Will Geld für meine Kinder anlegen. Könnt Ihr diesen Fonds WKN A0M8HD empfehlen (langfristig!)?

3 Antworten

Ich würde für diese Art der Anlage eher einen Mischfonds bevorzugen, da diese Fonds zwischen Assetklassen umgewichten können, falls Marktsituationen dies erfordern. Vergleiche doch mal den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen mit dem Flossbach von Storch Multiple Opportunities - insbesondere die Zeit 2008/2009. Der A0M8HD folgt dem S&P 500 in die Tiefe und erholt sich dann wieder. Der FvS-Fonds macht das nur etwa zur Hälfte mit. Im August 2011 geben beide Fonds wenig nach.

Noch weniger volatil (aber auch mit geringerer Performance) wären Ethna Aktiv E A (764930) oder Bantleon Opportunities (A0NB6U).

In guten Zeiten laufen dann auch Aktienfonds wie Threadneedle European Smaller Companies (987665) oder Comgest Growth Europe (A0JC8V) deutlich besser. Diese wären durch eine Nachkaufstrategie in Tiefphasen insbesonderen von der Performance in der Nähe des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen.

Der A0M8HD lebt etwas davon, daß er eine grandiose Erholung aus der Krisenphase 2008/2009 gezeigt hat, allerdings zuvor auch kräftig abstürzte. Er hat inzwischen eine gewisse Größe erreicht, die die ursprüngliche Nischenstrategie schwer umsetzen läßt und man muß mehr auf Bluechips setzen.

Mein persönliches Fazit daher: der Fonds ist nicht schlecht und insbesondere im Vergleich zum Wettbewerb recht günstig. Er wäre dennoch nicht meine Wahl für meine Kinder, da mit die Volatilität nicht gefällt und die Fortsetzbarkeit der bisherigen Strategie in der aktuellen Größe erst gezeigt werden muß. Also setze ich lieber auf Flossbach von Storch Multiple Opportunities mit einer marktabhängig gewichteten Beimischung des MEAG EuroErtrag. In fünf Jahren mag die Lage anders sein. Mal sehen :-)

Der Fonds ist derzeit auf fast allen Plattformen Topseller. Er hat als Mikrowertefonds (die keiner als Aktie kannte) aus dem deutschsprachigen Raum angefangen und musste aufgrund des Mittelzuflusses einige MDax-Werte dazuehmen.

Inzwischen legt er in ganz Europa und auch in DAX-Werten an. Neueste Erwerbe sind Intel und IBM!

Wie geht es weiter? Fakt ist, dass der Fonds, der aktuell wie oben geschrieben Topseller ist. Für mich ist das ein Problem. Er hat mt einer Strategie eine Outperformance erzielt, die so aufgrund des Volumens nicht mehr möglich ist. Ein Thema, das ich dauernd habe. Wenn du dir den Griffin Eurpean Opportunities anschaust, weisst du, was ich meine. Er wird sich weiter neu erfinden müssen und ob das klappt ist offen.

Wird Frank Fischer auch in Zukunft wie in dem Jahr durch richtiges Timing die Vola gering halten? Die alte Anlegerweisheit sagt "mal schwimmt man mit, mal gegen den Markt".

Ich verkaufe ihn trotzdem immer noch. Er läuft auch im letzten Jahr ausgezeichnet. Er ist aber immer "eingebettet" in eine Vielzahl anderer Fonds.

Du fragst nach langfristig und an Kinder. Aus Erfahrung ist er dafür die falsche Wahl. Er wird also langfristig weder die Wertentwicklung noch die geringe Schwankung hinbekommen. Außer er ist der erste, der das nicht nur ein paar Jahre sondern langfristig schafft.

Was nicht bedeutet, dass er nicht wesentlich besser ist als ein Tages- oder Festgeld und weniger schwankt, als ein Aktienfonds. Man sollte nur vor dem Invest wissen, was man kauft und dass es vielleicht durchaus eine Chance gibt, ihn unter Einstand zu verkaufen.

Ein Fondsder in einem Jahr, in dem der DAX 25 % gemacht hat, nur 15 % gemacht hat, scheint mir nicht gerade Spitze zu sein.

Mal sehen, was die Fondsspezialisten dazu sagen.

