Wieso kaufen Unternehmen andere Unternehmen fast immer auf Pump?

2 Antworten

Einmal kann es so sein, dass das andere Unternehmen gerade billig zu bekommen ist. Dann kann es sein, das dieses andere Unternehmen eventuell hohe Barreserven hat.

Man kauft dann 75 % und 1 Aktie, ist allein Herrscher und kann das andere Unternehmen praktisch aus deren eigener Kasse bezahlen.

Dann könnte es auch sein, dass das andere Unternehmen in der Summe biliger ist, als die einzelnen Teile, man könnte als (Beispiel) den anderen für 5 Mrd. kaufen und die Einzelteile die man nicht benötigt für den gleichen Preis verkaufen und der Teil den man haben will, der bleibt sozusagen kostenos im eigene Haus.

Es kann viele Gründe geben, sich so zu verhalten und ebenso gibt es eben auch Gründe, warum das schief geht (es kommt ein weisser Ritter und rettet die anderen, man macht sich schwach und wird selbst gekauft usw.).

Auch für Privatpersonen muss nicht gelten, dass man keine Schulden machen darf. Nutzt man einen Kredit für ein lohnendes Investment, bei dem die Rendite die Kreditkosten übersteigt, ist das sowohl für einen Privatperson, als auch für ein Unternehmen von Vorteil.

Ehemaliger AWD Berater verkauf eine Beteiligung als Immobilienfonds! Was soll man davon halten?

Ich war bei einem ehemaligen AWD Mitarbeiter. Da es AWD nicht mehr gibt ist er nun zu einer anderen Firma gewechselt und als Makler tätig sagte er zumindest. Er hat mit folgende Anlagen angeboten:

  1. Anlage in Container (keine Schiffscontainer!)

  2. Anlage in Trafos (was auch immer das ist)

  3. Anlage in Immobilienfonds

  4. und 2. kann er gleich in die Tonne werfen. Damit will ich nichts zu tun haben.

  5. Hörte sich interessant an. Unternehmen kaufen Immobilien, die in der Insolvenzmasse sind oder auch ähnlichen Gründen billiger am Markt angeboten werden. Es handelt sich nicht um Immobilien in Bestlage, sondern von Ortschaften, in denen es noch Immobilien zu günstigeren Preisen gibt. Diese werden saniert und innerhalb 5 Jahre verkauft. Der Verkaufserlös fließt gleich dem beteiligten zu, so daß jeder spätestens in 5 Jahre sein Geld plus Gewinn zurückgezahlt ist. Der Letzte Fonds wurde zu 133% zurückgezahlt und es gab eine Rendite von ca. 6%.

Was mir komisch vorkam, war, daß im Prospekt nicht von einem immobilienfonds gesprochen wurde, sondern von einer unternehmerischen Beteiligung. Das hat mir der Berater verschwiegen. Wieso hat er nicht gleich von einer unternehmenerischen Beteiligung gesprochen? Er sprach immer von einer Beteiligung an einem Immobilienfonds. Ist doch was ganz anderes, oder?

Es handelt sich hierbei um den ImmoChance Deutschland 5 von der Renovation Plus GmbH & Co KG von Primus Valor.

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KfW-Anteil für Notartermin abwarten oder nicht

Hallo zusammen,

wir haben über einen Kreditmakler einen Kredit bei DSL-Bank und KfW für das gebrauchte Haus, das wir kaufen wollen. Wir haben bereits einen Kaufvertragsentwurf erhalten und korrigiert und einen Termin zur Beurkundung am 28.12.2012. Die beiden Kreditanteile (150.000 DSL und 50.000 KfW 124) wurden wie gesagt über einen Makler beauftragt und wir haben Unterlagen, in denen immer von beiden Krediten die Rede ist, aber nicht explizit, dass sie einander bedingen. Im Grundbuch soll aber (laut DSL-Unterlage) der gesamte Betrag, also 200.000 Euro eingetragen werden.

Nun ist es so, dass wir die schriftliche Zusage von DSL haben, aber noch keine von KfW. Das sei aber Formsache. Im Internet habe ich nun oft gefunden, dass es eben bei der KfW länger dauert. Teilweise haben die Käufer vorher den Notartermin gehabt, teilweise nicht.

Unsere Frage nun an Leute hier beim Finanzfrage-Forum, die damit bereits Erfahrung haben: Angenommen, die DSL-Bank spielt mit und der Notar auch, ist es in diesem Fall üblich bzw. nicht selten, dass man den Kaufvertrag unterschreibt, obwohl eben der KfW-Anteil noch fehlt? Oder ist das sowieso nicht möglich, weil der Notar 100% Bankzusage haben will (was aber im Internet auch anders erzählt wird, s.o.)?

Wir wollen natürlich durch die 2-3 Wochen Wartezeit auf KfW das Haus nicht an einen anderen Käufer verlieren. Wir haben auch ein gutes Gefühl beim Makler und würden die 50.000 Euro wohl auch auf anderen Wegen irgendwie zusammenkriegen.

Viele Dank für eure Erfahrungen! Peter

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Sind Finanzmanagementpakete seriös?

