Wieviel Geld darf man behalten, wenn man Unterhalt für Eltern zahlen muss?

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2 Antworten

Heranziehung Unterhaltspflichtiger gegenüber den Eltern bei der Gewährung von Hilfe zur Pflege nach dem Sozialgesetzbuch XII ( SGB XII )

Die sogenannte Unterhaltsfähigkeit wird individuell berechnet und festgestellt, so dass eine ** verbindliche Aussage zum Einzelfall** hier nicht möglich ist. Sie können sich jedoch** grob** daran orientieren, dass grundsätzlich aus dem Netto-Einkommen 1.500 Euro Selbstbehalt für den Unterhaltspflichtigen 1.200 Euro für den Ehegatten (sofern kein eigenes Einkommen) zuzüglich Unterhalt für Kinder nach Düsseldorfer Tabelle, bei volljährigen Kindern (Studenten) 670,00 Euro zu belassen sind. Von dem überschreitenden Einkommen sind in der Regel 50 % als Unterhalt zu leisten. Auch eine Forderung von Unterhalt aus dem Vermögen des Unterhaltspflichtigen kommt nach Abzug erforderlicher Freilassungen („Schonvermögen“) bis zum Umfang der monatlichen Sozialhilfekosten für die Eltern grundsätzlich in Betracht. Stets geschont wird das selbst bewohnte Wohneigentum. Grundsätzlich gilt auch, dass der eigene angemessene Unterhalt und auch eine eigene Altersversorgung der Unterhaltspflichtigen nicht gefährdet werden darf. Die individuellen Umstände des Einzelfalles sind immer zu prüfen.

http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/sozialamt/leben-und-wohnen/hilfen_durch_das_sozialamt.html

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Kommentar von EnnoBecker
04.05.2013, 04:21

1.500 Euro Selbstbehalt

Das ist bei zweimal Essen in einer Gaststätte am Ku'Damm aber auch hin, was?

Am besten man lässt ein Pilzgericht auftragen - aus selbstgesammelten Pilzen. Denn zwischen Leber und Milz passt immer noch ein Pilz.

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Aus Erfahrungenin der eignen Familie kann ich beisteuern, dass es sehr wenig ist, was der Normalsterbliche beitragen muß und nach meinem Verständnis auch beisteuern sollte. Und wer etwas mehr beisteuern muß, der verdient auch entsprechend und es gibt daher keinen Grund, dass dieses dann von der Solidargemeinschaft übernommen werden muß. Schließlich haben die Eltern in der Regel bis zum (mindestens) 18. Lebensjahr auch große Entbehrungen hingenommen, ohne zu klagen.

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