Hast Du Dir den Chart seit 2009 in www.fondsweb.de mal angeschaut? Krisen hat der Fonds einfach so weckgesteckt. Vergleiche mal die Kurve mit dem DWS Investa, da sieht man wie stabil sich der Fonds bei Kurseinbrüche hält. Daher meine Kaufneigung dazu. Zumal 15% auch nicht schlecht ist, wenn ich mir die sonstigen Renditen im Kapitalmarkt anschaue.

0
@suedlaender

Wie schon gesagt,ich bin kein Fondsspezialist, weil ich mein Geld nie anderen geben würde um damit zu spielen.

0
@wfwbinder

Das macht mich neigierig! Spielst du selbst damit oder vermeidest du, an Geld zu kommen?

Fondsmanager sind nebenbei die Profis. Spielen sollten die mit dem Geld der Anleger so wenig, wie ein Zaharzt mit deinen Zähnen oder ein Anwalt mit deinem Recht rumspielt.

0
@wfwbinder

weil ich mein Geld nie anderen geben würde um damit zu spielen.

Ich liebe Vorurteile und Schubladendenken. Also was meine Fondsmanager so "spielend" mit meinem Geld anfangen, gefällt mir ehrlich gesagt ganz gut ;-)

0

Ein guter Fonds muß sich nicht am DAX messen, sondern eigentlich an einer mittleren Rendite von 4-10% p.a., die mit möglichst wenig Volatilität erreicht wird. Passend wäre ein Vergleich mit dem S&P 500 als deutlich marktbreiterem Index, aber hier sieht man auch schön, wie der Fonds fast parallel in die Tiefe rauscht. Lediglich die Kurseinbrüche im August 2011 hat er gut verdaut.

0
@gandalf94305

@rat2010 @gandalf94305

Wenn ich einen Profi beschäftige (in dieser Position würde ich mich sehen, wenn ich in einen Fonds investiere) und der erzielt einen gewogenen Durchschnitt, dann vergleiche ich es mit meinen Kunden und die erwarten von mir keinen Durchschnitt, sondern das meine Analysen udn Empfehlungen nach oben herausstechen.

Also für 4-10 % p.A. werde ich mit Sicherheit keinen Fondsmanager bemühen.

Leider läßt mir meine Arbeit keine Zeit mich wirklich aktiv und konstant mit Anlagen zu beschäftigen, aber ich hatte noch kein Jahr in dem ich unter 15 % erzielt hätte.

Wenn ich jemals unter 10 % landen sollte, würde ich ab dann nur noch Wein kaufen, denn dort bekomme ich auf sicher mindestens 10,5 %. ;-) :-)

0
@wfwbinder

Würdest du netterweise deine aktuelle Allokation und wenn ich es richtig verstanden habe auch die deiner Kunden hier einstellen.

Klingt unglaublich aber ich lasse mich gerne belehren.

Oder meinst du mit "noch kein Jahr" keines seit 2012 und bist ein Fan deutscher Aktien?

0
@Rat2010

Ich mache kein Anlagegeschäft für Kunden. Ich lege nur eigenes Geld an.

Wenn ich mal ausnahmsweise Anlageberatung machen, dann nur als Honorarberatung, in dem ich ermittele was der Mensch braucht, wie er seine Ziele am besten erreichen kann usw.

Dann suchen wir gemeinsam raus, womit der das erreichen kann.

Ich vermittele nicht und lege auch nciht im Namen von Kunden an.

Meine Anlagehistorie geht zurück bis 1985.

Was ich mache sind relativ kurzfristige Anlagen in Aktien udn Währungen und ich habe noch nie etwas länger gehalten als 18 Monate, das meiste aber weniger als ein halbes Jahr. Deshalb schriebe ich ja auch, das es eine Zeitfrage ist mich damit zu befassen.

Ich hatte aber auch schon KG Anteile an Schiffen, Immobilienbeteiligungen (nur KG Anteile).

Aber eben alles ncicht typisch, weil ich eben durch Ausbildung bei Dingen wie KG Anteilen Insider bin.

0
@wfwbinder

>ich hatte noch kein Jahr in dem ich unter 15 % erzielt hätte.

Damit schlägst du fast alle bekannten Anlagebetrüger um Längen. Ich habe etwas mehr Erfahrungen als du, bin gut vernetzter Profi und hatte noch nie Probleme mit Anlagebetrügern, weil mir immer rechtzeitig die Sache unheimlich wurde.

