Wieviel % vom Gesamtvermögen sollten Aktien + Fonds ausmachen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Jemand, der risikoscheu ist, sollte aus meiner Sicht überhaupt keine Einzeltitel (Aktien, Anleihen) haben, da diese immer deutliche Risiken beinhalten bzw. bei ausreichender Diversifikation ein dediziertes Management erfordern. Das können harmlose Privatanleger jedoch nicht leisten.

Aus der Rechnung würde ich die eigengenutzte Immobilie und Altersvorsorgeprodukte herausnehmen. Ebenso Hobbyobjekte (Briefmarken, Münzen, Bücher, Schmuck, Kunst, etc.) und Cash-Reserven auf Tagesgeldkonten.

Was dann noch an Vermögen übrigbleibt, sollte für die bei weitem meisten harmlosen Privatanleger aus Publikumsfonds bestehen. Ab einem siebenstelligen Anlagevolumen kann man IMHO auch selektiv geschlossene Beteiligungen beimischen.

Langfristig bieten Aktien und Aktienfonds eine solide Basis für eine an der Wirtschaftsentwicklung orientierte Vermögensentwicklung. Diese sollte insbesondere die Inflation tendenziell ausgleichen. Zur Pufferung von Volatilitäten würde man einen kleinen Anteil von Anleihen beimischen.

Risikoscheue Anleger sollten langfristig in Aktienfonds anlegen, da die Alternativen aus dem Sparbereich oder Anleihenfonds deutlich mehr Risiken beinhalten, Kaufkraft zu verlieren. Jemand, der auf dem Sparbuch für 0,2% Zinsen großes Geld bunkert, ist nicht risikscheu, sondern jemand, der jedes Jahr deutlich Kaufkraft verliert.

Natürlich wird man vor Abruf eines gewissen Betrags diesen aus volatileren Anlagen in weniger volatile umschichten. Das muß jedoch nicht das gesamte Anlagevermögen sein, denn man benötigt ja nicht alles auf einmal.

Rechne doch einfach mal Deinen Bedarf im Rentenalter aus. Berücksichtige Inflation und Besteuerungen, sowie typische Wertentwicklungen einzelner Assetklassen. Rechne die Rentenverträge und anderen Rentenzeiteinkünfte ein. Was bleibt übrig? Reicht das?

Ich würde mich nicht sklavisch an Prozentzahlen klammern, sondern einen eigenen Weg suchen, Deine Altersvorsorge sinnvoll zu gestalten.

Hallo, prozentual ist schon OK wenn Sie risikoscheu sind. Es kommt aber auch in allen Bereichen, so also auch in dem Aktienbereich, auf Streuung an. Ansonsten steigt das Risiko wieder. Was für Fonds sind denn die 2 % und was ist mit den anderen 85 % ? Es gibt z.B. auch viele andere Sorten / Klassen von offenen Fonds die durchaus zur Senkung des Gesamtrisikos beitragen können und breiter streuen. Einzelaktien sind immer ein höheres Risiko als Fonds, können aber natürlich auch eine höhere Rendite bringen. M.E. ist heute, in Zeiten niedrigster Zinsen am Anleihe- und Geldmarkt, bei mittel- bis langfristiger Perspektive ein Aktien(fonds)anteil von bis zu 30 % durchaus auch bei risikoscheuen Anlegern gerechtfertigt. Wie dieser erreicht wird, ist eine ganz andere Frage denn auch Mischfonds haben ja u.U. einen Aktienanteil. VG,

Lässt sich nicht pauschal sagen, es hängt auch davon ab welches Fachwissen man und wie viel Zeit man aufbringen möchte sich mit der Materie zu beschäftigen.

Von dem Vermögen (ich meine damit den Teil den ich nicht zur Deckung meiner Kosten benötige), habe ich z.Zt. etwa 70% in Aktien und Fonds angelegt. Hat immer etwas mit dem Markt zu tun und auch damit was man erreichen will.

Aktien sind auch nicht gleich Aktien und Fonds nicht gleich Fonds. Auch hier gibt es Unterschiede. Die meisten meiner Anlagen sind langfristig ausgelegt mit kontinuierlichem Wertzuwachs, fernab möglicher Trends.

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Das Portfolio teilt sich auf in : (Angaben in Prozent gerundet - trifft am Ende nicht die 100%, dient der Orientierung)

  • Aktien Welt 14%
  • Aktien Europa 14%
  • Aktien Schwellenländer 14%
  • Misch Europa defensiv 14%
  • Misch Welt Flexibel/Ausgewogen 14%
  • Misch Welt Flexibel 7%
  • Aktien Frontier 14%
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