Wieviel darf ich in einem Kleingewerbe dazuverdienen um nicht in die private Krankenversicherung zu rutschen?

4 Antworten

Du darfst unbegrenzt dazuverdienen und trotzdem in der GKV bleiben. Du bist dann ggf. nicht mehr pflicht- sondern freiwillig versichert (was ich aber auch bei höherem Einkommen aus dem "Kleingewerbe" bezweifele).

Im Übrigen ist die ggf. interessante Frage eher die ob Du weiterhin (was ich als serh wahrscheinlich ansehe) als Arbeitnehmerin pflichtversichert in der GKV bist oder ob Du ggf. Dich dort freiwillig versichern musst. Letzteres wäre aber bei einer nebenberuflichen Selbständigkeit sicher nicht gegeben.

Sie sind ja über Ihren Haupt-Job bei der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Nach diesem Einkommen werden auch die Beiträge berechnet und von Ihrem Arbeitgeber abgeführt. Erst wenn Sie über 2017 gesamt über 57600€ liegen, können Sie wählen, ob Sie in der GKV bleiben oder in eine PKV wechseln. Aber es ist wie gesagt ein Wahlrecht, das Ihnen dann zusteht, kein Zwang.

Niemand rutscht in die Private Krankenversicherung. Du kannst auf jeden Fall in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben.

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