Wieso Steuernachzahlung?

1 Antwort

Wie kam es zu der Nachzahlung?

Das kann ich Dir ganz genau erklären.

Es steht im Bescheid - und den kennst nur Du !!!

Das mit der Steuerhinterziehung soll wohl ein mitternächtlicher Scherz sein ?!

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Ich habe hier im Form gelesen dass JEDE Nachzahlung Steuerhinterziehung ist, deshalb kam ich drauf :D

Zu der Nachzahlung kam es da der AG zu wenig abgeführt hat. Muss ich mich da nun um irgendetwas kümmern oder kann mir das egal sein?

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@PaLuSc

Ich glaube nicht, dass Du das hier gelesen hast.

Wenn doch, dann wo?

Nein, Du musst nichts tun.

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@PaLuSc

Ein Märchen endet aber nicht nach dem ersten Satz.

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Hohe Nachzahlung bei Steuerklasse 1, trotz vollständig abgeführter Steuer?

Hallo,

ich habe ein grundsätzliche Frage. Seit letztem Jahr bekomme ich in meinem Steuerprogramm eine hohe Nachzahlung angezeigt, sobald ich die Daten der Lohnsteuerbescheinigung eingegeben habe.

Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass alle Steuern von meinem Arbeitgeber an das Finanzamt abgeführt wurden und ich auch keine Steuern mehr nachzahlen muss, sofern der Arbeitgeber alles richtig gemacht hat. Ist doch richtig, oder?

Ich bin ledig, Steuerklasse 1 und hab einen Vollzeitjob.

Die Daten:

3 Bruttoarbeitslohn: 100.090,54€

4 einb. Lohnsteuer: 31.171,00€

5 Solidaritätszuschlag: 1.714,39

22 Arbeitgeb. Anteil RV: 6.577,20€

23 Arbeitn. Anteil RV: 6.577,20€

24 Steuerfr. Arbeitgeberzuschüsse priv. KV: 2.528,68€

24 Steuerfr. Arbeitgeberzuschüsse priv. PV: 104,88

27 Arbeitnehmerbeiträge AV: 1.044,00€

28 Beiträge priv. KV/PV: 1.899,96€

Auf der Seite vom Bundesministerium für Finanzen (ww.bmf-steuerrechner.de) habe ich meinen Lohnsteuerabzug und Solidäritätszuschlag berechnen lassen. Beide Beträge stimmen exakt überein, wie auf der Lohnsteuerbescheinigung angegeben.

Laut Steuerprogramm (Tax2014) soll ich jedoch 1.545€ nachbezahlen. Ich habe nur die Steuerbescheinigung eingetippt und natürlich alle meine privaten Daten.

Jetzt die Fragen:

Wie kommt dieser Betrag von 1.545€ zustande, wenn ich doch bereits die vollen Steuern bezahlt habe?

Eigentlich müsste doch erst einmal nichts nachbezahlt werden, wenn der Arbeitgeber bereits alles richtig abgeführt hat, oder? Wo liegt dann der Fehler?

Vielleicht kann mir jemand eine plausible Antwort geben, bevor ich einen Steuerberater kontaktiere.

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Wir kommt meine hohe Steuernachzahlung als Einzelunternehmer (Kleinunternehmerregelung) zustande?

Ich habe eben meine erste Steuerklärung als Gewerbetreibende ausgefüllt (Onlineportal Elster) und natürlich direkt berechnen lassen was ich nachher "raus" bekomme. Letztes Jahr habe ich ein Gewerbe angemeldet, allerdings in den paar Monaten noch nicht so viel verdient. Insgesamt hatte ich einen Gewinn von ca. 1100 Euro. Nach EÜR also Einnahmen und Ausgaben abgezogen.

Mein Ziel ist es, da ich bei der Anmeldung die Kleinunternehmerregelung angekreuzt hab, auch in dem Bereich unter 17500 jährlich zu bleiben.

Ich muss also weder Gewerbesteuer noch Umsatzsteuer, lediglich Lohnsteuer zahlen, auf meine Selbsständigkeit.

Ich habe die Rechnung bei Elster zwei mal gemacht um den Unterschied zu sehen, mit und ohne Gewerbe (Anlage G). Ohne Anlage G komme ich ziemlich bei 0 raus.
Mit Anlage G, also meinem Einkommen von 1160, muss ich laut Berechnung ganz 326 Euro nachzahlen!!