Was soll ich mit deiner Aussage anfangen? Bis Ende 2013 war ich Verfechter des Witzes: "Weisst du, wie man jemanden nennt, der immer unten kauft und oben verkauft? Betrüger"

... und nun so was.

Du schreibst von Honorarberatung, stellst aber die Regeln auf den Kopf. Ist es nicht irgendwie Schizophrän, wenn man selbst immer über 15 % erzielt, von Leuten aber Geld dafür bekommt, dass die ???% jedenfalls viel weniger bekommen. Oder gilt das mit den Aktien und Währungen auch für die als Honorarberater beratenen?

Ich habe bis vor zehn Jahren auch merklich Geld in Aktien angelegt. Nicht chronisch erfolglos aber mit einer Rendite, die weit unter der von Fondsmanagern lag. Seit ich mein Geld wie das der Kunden anlege (ausschließlich in offenen gemanagten Fonds) läuft der Laden und zwar sehr gut. Nur sind bei mir Jahre wie 2012 dabei, in denen ich über 15 % erziele. In anderen wie zuletzt 2011 ist Verlust zu vermieden für einen nicht zu defensiven Anleger ein gutes Ergebnis.

Frank Fischer und wenige andere haben 2011 15 % und mehr Rendite erzielt. Mit einer Strategie, die heute in dem Fonds nicht mehr möglich wäre. Andere wie der ZZ2 (WKN 987239) 15 % abgegeben, also wird es keinen geben, der wesentlich mehr als die schwarze Null hinbrachte. Vermögensverwalter verkaufen in solchen Jahren 5 % minus als gutes Ergebnis.

Hast du also 2011 ausgeklammert oder solltest du umschulen? Ob auf Anlagebetrüger, Fondsmanager oder Vermögensverwalter möchte ich dann dir überlassen.

0
@Rat2010

Mache Dir keine Gedanken. Eben weil ich keine Lust habe mit möglichen Versprechen auf den Bauch zu fallen, mache ich es eben nur mit eigenem Geld und auch nur mit relativ geringen Summen. Ich vermute auch, dass, wenn ich ich es als Fondsmanager mit großen Summen und dem Druck nicht verlieren zu dürfen, etwas anders wäre.

Bei der Honorarberatung (wie gesagt ich mache es nur in seltenen Ausnahemefällen) geht es mehr um Strategie, als das ich einem Mandanten sage, welche Aktie er kaufen solle, oder in welchen Währungspaaren es was machen soll. Ich habe auch keinen Mandanten, der mal täglich Stunden am PC verbringt um Währungen zu handeln udn auch noch das Risiko eingeht, dies mit Hebel zu machen.

Wenn es um mein Geld geht, kein Problem. setze ich 500,- Euro in den Sand, ist es mein Geld. Hole ich mir die in den folgenden 2-3 Monaten 2-3 mal zurück, ist es auch meins.

Für Fremde, würde ich das nie riskieren.

0
@wfwbinder

Die Erfahrung, dass man mal mit, ein ander mal gegen den Strom schwimmt, hast du auch nicht gemacht??? Ich kenne es wrklich nicht anders ud kenne keinen, der über mehrere Jahre immer mit dem Strom schwimmt. Mein Bauchgefühl hat auch mal recht. aber leider halt oft auch nicht.

Kaffe gerne. Auch wenn ich natürlich alles glaube, was du schreibst.

0
@wfwbinder

Also für 4-10 % p.A. werde ich mit Sicherheit keinen Fondsmanager bemühen.

Wenn der Fondsmanager es schafft, in schwierigem Marktumfeld 4% und in gutem Marktumfeld 10% zu generieren, ist er gut und darf mein Geld gern haben ;-)

aber ich hatte noch kein Jahr in dem ich unter 15 % erzielt hätte.

dann war allerdings zum einen auch entsprechendes Risiko dabei und ehrlich gesagt habe ich auch sehr gute Anleger erlebt, die trotzdem nicht dauerhaft seit 1985 15% hatten. Solche Werbeaussagen höre ich eher von Leuten, mit denen ich dann nicht arbeiten möchte.

0
@Candlejack

Natürlich mit Risiko, deshalb mache ich es ja nur mit eigenem Geld und nicht für andere.

