Wieso muss ich die Abfindung noch versteuern, der AG hat die LST doch schon abgeführt???

1 Antwort

Ein sofortiger Lohnsteuereinbehalt des Arbeitgebers von einer gezahlten Abfindung ist korrekt. Es wird dabei die sog. "Fünftelregelung" angewandt, die meist zu einer geringeren Besteuerung der Abfindung führt, siehe Erläuterungen im Link unten. Im Folgejahr der Abfindungszahlung wird eine normale Einkommensteuererklärung fällig. Ob es zu einer Steuerrückzahlung oder -nachzahlung kommt, hängt ab von den sonstigen Einkünften bzw. den abzugsfähigen Aufwendungen im "Abfindungsjahr" ab, läßt sich somit nicht pauschal beantworten. http://www.finanzfrage.net/frage/abfindung---was-beachten#answer282887

Besteuerung der Abfindung bei Eigenkündigung / nun Steuernachzahlung erhalten

Hallo zusammen,

folgende Fragestellung zum Thema "Abfindung" hätte ich:

Arbeitnehmer (AN) ( 50 J, StKl 1, ) erhält nach Outsourcing (04.2012) eines Betriebsteiles eine Abfindung iHv ca. 50.000 € zum Jahresende 2012 avisiert,welche mit dem letzten Gehalt 12.2012 ausbezahlt wurde. AN kündigt wg extremer gesundheitlicher Probleme und betrieblichem Mobbing selber zum 31.12.2012 unter Einhalt der Kd-Frist , erhält 6 Wochen Lohnfortzahlung und danach Krankengeld bis 01.2014, seitdem arbeitslos und arbeitsunfähig geschrieben...

Nun das Problem: Das Finanzamt verlangt nun eine Steuernachzahlung für 2012 mit der Begründung, "man hätte nicht selber kündigen dürfen", das stünde so im § 34 EStG.

Ich komme damit nicht klar. Hätte jemand evtl einen Rat für mich ?

Danke,

benito63

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Wird bei einer Abfindung Kirchensteuer in voller Höhe fällig?

Muss man für eine Abfindung, die man bekommt, Kirchensteuer bezahlen? Gibt es Tricks, das zu umgehen?

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Steuererklärung: Mehrere Beschäftigungsarten in einem Jahr. Was muss ich angeben?

Hallo!

Wie verhält es sich, wenn man in einem Jahr zuerst eine geringfügige Beschäftigung (6 Monate neben dem Studium) und später eine Vollzeittätigkeit hatte (3 Monate ab Ende des Studiums)?

Das Problem liegt hier: Es ist nicht klar, ob bei der geringfügigen Beschäftigung (400 Euro mtl.) Lohnsteuer pauschal vom Arbeitgeber abgeführt wurde. Im Anschluss an die geringfügige Beschäftigung hat der AG eine Lohnsteuerbescheinigung versandt, was darauf hindeutet, dass noch keine Lohnsteuer abgeführt wurde (Es steht auch drauf, dass 0 Euro LSt einbehalten wurden). Muss diese Beschäftigung jetzt in der Steuererklärung mit angegeben werden? Und was hat das für Konsequenzen? Soweit ich das beim Durchforsten des Internets verstanden habe, keine. Zumindest solange der Lohn unter einem Wert von 8xxx Euro jährlich liegt.

Durch die dreimonatige Vollzeitbeschäftigung am Ende des Jahres wird dieser Wert jedoch überschritten, wenn man alle Einkünfte aus den beiden Beschäftigungen zusammenrechnet. Muss man jetzt damit rechnen, dass man Lohnsteuer für die geringfügige Beschäftigung nachzahlen muss? Oder kann man das so nicht zusammenrechnen? Für die Vollzeittätigkeit wird ja ordnungsgemäß Lst. einbehalten.

Der Grund für die Steuererklärung ist eigentlich nur, Fahrtkosten für die Vollzeitbeschäftigung geltend zu machen. Bzw. wird einem ja überall geraten eine Steuererklärung zu machen, wenn man nur einen Teil des Jahres einer Tätigkeit nachgegangen ist. Kann die Angabe über die geringfügige Beschäftigung einfach weggelassen werden?

Vielen Dank für die Mithilfe an der Lösung des Problems!

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Hallo, folendes ist mir passiert: 2011 habe ich eine Abfindung vom AG erhalten, da ich das Arbeitsverhälnis aus gesundheitl. Gründen im gegenseitigen Einvernehmen aufgehoben habe. Besteuert wurde meine Abfindung nach der so genannten 1/5-Regelung. Man mag mich naiv nennen, aber ich war im Glauben, das damit alles geregelt wäre. Ich erhielt aber im Dezember den Schock: das Finanzamt forder 11.300 Euro Steuernachzahlung. Ich habe sofort einen Anwalt für Steuerrecht hinzugezogen, aber für ein Schreiben an das Finanzamt musste ich 460 Euro Honorar bezahlen und das wird mir zu teuer langsam. Der Widerspruch an das Finanzamt, sich an den AG zu wenden, wurde abgelehnt. Ich hatte jetzt um Zahlungsaufschub gebeten, aber auch der wurde abgelehnt. Das Finanzamt fordert eine Rückzahlung in MAXIMAL 6 Raten. Ich habe jetzt so unterschiedliche Aussagen gehört, dass das Finanzamt sich in einem solchen Fall an den AG wenden kann, sicher wird dieser dann auch wieder an mich herantreten, aber ich kann definitiv keine 11.300 Euro mal eben so nebenbei an das Finanzamt zahlen. Wie kann ich weiter vorgehen? Die Schuld liegt ja nicht bei mir, der AG wäre verpflichtet die Lohnsteuer korrekt abzuführen, soviel hat man mir schon berichtet. Ich bitte hier nur um Ratschläge, die mir wirklich weiter helfen, keine Kommentare, wie : selber schuld, wie naiv.... Danke S.

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