Wieviel Kosten (Eigenanteil) kommt auf micht zu, wenn ich eine Kur genehmigt bekomme?

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Ja - Fahrtkosten werden übernommen.

Im Normalfall kostet es 10,00 € Eigenanteil /tgl.

Bei Geringverdienern kann auf Antrag auch die Selbstbeteiligung entfallen.

mehr:

http://de.wikipedia.org/wiki/Medizinische_Rehabilitation

Ich ergänze:

Bei An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird auch der Gepäcktransport (1 Koffer) übernommen. Muß man zwar erst auslegen, wird aber erstattet.

Also kann man mit kleinem Handgepäck reisen.

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Eintragung einer Grundschuld als Privatperson nach Übertragung von Miteigentum am gemeinsamen Haus?

Vor knapp 3 Jahren haben mein damaliger Lebensgefährte und ich ein Grundstück mit einem altem, sanierungsbedürftigem Haus gekauft. Wir beide stehen je zu 50 % als Eigentümer im Grundbuch. Dieser Kauf und die umfangreiche Sanierung wurde über eine Bank finanziert. Diese Finanzierung ist natürlich auch im Grundbuch eingetragen.

Kaufpreis 68.000 €; Finanzierungskredit: 95.000 €; jetztiger Stand des Finanzierungskredites: 84.000 €; heutiger "Zwangsvollstreckungswert" (lt. Aussage der finanzierenden Bank) 88.000 €. Der Verkaufswert des Hauses, ebenfalls laut Aussage dieser Bank, geschätzt ca 110.000 €.

Jetzt kam es zur Trennung. Mein Ex möchte das Haus komplett übernehmen mit allen Zahlungsverpflichtungen, d. h. es wird für ihn ein neuer Kreditvertrag erstellt und ich bin dann aus der Haftung dieser ursprünglichen Finanzierung raus.

Nun möchte ich ihm das Haus nicht für "lau" übertragen.
Meine erwachsende 3 Söhne und ich haben sehr viel Arbeitsleistungen in den Umbau dieses alten Hauses gesteckt. Mein Ex und ich sind uns darüber einig, dass er mir dafür 10.000,00 € bezahlt. Er ist nun wiederum finanziell zur Zeit nicht so gut gestellt. Er kann mich nicht direkt auszahlen und einen weiteren Kredit bekommt er nicht genehmigt.
Ich möchte nun diese 10.000 € ins Grundbuch eintragen lassen. Weiterhin möchte ich ihm eine Frist von 5 Jahren setzten und dass er mir mindestens 2.000 € pro Jahr zurück zahlt.
Er war schon bei einem Notar, Kopie eines Entwurfes für einen Grundstücksübertragungsvertrages liegt mir vor. Darin ist nichts von meinem Kaufpreis i H v 10.000 € vermerkt. Er möchte, dass wir das "privat" in einem entsprechenden Darlehensvertrag regeln und die finanzierende Bank von dem nichts erfährt, weil sie sonst der Übertragung nicht zu stimmen würde. Er hätte dann weitere Schulden und die Bank befürchtet, dass die finanzielle Belastung für ihn zu hoch wird.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Muss ich mir einen eigenen Notar suchen? Wahrscheinlich benötige ich doch einen Anwalt, der mich beraten kann? Doch leider kann ich mir z Zt keinen leisten, da ich arbeitssuchend bin und momentan ALG I erhalte. Würde ich, nur mit einem "Beratungsschein" ausreichende Unterstützung von einem Anwalt bekommen?
Für eure Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.

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Frage zur Grundsicherung, Insolvenz

für uns etwas überraschend haben unsere Eltern kein Geld mehr. Die Rente beträgt knapp über 1000 Euro (Ehepaar) aber alleine Wohnungsmiete (400 Euro kalt) + Krankenversicherungen (privat) fressen das schon auf. Da kein Geld zum Leben bleibt wurden immer mehr Schulden gemacht, jetzt steht der Gerichtsvollzieher jeden Moment vor der Tür, die Konten sind aber noch nicht gepfändet. Ein Gewerbe in Form eines Einzelunternehmens existiert noch, wirft aber nichts ab. Noch 2 wichtige Sachen: 1) Meine Eltern haben unseren Kindern ein Sparbuch eingerichtet auf das in den letzten 12 Jahren jeden Monat etwas einbezahlt wurde (insgesamt 7000 Euro). 2) Ich selber habe ihnen (aber an das Einzelunternehmen) 14000 Euro geliehen (existiert auch ein Darlehensvertrag), anfangs wurden auch Zinsen gezahlt, seit einigen Jahren nicht mehr. 3) Ferner haben die noch etliche Kredite bei Banken, insgesamt wohl 20000 Euro.

Fakt ist, daß es ausgeschlossen ist so weiter zu machen, geht einfach nicht. Ich nehme daher an, daß das alles in der Privatinsolvenz endet und dann Grundsicherung beantragt wird damit die 2 wenigstens von den hohen Krankenversicherungskosten runterkommen.

Fragen: A) Kann sich das Amt das Geld der Enkelkinder (meiner Kinder) wiederholen ? Wäre es eine Möglichkeit, daß wir die Sparbücher auflösen, überweisen und damit teilweise den Kredit tilgen der noch bei mir besteht bevor alle Konten bei ihm gepfändet werden ? Problem: Der Kreditnehmer ist das Einzelunternehmen

B) Seit einiger Zeit wurden offenbar auch die Krankenversicherungsbeiträge nicht mehr bezahlt, auch hier ein Haufen Mahnbescheide. Was passiert, wenn bis zur Beantragung der Grundsicherung einer krank wird ? Macht es Sinn, daß wir wenigstens die Pflegeversicherung für die Eltern bezahlen ? Was passiert, wenn die Pflegeversicherung nicht mehr bezahlt wird, entfällt die dann ?

C) Ich hab gelesen, daß es oft sehr lange dauert bis die Grundsicherung genehmigt wird. Vorher bleibt ja das Problem mit der hohen privaten KV bestehen. Wie löst man den Zeitraum ? Kann man irgendwo eine Überbrückungsfinanzierung beantragen ? Auch zum Essen bleibt ja nichts, von irgendwas müssen die doch leben wenn die insolvent sind und bis die Grundsicherung läuft.

D) Sind 400 Euro kalt angemessen ? Wir das Amt die zwingen da auszuziehen (wobei ich nicht glaube, daß es in dieser Stadt deutlich billiger geht.

Kommen wir ohne Anwalt da überhaupt weiter ??

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