Wieviel RP bekommt man, wenn man mit seinem Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze liegt?

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3 Antworten

Ich verstehe das nicht.

Die Neuregelung betrifft nur Kinder, die vor 1992 geboren sind.

Bisher gab es einen Entgeltpunkt, nach dem neuen Gesetz sollen es zwei sein. Also wird eine Zeit, die bisher geringer bewertet wurde, nun höher bewertet.

Ich verstehe nicht, wo da nun ein Abzug herkommen soll. Hast Du gleich wieder gearbeitet, dann war die rentenversicherungsfreie Zeit doch kürzer als die maximalen drei Jahre, d.h Dein Einkommen ist maßgeblich für die Punkte, die in dieser Folgezeit dann anfallen.

Welches Stück Information fehlt mir?

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Koiteich 12.11.2014, 17:21

Hallo,

ich glaube ich hab`mich falsch ausgedrückt. Die Geburt meines Sohnes ( vor 1992 geb.) habe ich nur angeführt, weil ich dafür einen Rentenpunkt bekomme und für mein Einkommen im Geburts- bzw. Erziehungsjahr ebenfalls eine entsprechende Punktzahl. Hier mal ein Zahlenbeispiel: Im Jahr 1980 konnte man z. B. max. 1,8 Entgeltpunkte bekommen ( ob das jetzt richtig ist, ist für mich erst einmal unwichtig). Nun nehmen wir mal an man hat für das Einkommen im Jahr 1980 0,9 Entgeltpunkte erhalten und zusätzlich für die Geburt des Kindes 1 Entgeltpunkt. Liegt man also mit 0,1 Entgeltpunkt über der Maximalgrenze. Meine Frage bezog sich nun darauf, ob bei den max. 1,8 Entgeltpunkten ein Schnitt gemacht wird, oder ob die Rentenversicherung auf z. B. 1,6 Entgeltpunkte kürzen darf. Ähnlich sieht es nämlich bei mir aus und das verstehe ich nicht, warum der Abzug höher ist - also wie hier bei dem Beispiel 0,3 Punkte und nicht 0,1 Punkt ( auf 1,8 Entgeltpunkte). Ich hoffe, dass ich mich jetzt etwas verständlicher ausgedrückt habe.

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gandalf94305 12.11.2014, 17:38
@Koiteich

Ich bin nicht der Rentenexperte, daher mag es jetzt noch andere geben, die das im Detail besser kennen.

Nach meinem Verständnis bekommt man die maximale Zahl von Rentenpunkten in einem Jahr, wenn man mind. den Wert der Beitragsbemessungsgrenze verdient.

Die Kindererziehungszeit wurde wie ein Entgeltpunkt (altes Recht) und wird jetzt wie zwei Entgeltpunkte berücksichtigt (neues Recht). Man kann jedoch nicht über der maximalen Zahl von Entgeltpunkten p.a. liegen, d.h. hat man bereits 0,9 Entgeltpunkte erhalten, so wird der neue Wert für das Jahr mit 1,8 Entgeltpunkten festgelegt.

Nun wird aber nicht auf Jahre gerechnet, sondern auf Monate. Und hier kann es zu einer Verschiebung kommen. Bist Du also 6 Monate in Kindererziehungszeit, so wären das 0,5 Punkte. Wird in den vorigen 6 Monaten für einen Gegenwert von jährlich 0,8 Punkten gearbeitet (also die halbe Beitragsbemessungsgrenze erreicht wird), dann sind das 0,4 Punkte. Summe 1,3 Punkte. Hattest Du in den vorigen sechs Monaten ein Einkommen, das im Jahr 1,8 Entgeltpunkten entsprechen würde (aber nur ein halbes Jahr lief), so sind es auf die sechs Monate nur 0,9, d.h. mit den 0,5 zusammen 1,4.

Wird das Kind im Januar geboren, so werden als Kindererziehungszeit 1,0 Entgeltpunkte angerechnet. Verdient man ab Juli dann den vollen Wert der Beitragsbemessungsgrenze, so wären das weitere 0,9 Punkte. Macht 1,9, die auf 1,8 gekürzt werden.

Ich empfehle Dir, das Thema mal mit der Beratung der Rentenversicherung zu klären.

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Geht es hier um RP = Reisportionen oder um was?

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Ich verstehe die Frage nicht so recht.

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