wieviel Sondertilgung ist erlaubt bei Baufinanzierung wenn nichts vereinbart im Kreditvertrag?

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Wenn da nichts vereinbart ist, dann gibt es auch nichts.

Aber wenn es nur um 5 -10 % des Darlehnsbetrages geht, würde ich mir das auch sparen und das Geld lieber bis zum nächsten Verlängerungszeitpunkt/Festzinsauslauf gut anlegen. Schließlich kann die Bank auch noch eine Bearbeitungsebühr für die Sondertilgung nehmen.

Soll ich die Riester-Altersvorsorge (Deka-BR 100) kündigen und als Eigenkapital für einen Immobilienkauf verwenden?

Liebe Finanzexperten,

ich plane den Kauf einer Immobilie. Ich möchte ein Haus kaufen für mich und meine Familie (Frau und 2 Kinder).

Ich mache gerade eine Zusammenstellung, wieviel Eigenkapital ich dafür zur Verfügung habe.

Bei der Kreissparkasse habe ich ein Deka-BR 100 Vertrag (Riester-Vertrag), der ist mit 35000€ angespart.

Jetzt ist die Frage, kann ich dieses Geld für die Baufinanzierung als Eigenkapital nutzen?

Oder ist davon abzuraten, weil ich dann große Verluste mache? bzw. kann ich diesen Riestervertrag gar nicht so einfach kündigen?

In einem Ratgeber der Stiftung Warentest habe ich gelesen, dass Riester-Verträge für einen Immobilienerwerb förderunschädlich genutzt werden können. Gibt das auch für Riester-Altersvorsoge Verträge bzw. für den Deka-BR 100?

Die 35000 € würden mir bei der Baufinanzierung sehr helfen. Ein Hauskauf ist ja auch eine Altersvorsorge. Ich möchte mich nicht nur auf die Beratung des Sparkassenberaters vertrauen und wäre sehr dankbar über weitere Meinungen von Finanzexperten.

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Verkauf des Miteigentums an belasteter Immobilie

Mein Freund und ich haben vor fünf Jahren ein Einfamilienhaus über einen vollfinazierten Kredit von 270 000 EURO gekauft. Wir stehen beide als Kreditnehmer im Kreditvertrag und im Grundbuch. Im Laufe der Jahre haben wir das Haus saniert, wobei er mehr Geld und ich den größten Anteil der Arbeitsleistung in die Sanierung gesteckt habe. Nun haben wir uns getrennt und ich soll ausziehen. In den letzten Jahren ist der Verkehrswert des Hauses auf 330 000 Euro gestiegen und die Restschuld bei der Bank beläuft sich auf 250 000 Euro. Wieviel Geld kann ich von ihm bei Verkauf des Miteigentumanteils verlangen, wenn er doch die Sanierung zum großen Teil bezahlt hat, der Kredit jedoch von uns beiden gleichermaßen bedient wird. Ist es üblich alle erbrachten Leistungen, sowohl finanziell als auch Arbeitsleistung anzurechnen oder gegenüber zustellen?

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Sondertilgung eines Baudarlehens nur einmal im Jahr zulässig?

Ohne dass mit der Darlehensvertrag gerade vorliegt, eine Frage: Ist es zulässig, dass die Bank nur eine Sondertilgungszahlung pro Jahr aufgrund zu großen Aufwandes für die Neuberechnung erlaubt ? Pro Jahr sind vertraglich x.000 € Sondertilgung vereinbart.

Aus meiner Sicht stellt das eine Verhinderung dar, weil man ggf. mehrmals im Jahr die Sondertilgung, die sicher nicht im Sinne der Bank ist (Zinsverlust), so nicht vornehmen kann und sie später versäumt.

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Tilgung von Hauskredit bei steigender Inflation.

Ich habe ein hypothekendarlehen 180T€ auf 15 Jahre fest zu 4.29%. Wir sind im Jahr 3 des abbezahlens. Unser Ziel war in 15 Jahren alles abbezahlt zu haben. Bisher hatten wir 1% Tilgung und haben jedes Jahr die volle Sondertilgung 9000€ geleistet. Wir habe gerade noch die Tilgungsrate auf 4% angehoben. Ich frage mich nun was die richtige Strategie bei steigender Inflation ist. Schnell abbezahlen oder langsam?

