Wieso ist Wohn-Riester eine Altersvorsorge, wenn man sich Betrag vorzeitig auszahlen lassen kann?

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Du hast im Alter eine Mietersparnis. In einem Fall sparst Du vielleicht 500 Euro Miete, im anderen Fall bekommst Du vielleicht 500 Euro Rente.

Bei der Rentenvariante kannst du Dir übrigens auch 30% bei Rentenbeginn auszahlen lassen.

Das bezahlte Eigenheim ist Teil deiner Altersvorsorge. Rechne mal welche die Miete aus, die du zahlen musst wenn du im Ruhestand bist. Die du als Eigentümer einer selbstgenutzten Wohnimmobilie sparst.

Bis zu welchen Alter lohnt es sich noch mit der Riester-Rente anzufangen?

Hallo,

ich bin inzwischen 48 Jahre alt und habe es bis jetzt ein bisschen versäumt mit der Altersvorsorge... Lohnt es sich noch in diesem Alter mit der Riester-Rente anzufangen oder ist das schon ein bisschen spät? Kann mir jemand etwas anderes empfehlen für schon etwas in die Tage gekommene Arbeitnehmer?

Danke

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Sind Sparpläne bei Wohnungsbaugenossenschaften sinnvoll?

Auf der Suche nach Ergänzungsmöglichkeiten zu meiner privaten Rentenvorsorge bin ich auf teils attraktive Sparplan-Angebote diverse Wohnungsbaugenossenschaften gestoßen. Unter anderem auf die Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG, die ein Produkt namens Zielsparen offensiv bewirbt. Ab dem 15. Sparjahr erhält man satte 50% Bonus auf die jährliche Sparleistung. Bei 100 Euro auf 25 Jahren kommen derzeit (variabler Basiszins) 51.573,14 Euro heraus – macht eine Rendite von etwa 4 Prozent!

Das bietet mir doch, wenn ich richtig informiert bin, kaum eine Privat-Rente, oder? Deren Garantiezins (auf den Sparanteil!) liegt bei 1,75 Prozent. Natürlich hat ein solcher Vertrag – weil man statt Kapital ja auch Rente nehmen und steinalt werden kann – durchaus eine Daseinsberechtigung. Aber: Lohnt es sich nicht, seine Altersvorsorge möglichst vielschichtig aufzubauen? Ich denke mir 100 Euro in so einen Genossenschafts-Sparplan, 100 Euro in eine Privat-Rente, 100 Euro in Riester und/oder Rürup und ein Rest in Fonds-Sparpläne...!?!

Die Eigenheiten der diversen anderen Produkte haben es teils ja durchaus in sich und ich bilde mir ein, sie in Ansätzen verstanden und durchblickt zu haben. Vor allem wenn man die Kriterien Flexibilität, Sicherheit, Rendite usw. gegeinenander abwägt...

Mir stellt sich angesichts dieses für mich völlig neuartigen Genossen-Sparplans aber die Frage: Ist das sicher? Die CSG macht dazu auf ihrer Webseite widersprüchliche Angaben. Mal heißt es, man sei in einem Sicherungsfonds, der noch nie habe einspringen müssen... Dann aber heißt es auch, dass man auf das Einspringen keinen Rechtsanspruch hat. Ja, was denn nun!? :-)

Auch westdeutsche Anbieter wie die Spar- und Bauvereine in Solingen und Hannover bieten vergleichbare Produkte – wohl mit ähnlichen Sicherheits-Bedingungen. Mich interessiert vor allem Euer persönlicher Eindruck... Würdet ihr so einen Vertrag abschließen? Er ist ja recht flexibel – im Gegensatz zu Versicherungen und hat dazu doch auch eine Top-Rendite ohne Volatilität... Oder!?

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