Wieviel Senioren gibt es in der BRD, die die PKV nicht mehr bezahlen können? Was soll geschehen?

7 Antworten

  1. Die Beiträge der GKV richten sich nach dem Einkommen, egal ob allein versichert, oder mit Familie, egal ob chronisch krank, oder (zum Glück) kkerngesund.

  2. gesunde Leute gehen in die PKV, weil sie nach den persönlichen Risiken gemessen werden und deshlab geringere Beiträge zahlen.

  3. Bis zum 55 Lebensjahr hat man Gelegenheit von "billig" zu billig im Alter" zu wechseln.

  4. Wer bitte soll die Lasten tragen, wenn man mit 70 merkt, dass die künstlichen Hüftgelenke, der Rollstuhl usw. sich eben auf die Beiträge niederschlagen und die PKV, deren Vorteile man lange genossen hat, dann zu teuer wird?

In meinen Augen gibt es genügend Möglichkeiten zwischen den Systemen zu wechseln. Irgendwann muss auch mal Ende sein.

Wieviel Senioren gibt es in der BRD, die die PKV nicht mehr bezahlen können?

Mit Sicherheit gibt es sehr viel und es werden bei steigender Altersarmut auch bestimmt immer mehr, aber wir sind leider nicht in der Lage die Gesetze zu ändern.

Ansprechpartner dafür sind unsere Politiker.

Kann man probieren, aber ich denke nicht, dass die die Beiträge bei den PKV deckeln können. Schon die Basistarife sind nicht ein Brunnen der Freude für die PKV.

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Also erst einmal möchte ich hier sagen, dass ich die Antworten überwiegend sehr sachlich und sehr qualifiziert finde. Keine Antwort erscheint mir oberlehrerhaft oder pädagogisch! Letztendlich wurde zum Sachverhalt schon alles gesagt. Dass der Berater damals wohl nicht darauf hingewiesen hat, dass man die Beitragsersparnis fürs Alter nehmen sollte (sofern es mit 56 noch eine große Beitragsersparnis gab), ist wohl fragwürdig. Was ich aber noch fragwürdiger finde: Jemanden mit 56 überhaupt noch privat zu versichern??? Diese Empfehlung würde ich nur in Ausnahmefällen ausprechen, denn es gibt noch nicht mal 10 Jahre, um den Anspruch zu haben nicht mehr als in der GKV (Höchstbeitrag zu zahlen). Unter 10 Jahre ist EINFACH MAL DEUTLICH zu wenig! Aber die meisten, die hier geschrieben haben, scheinen mir gut informiert zu sein und würden mir mit Sicherheit zustimmen. Ausnahmen bestätigen immer die Regel.

Aber nun zu einer kleinen Idee?! Obwohl ich nicht weiß, ob Du verheiratet bist oder wie gut Deine Selbstständigkeit läuft?! Der § 10 SGB 5 regelt die Voraussetzungen unter denen Du in die Familienversicherung kommen kannst. Weniger als 450 € Einkommen und nicht selbstständig tätig.

Bitte erzähl mir jetzt nicht auch noch ich sei ein Klugscheißer oder würde pädagogisch wirken. Wenn es eine Rückkehrmöglichkeit gibt, dann wohl NUR diese!!! Denn eine Altersbegrenzung gibt es in diesem § nicht!

Guter Kommentar und es gibt auch noch drei weitere Wege für über 55 jährige doch das werde ich hier definitiv nicht preis geben.

Das Thema Familienversicherung wird leider dann wieder ein Thema, wenn die Altersrente beantragt wird und das Einkommen über den Grenzen zum § 10 SGB V liegen. Also eine temporäre Lösung.

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-zählt die 'Mitversicherung' bei der PKV überhaupt als Familienversicherung im Sinne einer Familienversicherung bei der GKV?

-kann ich überhaupt einen Midijob ausüben ohne mich parallel zu dem bestehenden privaten Versicherungsschutz noch gesetzlich versichern zu müssen (so wie ich das verstanden habe, rührt diese Pflicht daher, dass man als Midijobber Sozialversicherungspflichtig ist und diese Abgaben nur an die gesetzliche KV gezahlt werden können, da die Sozialversicherung staatlich 'gesteuert' ist)?

-wie verhält es sich mit der Befreiung von der Versicherungspflicht die ich vor Antritt meines Studiums einreichen musste? So wie ich ebendiese verstanden habe bin ich für die Dauer meines Studiums an die PKV gebunden (nach dem Studium ist ein Eintritt in die GKV geplant, aufgrund niedrigerer Beiträge)

Auf Nachfrage bei der Debeka gäbe es keine Probleme aus deren Sicht für das Beschäftigungsverhältnis, solange die 'Beihilfe mitspielt', das kann ich jedoch erst morgen erfragen.

Ich bin (wie man an Hand der Ausführungen vermutlich erahnen kann) absoluter Laie auf dem Gebiet und bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar. (Evtl. auch Hinweise auf den Eintritt in die GKV nach dem Studium, falls dieser durch ein Beschäftigungsverhältnis über 450€ an dieser Stelle erschwert werden könnte?)

Ich bedanke mich im Voraus für die Hilfe und entschuldige mich im gleichen Atemzug für die vermutlich sehr stümperhaft formulierten Fragen. Falls weitere Informationen notwendig sind werde ich diese auf Nachfrage umgehend liefern.

Liebe Grüße

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