Wer kann mir dafür einen plausiblen Ansatz geben?

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2010 Wohnung gekauft, 2020 Hauskauf "geplant". Aktuelle Ausrichtung auf "Anschlussfinanzierung"

Hallo zusammen,

dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum. Ich benötige mal Euren Rat zu meiner mittelfristigen Ausrichtung. Folgende Situation ist gegeben: Meine Verlobte (29) und ch (29) haben 2010 eine Wohnung gekauft (86.000€ zzgl. NK), in der wir bereits 3 Jahre zuvor gelebt haben. Abzüglich EK haben wir 54.300 € zu 3,06% nom. an Darlehen aufgenommen. Tilgung 5,8%. Desweiteren läuft ein zinsloses Darlehen in Höhe von 10.000€ (bis 2015). Zinsbindung endet im Jahr 2020. Die Restschuld würde (ohne Sondertilgungen) 20.000€ betragen. Da wir diese tätigen werden, werden wir das Darlehen bis zum Ende der ZB vorraussichtlich komplett tilgen. Soweit so gut...

Diese Wohnung ist/war eigentlich nur ein "Zwischenschritt" für den Kauf eines Hauses gedacht. Im Zeitraum von 2020-2022 haben wir uns zum Ziel gesetzt dieses zu kaufen. Kaufsumme ca. 180.000 - 200.000€ . Nun sind wir dabei unsere finanzielle Situation auf diesen Zeitraum und auf die dann benötigte Finanzierung auszurichten.

Folgende BSV`s sind momentan vorhanden: 1) BSV meiner Verlobten aus dem Jahr 2004 (BSS 13.000€ - 3,5% Zinsen inkl. Bonus, Sparrate 120€, Guthaben momentan: ca. 7800€ - bereits Zuteilungsreif)

2) Mein BSV aus dem Jahr 2002 ( BSS 50.000€ - 2,5% Zinsen inkl. Bonus, Sparrate 120€/Mon, Guthaben momentan: ca. 12.000€, Zuteilung vorrauss. 2017)

3) Neuer BSV aus 2010 als" Zinssicherungsinstrument" (BS 50.000€ - 0,75% Guthabenzinsen - 3,8% effektiver Darlehenszins, 5% Tilgung. Sparrate 50€/Mon, (damit er bereits einige Bewertungspunkte sammelt) Guthaben momentan: ca. 600€.

Nun habe ich folgende Planung zur Ausrichtung des späteren Hauskaufs und brauche Eure Meinung:

1) Den BSV meiner Freundin lassen wir, obwohl er zuteilungsreif ist, weiter mit unveränderter Sparrate weiter laufen, bis die BSS erreicht ist (ca. 2015). Anschließend möchten wir diesen zuteilen lassen. Ein Teil soll als Sondertilgung (10% möglich-sprich 5.430€) verwendet werden. Bis dahin ist ebenfalls ein PKW Kauf fällig. Daher soll der andere Teil dafür verwendet werden.

2) Meinen BSV möchte ich mit unveränderter Sparrate bis zur Zuteilung (ca. 2017) weiter laufen lassen (aufgrund der Habenzinsen). Ca. 2017 nehme ich dann die Zuteilung an und möchte das dann verfügbare Guthaben (ca. 20.000€) auf den neu abgeschlossenen BSV als Sonderzahlung einzahlen.

3) Bei dem neuen BSV möchten wir die BSS auf 100.000€ erhöhen (40% Ansparen). Wenn alles,wie geplant, aufgeht, werden wir die 40% ca. 2020/2021 zusammen haben.

Daraus würde sich im Jahr 2020/2021 folgendes Szenario ergeben: ca. 80.000€ VK der Wohnung + ca. 40.000€ BSGuthaben

Die restlichen 60.000€ sollen dann per BS-Darlehen (3,8€ effektiv, 500€/Mon, Laufzeit 12 Jahre - bis 2032) abgedeckt werden.

Somit wäre die Kaufsumme von 180.000€ zu "vernünftigen" Zinsen abgedeckt.

