommen hat. (Mehr oder weniger hat er bei seinem besten Freund gelebt und die Mutter hat ihn netterweise mitversorgt). Wir also hin zum Amt und gefragt, warum noch nichts passiert ist. Die sagten dann, dass er im September abgemeldet wurde, weil sich ja keiner gemeldet hat. Fünf Monate also kein Geld... Gut, unser Pech... Wir also nen neuen Antrag gestellt, der allerdings erst ab November "gilt". Mit den Mietschulden konnte ich mich zum Glück mit meiner Freundin einigen. Aber unser großes Problem ist jetzt die Krankenversicherung... Mein Bruder war ja nun fünf Monate nicht krankenversichert... Die Damen vom Amt sagte, weil er ja noch unter 25 ist, muss er familienversichert werden. Und die Leute von der Krankenkasse sagten, wenn er familienversichert wird, könne man das rückwirkend machen, so dass keine Schulden für die Krankenversicherung überbleiben.

Nun das eigentliche Problem: Wir haben nur einen Namen von seinem Erzeuger. Ich konnte dann eine Handynummer über ehemalige Nachbarn auftreiben (mehr aber auch nicht). Sein Erzeuger weigert sich aber Auskunft zu geben (z.B. über Wohnort) und ihn mit familienzuversichern, obwohl es ihn keinen Cent mehr kosten würde. Seine Begründung: "Nachher soll ich auch noch Unterhalt zahlen..."

Meine Frage: Ist ein Vater verpflichtet seinen Sohn mit familienzuversichern, wenn dieser unter 25 ist und von Hartz IV leben wird? Oder muss er Unterhalt zahlen? Ermittelt das Jobcenter nach seinem Erzeuger? Muss mein Bruder seinen Erzeuger verklagen?

In der Hoffnung, dass mir jemand das beantworten kann, MfG, Bella

...zur Frage

Kindesunterhalt evtl. falsch berechnet mit Folgen auf ALG II ?

Mein Partner hat netto max1500€. Er zahlt an Unterhaltsvorschusskasse 356€ für seine 2 Kinder(seit 07/2009)Damals hab ich 850€ ALG I bezogen. Im 04/2010 ist die Tochter 12J. geworden+aus der UVK raus. Bleibt 178€ für d Sohn. Für d Tochter freiwillige Zahlung v 120€ m Mutter vereinbart und bis 08/10 bar gezahlt(nicht per Überweisung).Da mein Partner+ich im Dez.09 einen Sohn bek.,fiel mein ALG weg(hab nur300€ Elterngeld plus184€ KG).Seit Febr.Bezug von ALG II(wir 3 zus. ca. 450€)Die Weiterbewilligung ab Aug. wurde auf nur noch 40€ festgelegt, da Unterhalt f Tochter nicht mehr akzeptiert wird(da „freiwillig“/bar)Daher wohl auch Überzahlung von ca.1100€.Wenn wir v Jugendamt e titulierte Urkunde(nach §§ 59 Abs. 1 Nr. 3, 60 SGB III) vorlegen, würden diese Schulden wohl geringer und Anspruch auf ca.160€ steigen. - Kann es sein, daß wir die ganze Zeit an UVK zu viel zahlten,da diese vermutlich von e wesentlich höherem Einkommen ausgingen(Eink.+ALG I)? - Ist e Neuberechnung v Unterhalt mögl.? - Muß Partner v Selbstbehalt (ca. 900€)auch mich und unser Kind ernähren? - Könnte das JA mehr als 298 € (178+120)festlegen? - Für max. 160€ Anspruch i Monat könnte ich besser arbeiten(mit Baby schwer).Sollten wir in dem Fall auf die Urkunde v JA verzichten, da der Sohn im Juli auch aus UVK fällt=freiw. Weiterzahlung. Dann müssten wir zwar die 1100€ Schulden zahlen, aber wir wären weg von der Arge.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?