Wie/Was muss ich beim FA anmelden?

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3 Antworten

Okay, war vielleicht verwirrend geschrieben:

Ich habe bis vor 6 Wochen Vollzeit für Firma A (der Konzern aus Finnland) gearbeitet. Nun arbeite ich Vollzeit für Firma B, von der die Nebentätigkeit auch genehmigt wurde.

Firma A will aber nicht den typischen 450€-Job vergeben, weil das in Finnland nicht üblich ist und die sich mit so was wohl nicht auskennen. Und weil es sein kann, dass ich auch mal monatelang kaum etwas zu tun haben werde, wollten die das so machen, dass ich denen eben REchnungen schreibe.

Ich dachte, ich schreibe immer so Rechnungen, dass ich monatlich 450€ bekomme und somit auch stuerfrei. Aber da das dann wohl als freiberuflich gilt weiß ich eben nicht, ob und was ich anmelden muss und ob das dann auch wirklich steuerfrei ist.

Weiß noch jemand Rat?

Nordica 14.05.2013, 12:49

Das FA meinte nun, ich müsste einen formlosen Antrag auf die Zuteilung einer Steuernummer stellen. Dann bekomme ich einen Fragebogen den ich ausfüllen muss, demnach werde ich dann "eingestuft". Ich werde wohl unter einem jährlichen Einkommen von 17.500€ liegen, somit wäre ich umsatzsteuerbefreit, müsste aber eine Einnahmen-Überschuss-Aufstellung in der Steuererklärung machen.

Im Prinzip ist das nicht wirklich das was ich wollte mit dem Nebenjob, denn mit monatlich 450€ steuerfrei wäre ich wahrscheinlich besser gefahren. Aber da so eine Arbeitsform in Finnland respektive Norwegen (dort sitzt das Management) nicht üblich ist, haben sie das nicht gemacht.

Nun muss ich da eben durch und es muss ja nicht prinzipiell blöd ausgehen!

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Das mit dem "450,--Euro steuerfrei" kannst Du vergessen: Auch wenn das eine freiberufliche Tätigkeit sein sollte ist die deswegen doch nicht steuerfrei. Oder müssen Ärzte, Rechtsanwälte und Steuerberater etwa keine Einkommensteuer zahlen? Das sind nämlich auch Freiberufler. Du mußt die Einkünfte daraus in der Jahressteuererklärung separat als Einkommen angeben. Gemindert wird dieses Einkommen allerdings durch die Betriebsausgaben die Du hast (Fahrtkosten, Abschreibung Computer etc etc). Für mich die Frage ist allerdings, ob hier überhaupt eine selbständige Tätigkeit vorliegen kann. Das klingt mir nämlich stark nach Scheinselbständigkeit. Das allerdings ist dann nicht Dein Problem sondern das des Auftraggebers.

Das funktioniert nicht, weil man nicht als Subunternehmer für seinen Arbeitgeber tätig sein kann. Das, was dir da geboten wird, ist nichts anderes als Arbeitslohn.

Der Konzern

Und gerade ein größeres Unternehmen sollte entweder eigene steuerliche Berater beschäftigen oder doch auf ihre Steuerberater hören.

SafePirat 12.05.2013, 18:45

Naja, der Konzern ist doch sein ehemaliger Arbeitgeber. Ich bin zwar auch der Meinung, dass Unternehmen oftmals eine selbständige Tätigkeit anbieten, und es sich um Scheinselbständigkeit handelt, aber denkbar wäre hier doch schon eine echte selbständige Nebentätigkeit, oder?

Die Frage ist nur, was sagt der Hauptarbeitgeber dazu?

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EnnoBecker 12.05.2013, 18:49
@SafePirat

sein ehemaliger Arbeitgeber

Vielleicht habe ich es ja auch nur falsch verstanden.

ich bin in Vollzeit bei einer Firma angestellt

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