Nun benötige ich, wie gesagt, Eure fachliche Meinung. Haben wir etwas nicht bedacht, bzw. habt ihr Tipps für eine andere Vorgehensweise? Sorry für den vielen Text!:-)

DANKE und VG

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Soll ich einen Bausparvertrag abschließen, um den günstigen Zins für die Anschlussfinanzierung zu sichern?

Guten Tag zusammen,

folgende Situation:

Im letzten Jahr habe ich eine Eigentumswohnung gekauft (Neubau, Kaufpreis um die 200.000 EUR) und selbst bezogen, zusammen mit meiner Freundin. Wir hatten ca. 2 Jahre nach einer passenden Mietwohnung gesucht, aber einfach nichts passendes gefunden.

Kaufen wollte ich eigentlich (noch) nicht. Später sollte es mal ein Haus werden. Bei den aktuellen Preisen ist das allerdings kaum möglich bzw. höchst unvernünftig. Alles, was annähernd in Frage kam, liegt bei uns in der Gegend bei mind. 350.000 EUR, eher noch deutlich drüber. Ich bin absolut kein Handwerkertyp aber doch recht pingelig, also kommen Häuser um die 200.000 EUR nicht in Frage.

In der Wohnung fühlen wir uns nun sehr wohl, haben eine große Terrasse, einen kleinen Garten, nette Nachbarn, tolle Lage usw. Für 1 Kind ist mind. genug Platz, so dass wir wohl die nächsten Jahre auf jeden Fall bleiben werden.

Nun zum eigentlichen Punkt:Ich habe das Darlehen über einen unabhängigen Berater abgeschlossen und die Zinsbindung auf nur 10 Jahre festgesetzt. Im Nachhinein bedauere ich dies ein wenig, allerdings war zum Zeitpunkt des Kaufs der niedrige Zins (1,82 %, zum damaligen Zeitpunkt und mit nur ca. 15 % EK schon recht gut) ausschlaggebend, außerdem wollte ich in der Whg. ohnehin nicht alt werden und strebe an, in den ersten 10 Jahren schon kräftig zu tilgen.

Dennoch lockt mich der Gedanke, einen Bausparvertrag abzuschließen, um zumindest etwas Sicherheit zu haben. Der Berater weiß natürlich mit interessanten Angeboten zu locken, z. B. sichern Wüstenrot oder alte Leipziger z. Zt. 2,5 % zu. Ich könnte also einen Bausparvertrag über insgesamt 70.000 EUR abschließen um mich gegen evtl. steigenden Zins abzusichern.

Mir fällt aber immer wieder auf, wie schlecht Bausparverträge allg. abschneiden: "am Ende verdient nur die Bank" usw. Sicher, in der Ansparzeit gibt's keine Zinsen, also Verlust ggü. Inflation, aber sonst?

Ich habe keine Ahnung, was die Zukunft bringt, evtl. entdecken wir in ein paar Jahren unser Traumhaus, vielleicht fühlen wir uns aber so wohl, dass wir in der Whg. bleiben möchten, ggf. auch weiter vermieten... Bei der aktuellen politischen Lage würde ich es auch nicht ausschließen, mal ins Ausland zu gehen.

Nochmal die Eckdaten:

  • Darlehen über insgesamt 190.000 EUR
  • 1,82 % Sollzins, 10 Jahre
  • monatliche Rate 649 EUR (bei 2,22 % Tilgung, kann diese auf ca. 2,8 % erhöhen, tendiere aber zu Sondertilgungen - max. 5 % p.A. erlaubt)
  • Zinsanteil der Rate also bereits unter 300 EUR / Monat
  • monatl. Sparrate: 500-1000 EUR (variiert, meist um die 800 EUR. Bei zukünftigen Gehaltserhöhungen entsprechend mehr.)
  • Ich könnte also ca. 6000 - 9500 EUR Sondertilgung p.A. leisten (Oder alternativ sparen).

Mein aktueller Sparplan sieht so aus: die monatl. Sparrate gesplittet in Aktienfonds und auf Tagelsgeldkonto, und dann jährlich entscheiden, ob und wieviel getilgt oder weiter gespart wird.

Mann, langer Text. Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe :)

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