Wieviel Geld soll man denn so auf dem Girokonto im Haben drauf lassen ?

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4 Antworten

Es gibt doch Tagesgeldkonten schon ab geringen größen.

also auf Giro soviel, dass man bis zum Ultmo nciht auf Minus rutscht. Den rest auf ein Tagesgeldkonto.

Wenn es dort paßt, kann man auf Festgeld übergehen.

auf dem Girokonto sollten keine größeren Beträge über längere Zeit verbleiben nur das was für den normalen Zahlungsablauf, also an laufenden Verpflichtungen regelmäßig abgebucht wird. Es gibt ja keine oder nur eine geringe Verzinsung auf dem Girokonto. Alles was man entbehren kann könnte zunächst auf ein Tagesgeldkonto eingezahlt werden und von dort aus in gewissen Tranchen auf ein Festgeldkonto usw. usw..

Alte Indianerweisheit: Die kurzfristige Liquidität sollte bei 2-3 Nettogehältern liegen, gerne auch als gut verzinstes Tagegeld! das vermeidet unnötige Zinszahlungen wenn es überraschend mal "eng" wird.

ich halte es so:

ich habe meine buchungen mal analysiert. es gibt immer gewisse termine, an denen die meisten buchungen per lastschrift oder dauerauftrag laufen. und den betrag kann man gut ermitteln.

ich weiss auch meist, wann die abbuchungen von den kreditkarten kommen und wie hoch die ausfallen werden.

alles sonstige weiss ich meist vorher.

ich versuche, immer einen minimalbetrag auf dem konto zu haben, um nicht ins minus zu laufen. und für die "fixen" buchungsblöcke sorge ich für einen rechtzeitigen "ausgleich".

alle nicht benötigten beträge habe ich auf einem tagesgeldkonto, von dem aus ich auch daueraufträge einrichten kann.

ansonsten sehe ich regelmässig (einmal die woche) meinen kontostand nach - online oder auf auszügen. ich weiss damit auch, wie lange ggf. überweisungen von giro- zu tagesgeldkonto dauern (oder umgekehrt).

somit bin ich immer "sicher" im plus (bei ca 500 euro).

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