Wieviel Schmerzensgeld steht mir ungefähr zu?

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Leider kann man dies nicht so einfach abschätzen. Vor 2 Jahren hat ein Mandant von mir einen Autounfall gehabt. Er hatte als Fußgänger Grün und ein Auto erfasste ihn. Starke Brustprellung, rechte große Zehe gesplittert, diverse Prellungen und arbeitete als Schlosser. Die Versicherung hat ein Schmerzensgeld von 4.500 EUR gezahlt, nachdem diese am Anfang nur 1.000 EUR zahlte und wir in Widerspruch gegangen sind. Mein Mandant stand 7 Monate dem Arbeitgeber nicht zur Verfügung. In deinem Falle auf jeden Fall Ersatz Schuhe und Fahrrad. Dazu solltest du nachweisen, dass durch diesen Unfall du dein Zusatzeinkommen nicht erzielen konntest (genaue Angabe des Wochenverdienstes). Was das zusätzliche Schmerzensgeld angeht, wird sich das wohl zwischen 600-1200 EUR bewegen können. Hier jedoch ist es nur eine grobe Schätzung.

Unfall nach einfahren in den Kreisverkehr, wer ist schuld?

Hallo zusammen, ich bin mittlerweile etwas ratlos. Könnt ihr mir evtl helfen?

Zu meiner Situation:

Es war Mittwoch Nachmittag gegen 17:30Uhr als ich nach Feierabend nachhause fahren wollte, kam ich aus Richtung Stadt (30er Zone) an einen Kreisverkehr mit Zebrastreifen. Da der Verkehr relativ stockend war, war eine hohe Geschwindigkeit nicht möglich. Ich fuhr also an den Kreisverkehr schaute wegen Fußgängern und vergewisserte mich dann noch nach dem Verkehr. Alles war frei also fuhr ich mit niedriger Geschwindigkeit weiter. Habe in den 2. Gang geschalten und schon war es passiert ein anderes Auto ist mir reingefahren. Das macht natürlich den Anschein darauf das ich ihm die Vorfahrt genommen habe. ABER jetzt zu meiner Ansicht: Mein Auto stand mit der kompletten Fahrzeuglänge im Kreisverkehr. Der Unfallgegner kam aus der Einfahrt vor mir und kann mit höherer Geschwindigkeit über das Gepflasterte in den Kreisverkehr und somit auch zur selben Zeit dort stehen wo ich mit meinem Auto bereits war. Bremsspuren gab es ebenfalls nicht. Mir machte es auch den Anschein das er erst realisiert hatte was passiert ist als er vor Wut auf sein Lenkrad schlug. Es kam mir so vor als wäre er nicht ganz konzentriert gewesen, evtl wollte er vor einem anderen Auto in den Kreisverkehr fahren und achtete noch darauf. Natürlich ist das nicht aussagekräftig. Vor der Polizei meinte der Unfallgegner das er mich gesehen hätte und dachte ich lasse ihn vorbeifahren. Aber wenn er gesehen hat das ich schon in den Kreisverkehr einfahre gilt dann nicht auch ein Rücksichtnahmegebot? Mein Auto ist nicht mehr Fahrbereit ich bin auf einen Mietwagen angewiesen. Den ich demnächst abgeben muss, da bei den Versicherungen nix voran geht. Der unfallgegner hatte auch erst 2 Wochen später eine Unfallsarstellung geliefert.

Seine Einfahrt, auf der Höhe dieses Autos stand mein Auto beim Unfall

Meine Einfahrt

Der Mini ist nicht der Unfallgegner das Bild zeigt wie ich im Kreisverkehr stand. Laut Polizei bin ich die Unfallverursacherin.

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