Wieviel kostet eine Wärmepumpe - Erfahrungen gesucht?

7 Antworten

Ich finde, dass die Frage auch in dieses Forum passt, da eine Wärmepumpe auch finanziert werden muss, da die Kosten dafür nicht zu vernachlässigen sind und es wohl auch um einen zukünftigen Kredit geht. Fragen wie "was kostet ein Wasserkocher" wären zum Beispiel nicht ganz angebracht in diesem Forum.
Wie schon andere geschrieben haben, ist es nicht so leicht einen genauen Wert anzugeben, da es sehr von der Lage abhängt und von den Genehmigungen die man braucht (und vielleicht nicht bekommt). Mein Bruder hat eine Wärmepumpe in seinem Neubau vor einigen Jahren auch eingebaut. Bis jetzt hat er keine Probleme damit und ist auch froh, dass er es so gemacht hat. Pi mal Daumen, kann einen Richtwert zwischen 10.000€ bis 20.000€ geben. Aber das kann erst ein Techniker bei dir vor Ort sagen und welches System bei dir geeignet wäre. Ob es wirklich rentabel ist, hängt ja auch von der Jahresarbeitszahl ab und die sollte mindestens zwischen 3-4 sein. Du siehst...so einfach ist es nicht.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Heißt eigentlich im Grunde ich muss zu einem Installateur gehen und der macht mir das alles. Ich bin aber noch in der frühen Phase der Planung, ich kann daher immer noch Bauplatz ändern, würde eben dann auch auf die ungefähre Endsumme schauen. Bauplatz 1 mit Wärmepumpe, Photovoltaikanlage,.. kommt auf sie Summe x, gegen Bauplatz 2 mit Therme oder Pellets kommt dann auf Summe x. Dann kann man vergleichen.

Letztendlich hängen ja viele Entscheidungen von einander ab, da ich die Auswahl habe ist es finde ich noch mal schwerer weil man dann eben abwiegen kann. Sonst wird einem halt gesagt, geht nicht, muss was anderes her.

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@finanzcrash

Genau, du musst das sowieso mit dem Techniker abklären. Mein Bruder hat in Österreich gebaut und hat die Wärmepumpe von Vaillant. Die genauen Kosten weiß ich nun auch nicht, aber es ist auch ein Markenprodukt und bislang ist er sehr froh über seine Entscheidung. Aber im Endeffekt gibt es sehr viele Faktoren die man berücksichtigen muss (wie eben die Genehmigungen, der Bauplatz, die Außentemperaturen im Winter, etc etc) um eine genaue Rechnung aufzustellen.
Man sollte da auch nicht nur auf die Heizkosten schauen (die ja auf viele Jahre aufgerechnet bei den Wärmepumpen schlussendlich am wenigsten sind) sondern auch etwas auf die CO2 Emissionen achten. Da ist eine Wärmepumpe mit Photovoltaikanlage soweit ich weiß unschlagbar.

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@sebi1

Ok, danke für deine Hilfe. Ich versuche es jetzt direkt mal bei dem Hersteller, vielleicht kann mir der mehr sagen.

Manchmal ist zu viel Auswahl auch nicht gut;)

Das ist für mich ja eigentlich der Grund wieso es eine Wärmepumpe sein soll. Gibt ja genug Untersuchungen dazu und die bevorzugen fast alle eine Wärmepumpe. Wenn man da also die Chance hat sich für die Variante zu entscheiden, dann würde ich schon gerne die nehmen.

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Als Eigentümer wäre es mir zu heikel, sich als Entscheidungshilfe in einem Forum zu erkundigen.

Nach alledem was ich von dem Thema weiß muß man die vorhandenen Gegebenheiten im Gesamtzusammenhang betrachten. Von Bedeutung sind unter anderem die Grundstücksgröße, die geologischen Besonderheiten des Grundstücks, der Strompreis (die Pumpe will betrieben werden) wie auch die bauliche Ausstattung des Hauses (z.B. Heizkollektoren oder Fußbodenheizung).

Erst wenn das Gesamtpaket gewürdigt wird, kann man konkrete Entscheidungen treffen. Da sind Hinz und Kunz genausowenig der richtige Ansprechpartner wie ein Anbieter solcher Anlagen. Wer da am Energieberater spart, der spart an der falschen Stelle.

Ich habe auch nicht vor, gleich nach der ersten Antwort mir eine Wärmepumpe zu kaufen. Möchte nur mal alles sammeln was zur Entscheidungsfindung beitragen kann. Dazu helfen doch persönliche Erfahrungen sehr gut, wenn man zu einem Installateur geht dann will einem der ja auch was verkaufen, verständlich aber nicht gerade objektiv.

Finde es halt nur sehr schwer alle Möglichkeiten zu vergleichen wenn man nicht die ungefähren Preise kennt. Da meine ich dann auch nicht nur die Anschaffung sondern eben auch Wartungskosten und Energiekosten für die nächsten Jahre.

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Ob Erdwärme, Luft oder Wasser, wäre mir da eigentlich fast egal,

Es würde mich wundern, wenn Dir als Primärenergie alle drei Arten so einfach in ausreichender Menge für die Beheizung Deines nicht näher definierten Ein- bzw. Mehrfamilienhauses zur Verfügung stehen würden.

Einen groben Überblick kannst Du hier bekommen:

https://www.kroeckel.de/html/warmepumpen.html

PS.: Deine Frage passt nicht in dieses Forum.

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