Wieviel Weihnachtstrinkgeld ist angemessen?

5 Antworten

Hallo Pv59,

deine nochmals aufgewärmte Frage ist natürlich wieder einmal ein guter Grund, sich über die grundlegende Einstellung zu seinen Mitmenschen Gedanken zu machen, denen es finanziell nicht all zu gut geht. ABER, weshalb ist dieses Thema immer wieder gerade zur Weihnachtszeit ein Thema ?

Das Jahr hat 365 Tage !

Ist es die " besinnliche " Weihnachtszeit, die an die " Barmherzigkeit " erinnert und danach hat uns der Alltag wieder fest im Griff ?

Mich hat diese Frage generell vor einigen Monaten schon einmal beschäftigt, da ging es im Freundeskreis um das "angemessene " Trinkgeld für die Friseurinnen. Daraufhin hatte ich nur so aus Neugier Dr.Allwissend Google dazu befragt und folgendes gefunden:

Die Bedeutung des englischen Begriffes für Trinkgeld,

tip, bedeutet: to improve promptness "Bereitwilligkeit verbessern" und dies ist der eigentliche Sinn des Trinkgeldes.

... mit diesem tip-Prinzip, NACH EIGENEM ERMESSEN ANGEWENDET, komme auch ich am besten klar und nicht nur zur angesagten Weihnachtszeit.

.... Fazit : wer mehr hat, darf mehr geben und nicht nur zur Weihnachtszeit

In diesem Sinne, ich wünsche euch Allen noch einen schönen " besinnlichen " 4. Adventsonntag ! Gruß K.

Das Jahr hat 365 Tage !

...und der Ball ist rund.

(frei nach Sepp Herberger).

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Ich finde, dass man mit kleinen Aufmerksamkeiten Freude bereiten kann. Es soll ja nur zeigen, dass man so manche Leistungen nicht einfach als selbstverständlich hinnimmt.

Eine Karte mit guten Wünschen und netten Worten der Dankbarkeit und einem 10 € Schein bekommt die Reinigungskraft des Treppenhauses, der Zeitungsbote und das Mädchen, dass mir die Fenster putzt.

Das Geld gibt es natürlich zusätzlich zum Lohn ;-))))

Wieso neu eingestellt?

Die Frage ist ein Evergreen. Früher kam ja jeder schnorren: Die Müllmänner, der Briefträger, der Paketbote, der Zeitungsausträger pp.

Heute kenn ich die wöchentlich wechselnden Briefträger und Paketboten eh nicht mehr, die Müllmänner dürfen nicht mehr schnorren und da bleibt nur der Zeitungsausträger. Die Zeitungsfrau bekommt 10 Euro Cäsch in die Täsch, der Hansel von der WamS erscheint vor Morgengrauen und legt immer einen Zettel mit Kontonummer bei.

Bin nur ich sparsamer geworden?

Den Männern von der Müllabfuhr gebe ich meistens so um die 30-50 Euro, denn die habe nmir auch schon mal den ein oder anderen Sack mitgenommen, der nicht mehr in die Tonne passte, ohne mir eine Verwarnung an die Tonne zu kleben, oder den Sach einfach stehen zu lassen, wie manch andere es machen. Eine Hand wäscht die andere. Beim Briefträger sind es meist so 10-20 Euro, jenachdem wie sympatisch mir der Mann ist, denn die wechseln bei uns öfters.

Ich glaube, dass sich diese heutzutage über jeden Euro freuen, denn die Zahlung von Trinkgeldern generell hat ziemlich nachgelassen. Ich gebe meistens 10-15 Euro p.P. und eine Flasche Wein.

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