Meine Frage: Wie kommt diese hohe Summe zustande? Das ist ja ein viertel meines Gewinnes. Mein Steuersatz liegt bei 12Batsch Prozent (das wären ja maximal 150 Euro...) , da frage ich mich wieso diese Hohe Summe?

Ich werde mich beim Finanzamt nochmal erkundigen, aber vllt kann mir ja hier schon jemand helfne, (der sich auskennt!! ;-))

Viele lieben Dank!

Agentears

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Existenzgründerzuschuss - Nachberechnung KV-Beiträge

Hallo, ich habe mich letztes Jahr im Juni mit dem Existengründungszuschuss selbstständig gemacht und freiwillig in der gesetzlichen krankenversichert. Davor hatte ich kein Einkommen und auch kein ALG bezogen, weil ich im Ausland war und eine Auslands-KV hatte. Zum 01.10.09 habe ich die Krankenkasse gewechselt. Dort habe ich, um eine zu hohe Beitragseinstufung zu vermeiden (bekanntlich bekommt man zu viel gezahlte Beiträge ja nicht erstattet) und aufgrund sehr geringer Einnahmen "nur" den Gründungszuschuss zu Grunde legen lassen (im Gespräch mit dem Sachbearbeiter). Meine Einkünfte in der Zeit von Juni bis einschl. Dezember lagen zwischen -150 Euro (Verlust) und 800,-, also sehr schwankend.

Meine Frage: Wie berechnet die jetzige Krankenkasse nach Abgabe meines Steuerbescheides die Nachzahlung der Beiträge? Ich gehe davon aus, dass auf der Steuererklärung nur ein "Endbetrag" als Gewinn ausgewiesen wird, und nicht ein monatlicher Gewinn, oder? Wird dann nur der Zeitraum den ich in der aktuellen Krankenkasse versichert bin berücksichtigt oder auf das ganze Jahr gesehen? DANKE

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Kilometerpauschale Google Maps

Hallo, ich mache nun seit etwa 10 Jahren meine Steuererklärung mit immer den gleichen Kilometerangaben, da ich GDB 50% G habe kann ich ja die Hin und Rückfahrt ansetzen. Das war bisher auch kein Thema. In 2003 kam mal eine Nachfrage, weil ich die weitere Strecke fahre (brauche aber rund 15 bis 20 min. weniger Zeit) da habe ich der Sachbearbeiterin einen Ausdruck der Route von Google Maps vorbeigebracht und sie hat es auch akzeptiert. Wieso auch nicht, ist ja alles korrekt gewesen. Das war dann alle 3-4 Jahre mal wieder ein Thema, also habe ich dann wieder einen Ausdruck der Route ins Finanzamt gebracht, dann wurde wieder alles ganz normal akzeptiert. Ich hätte wohl auch nicht aufgemuckt, wenn ich die kürzeste Strecke hätte abrechnen müssen. Das war aber wie gesagt kein Thema. Dann musste ich zeitweise wegen meiner neuen Hüfte etc. gefahren werden. Das hat mein Mann dann gemacht, die FA Beamtin hat uns dann auch noch empfohlen die Leerfahrten mit anzugeben. Das war auch gut so, ich bin ja fast nur noch für Benzin zur Arbeit gefahren. Im Jahr 2010 kam dann eine neue Sachbearbeiterin, die akzeptierte dann weder die Leerfahrten (obwohl vom Arzt und Versorgungsamt bescheinigt) noch die weitere Strecke. Gut, man ärgert sich, nimmt es aber dann doch hin. Leider habe ich den Fehler gemacht und einen Widerspruch eingelegt. Darauf kam jetzt aus heiterem Himmel eine Strafanzeige wegen Steuerhinterziehung - weil ich immer zu lange Strecken angegeben hätte! Wieso hat die vorherige Sachbearbeiterin denn nie gesagt, dass ich die kürzeste Strecke fahren muss? Ha tirgendjemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wenn ja, kann man sich denn überhaupt gegen so eine ungerechte Anzeige wehren? Ich habe jetzt gelesen, dass die Finanzbehörden bis zu 10 Jahre rückwirkend die ihrer Meinung nach zu vielen Kilometer wieder zu berechnen und dann das doppelte draufzutun als Strafe! Ich verstehe so etwas nicht, ich dachte immer man kann seinen Sachbearbeitern trauen, und wenn was nicht passt, streichen die das. Bloß weil ich die Bearbeiterin mit einem Widerspruch geärgert habe, kann diese doch nun nicht einfach mal behaupten, dass ich die ganzen Jahre betrogen habe. Kann mir irgendwer einen Rat geben?