0

"Berater" ohne Registrierung verkauft Anlageprodukte & Versicherungen , was tun?

Hallo an Alle, hier in meiner Gegend treibt jemand sein Unwesen, der keine IHK-Registrierung hat. Er verkauft Fondspolicen, Versicherungen, alle Art Kapitalanlagen, Wohnungen, diese fiesen Goldsparpläne, unseriöser Lebesnversicherungsankauf und krasse Baufinanzierungen usw., ohne das er im Vermittlerregister eingetragen ist. Er bildet auch Leute aus, nach dem Strukturprinzip um an Kunden zu kommen. Wegen Überschuldung ist er über die Grenze geflüchtet, wohnt in Frankreich, hat wegen dieser finanziellen Verhältnisse nie die IHK.Registrierung bekommen. Kommt jeden Tag nach Deutschland gefahren und macht sein Geschäft. Wie geht man mit diesem Menschen um? Wie stoppt man das/ihn? Was ist mit Verträgen, die der verkauft hat, sind die überhaupt gültig oder können/müssen die Rückabgewickelt werden? Vielen Dank!

...zur Frage

Macht es Sinn jetzt in ein Infrastrukturfonds zu investieren, nachdem Trump Präsident ist?

Er hat ja angedeutet, daß er ein Konjunkturpaket zu Gunsten der Infrastruktur bringen will. Ich dachte an den A0M989 First State Global Listed Infrastructure A acc GBP Fonds.

...zur Frage

150.000 EUR anlegen

Hallo, ich stehe vor einem kleinen Problem. Hier die Ausgangssituation:

Ich bin 30 Jahre und studiere derzeit ohne nebeneinkünfte. Mein Studium habe ich durch eine Erbschaft bereits finanziert 150.000 EUR sind übrig geblieben. Ich besitze KEIN Wohneigentum, dh. ich zahle derweil ca. 400 EUR Miete.

Da es mir irgendwie nicht in den Sinn kommen will, dass ich 150.000 EUR auf dem (Giro)Konto habe die unter 1% verzinst sind und ich noch Miete zahlen muss, muss ich mich wohl oder übel mal Gedanken machen ob ich nicht Wohneigentum erwerben möchte und somit das Geld zumindest halbwegs vor der drohenden Inflation schützen kann.

Ich habe auch schon mit meinen Eltern gesprochen, die mir ein Betrag bis MAX 120.000 EUR zur Verfügung stellen würden. Diesen würde ich ich dann mit 3% pa effektiv bekommen (es ist eine freiwillige Zinszahlung meinerseits... daran möchte ich auch nichts ändern).

Mein Studium endet in ca. 2 Jahren und ich wohne in der näheren Kölner Umgebung.

Nun meine Fragen:

  1. Ist es derweil Sinnvoll in Immobilien zu investieren wo durch die derzeitigen Krisenzeiten die Preise (gerade in Großstadtnähe) doch recht stark angestiegen sind? (wir reden über eine selbstnutzung)

  2. Falls nicht, wie würdet ihr an meiner Stelle das Geld anlegen? Ich hab leider keine große Ahnung worin man am besten investiert. Aktien, Fonds, Staatsanleihen oder doch Gold? Langfristig gesehen möchte ich schon eine Wohnimmobilie kaufen (am liebsten ein Haus und keine Wohnung), aber die Frage ist halt, ob ich nicht 5 Jahre warten soll und hoffen soll, dass sich der Immobilienmarkt etwas entspannt. Weil ja momentan alle Leute Kredite durch die günstigen Zinsen aufnehmen und die Häuser direkt verkauft werden.

Da ich keinen Kredit von der Bank benötige und meinen Eltern nur einen Inflationsausgleich zahlen möchte, ist der Leitzins für mich absolut egal. Ich denke eben, dass es besser ist wenn der Zins hoch ist und die Immobilienpreise wieder runtergehen, da hoffentlich die Nachfrage sinkt.

Ich weiss nur eins, ich möchte keinem wildfremden Finanzberater mein Geld anvertrauen ohne zu wissen, dass er sich auch 100%ig mit der derzeitigen Lage auskennt. Dann les ich mich selbst in die Materie rein. (was ich auch schon zum Teil gemacht habe)

Vielleicht hat ja jemand eine Idee, die ich so noch nicht kenne.

Danke Mfg Michael

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?