Hallo Leute,ich suche einen Kredit bis 2000 € ,habe aber z.Zt. eine schlechte Bonität. Ich bekomme durchaus Kreditzusagen,aber meistens von mir unbekannten Unternehmen,z.B. Lyon Finanz, Bavaria Finanz.,die mir einen (SchweizerKredit) versprechen,dann aber erstmal damit ankommen,dass ich ihr teures( ca.300,-) Finanzmanagementpaket kaufen,soll oder ich stelle beim durchlesen der AGB,bzw. nachfragen am Telefon fest,dass es überhaupt keinen Kredit gibt,nur eine Art Schuldenregulierug,die sich die Lyonfinanz gut bezahlen lässt.Bavaria Finanz bedrängt mich geradezu, ihr ja schon zugesagtes Kreditangebot anzunehmen.Morgensfrüh rief mich eine Mitarbeiterin dieser Firma an,um mir freudig mitzuteilen, dass der Kredit (für den noch gar kein Vertrag zustande kam) genehmigt sei,forderte mich dann auf,an den PC zu gehen,um nur eben mit ihr gemeinsam dass Kundenkonto einzurichten. Zum Glück war mein alter PC so langsam,dass sie die Geduld verlor,und meinte,dann solle ich das eben in Ruhe alleine machen.Bei genauem hinsehen,stellte ich dann fest,dass ich,wenn ich wie von dieser Dame empfohlen,auf "Kaufen"geklickt hätte,anstatt ein Kundenkonto einzurichten,eben dieses ach so tolle und teure Finanzmanagamentpaket gekauft hätte.Das habe ich natürlich nicht getan,und erstmal das Handy abgestellt,damit mich diese freundliche Dame vorerst nicht mehr belästigt.Die Kreditangebote und angeblichen Zusagen bekomme ich immer noch per E-mail.Kann den sowas seriös sein ? Bavaria Finanz wurde mir vom Portal Kreditprofis empfohlen ??? Hat jemand Erfahrungen mit diesen Kreditbanken?Was ist mit EuroKredit,die wirken zuvorkommend und waren schnell bereit mir einen Kredit zu gewähren,allerdigs mehr als ich wollte trotzdem ein gutes Angebot,aber ich bin inzwischen schon so misstrauisch,dass ich auch denen nicht recht über den Weg traue.Hat schonmal jemand mit denen Erfahrungen gemacht? Zahlen die den Kredit wirklich aus,oder ist das auch wieder nur irgendeine Abzocke?

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Wie sollte der Kauf einer Gewerbe-Immobilie zur Selbstnutzung und zur Vermietung (jeweils 50 %) durch verheirateten freiberuflichen Einzelunternehmer erfolgen?

Ich bin seit 1997 in meinem Home-Office freiberuflich in der Rechtsform Einzelunternehmen tätig, dazu verheiratet und zwei Kinder, die jetzt endlich flügge werden. Die bisherigen Kosten für mein Home-Office konnte ich immer anteilig als Betriebsausgabe problemlos geltend machen. Mit meinem Finanzamt gab es bislang keinerlei Probleme, obwohl ich immer selbst alle beruflichen wie privaten Steuerangelegenheiten selbst erledigte, so dass ich also etwas versiert in der Thematik EÜR bin und auch keine Scheu habe, mich gezielt weiter zu vertiefen...

Jetzt will ich raus aus dem Home-Office und mir ein Büro kaufen, von welchem ungefähr die Hälfte der Fläche dann von mir (und evtl. auch meiner Frau, die evtl. künftig nebenher als freiberufliche Sprachlehrerin unser Einkommen verbessern möchte) genutzt und die andere Hälfte vermietet wird.

Die Immobilie ist schon geangelt, die Finanzierung wird zur Zeit geprüft, dürfte jedoch bei rund 40% Eigenkapital und hoher Bonität (zwei größtenteils abbezahlte Wohnungen) sicher sein.

In der Perspektive möchte ich mein Einzelunternehmen in den nächsten 1-2 Jahren zu einer GmbH upgraden, um künftigen geeigneten Mitarbeitern eine attraktive Perspektive in meinem Unternehmen bieten zu können (über Übertragung von Gesellschafteranteilen). Strategisch setze ich also auf Wachstum, Dafür spricht beispielsweise, dass die Wort-Marke meines Einzelunternehmens (ich habe nicht meinen Familiennamen, sondern immer die Wort-Marke in den Vordergrund meines Marketings gestellt) bei meiner Zielgruppe relativ bekannt ist. Die Immobilie wird daher möglicherweise nur eine Zwischenlösung sein, wobei wir Immobilienfetischisten sind, d.h. ohne Not die Immobilie bei einer räumlichen Enge dann eher nicht verkaufen wollen.

Soviel zur Ausgangssituation.

Welche Form des Immobilienkaufs bietet sich für uns angesichts der skizzierten Ausgangssituation an? Wie sollte idealerweise der Kauf erfolgen? Können alle Immobilienkosten- und einnahmen in der EÜR erfasst werden? Kann die beim Kauf anfallende USt (z.B. Maklerrechnung) als Vorsteuer geltend gemacht werden? Welche Feinheiten gilt es zu beachten?

Füre Tipps, Ideen und Anregungen wäre ich Euch sehr dankbar :-)

Viele Grüße und ein erstes Dankeschön schon mal im voraus

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