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Steuerklasse nach Heirat

Liebe Community,

Ich höre immer davon, dass es bei Steuern Verheirateter immer große Probleme mit der Steuernachzahlung gibt. Bei uns ist es demnächst, also in einem Monat nach der Hochzeit, folgendermaßen: Ich bin. Mein Freund hängt jetzt seit Oktober nach einer Neuorientierung ein Erststudium dran, ausgelegt auf 3 Jahre. Ich verdiene zwischen 45.000 und 50.000 Euro pro Jahr, arbeite seit einigen Jahren als Versicherungsmathematikerin, bin aber gesetzlich als Angestellte versichert.

Sind meine Überlegungen stimmig?

1) Die Wahl von Steuerklasse III (ich) und Steuerklasse V (Mann) ist unproblematisch, denn Rückzahlungen sind in unserem Fall nicht zu erwarten. Es kann eher noch zu einer zusätzlichen Erstattung kommen wegen Absetzbarkeit von Studienkosten – ist ein Erststudium.

2) Mein Freund ist aktuell freiwillig gesetzlich versichert – das ist eine Summe von etwas mehr als 100 Euro, er ist 31. Er kann sich familienversichern, sofern er nicht berufstätig oder Minijobber ist.

3) Mein Freund hat eine zeitlich befristete Stelle als Werkstudent (550 Euro) gehabt, die in zwei Monaten ausläuft. Ihm gefällt die Stelle ganz gut, sie hat auch Bezug zu seinem Studium – allerdings hat man ihm nach Ablauf der Frist erst einmal einen Jahresvertrag auf 450-Euro-Basis angeboten. Er hat sich erst einmal geärgert, in der Summe ist der Minijob aber eigentlich – sofern ich keinen Denkfehler begehe – für uns finanziell positiver. Es kommt keine Nachzahlung und er kann sich beitragsfrei bei mir krankenversichern.

Danke, Selena

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Inwieweit können Maßnahmen zur Einhaltung der Umsatzgrenze bei einem Kleinunternehmer einer missbräuchlichen Gestaltung nach §42 AO unterliegen?

Hallo,

angenommen, ein Dienstleister, der der Kleinunternehmerregelung unterliegt, leistet einem Unternehmen (Leistungsempfänger) eine Dienstleistung.

Er fragt den Leistungsempfänger, ob dieser einverstanden wäre, wenn ihm die Rechnung im Folgejahr (7 Monate später) ausgestellt auch auch erst dann beglichen werden würde, weil er (der dienstleistende Kleinunternehmer) somit die Umsatzgrenze für die Kleinunternehmerregelung im aktuellen Jahr besser einhalten könne.

Nach §19Ustg werden für die Berechnung des Gesamtumsatzes stets nur tatsächlich vereinnahmte Entgelte herangezogen:

Umsatz im Sinne des Satzes 1 ist der nach vereinnahmten Entgelten bemessene Gesamtumsatz, gekürzt um die darin enthaltenen Umsätze von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens.

Frage 1) Liegt hier ein Missbrauch von rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten nach §42 AO seitens des Kleinunternehmers vor?

Frage 2) Angenommen, der Kleinunternehmer stellt seinen Betrieb für die letzten zwei Monate des Jahres ein (sprich, tätigt keinen Umsatz). Der bereits getätigte Gesamtumsatz (vereinnahmte Entgelte) beträgt zu diesem Zeitpunkt 17.000€.

Liegt hier ein Missbrauch von rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten nach §42 AO seitens des Kleinunternehmers vor?

Frage 3) Angenommen, der Kleinunternehmer tätigt im Folgejahr Umsätze in unerwarteter Höhe von 70.000€. Er führt für dieses Jahr (im Folge-Folge-Jahr) keine Ust ab, da er der Auffassung ist, dass er der Kleinunternehmerregelung unterlegen hat. Wenig später finde eine Betriebsprüfung bei dem Unternehmer statt. Dem Unternehmer wird nun ein Missbrauch nach §42 AO (aufgrund der Umstände aus Frage 1 oder 2) unterstellt und eine Nachzahlung von 13.300€ Ust verlangt. Hat sich der Unternehmer abgesehen davon in irgendeiner Form bis zu diesem Zeitpunkt strafbar gemacht? Z.B. wegen Steuerhinterziehung?

Ich bedanke mich.

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