Wieso ist ein Verlustvortrag nicht überwiesen worden?

3 Antworten

Aus Deiner Frage entnehme ich, dass Du 2015 und 2016 Verluste hattest.

Der Unterschied wird sein, dass Du in 2015 Eine Tätigkeit hattest bei der es Lohnsteuerabzug gab. Diese Lohnsteuer ist Dir als Einkommensteuererstattung überwiesen worden.

In 2016 gab es keinen Lohn mit Lohnsteuerabzug, denn Du hast nicht bekommen. Man kann nur das zurück bekommen, was man vorher vorausgezahlt hat.

In 2017 sind dann die Verlustvorträge mit dem Einkommen 2017 verrechnet worden udn Du hast die Lohnsteuer 2017, ganz oder teilweise erstattet bekommen.

Der Erfolg des Verlustvortrag aus 2016 ist die Erstattung in 2017.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Ich habe 2015 und 2016 vollzeit studiert - eine solche Tätigkeit gab es 2015 nicht. Zwischen den beiden Jahren besteht kein Unterschied, außer das ich 2016 wesentlich höhere (von der Steuer absetzbare) Ausgaben hatte.

0
@LookingAtColour

Das kann ich mir kaum vorstellen, denn wenn Du für 2015 in 2017 etwas überwiesen bekommen hast, muss etwas gezahlt worden sein.

1
@wfwbinder

Was mir gerade noch einfällt. Was hast Du 2014 gemacht? Wenn Du dort gearbeitet und Lohnsteuer gezahlt hast, könnte ein Verlustrücktrag auf 2014 eine Erstattung ergeben haben.

0

ähm, ein Verlustvortrag entsteht, wenn die Kosten HÖHER sind als der Verdienst.

was soll dir überwiesen werden?

der Verlustvortrag 2016 ist in 2017 berücksichtigt worden.

Ich hatte 2016 keinen Verdienst und wie gesagt, ist mir 2015 ebenfalls ohne Verdienst erstattet worden. Außerdem kann der Betrag aus 2016 nicht in 2017 berücksichtigt worden sein, außer man hat meine "Ausgaben 2016" minus meiner "Ausgaben 2017" gerechnet (oder umgekehrt) und diese Summe dann als "Ausgaben 2017" auf die Steuer angerechnet.

Wenn das nicht der Fall ist, wo ist dann der Betrag aus 2016 geblieben? Ich zahle wegen einem Verlustvortrag nicht weniger Steuern, da mir diese automatisch in voller Höhe vom Gehalt abgezogen werden.

0
@LookingAtColour

"Ich hatte 2016 keinen Verdienst" - hast also auch keine Steuer gezahlt.

Was soll dann erstattet werden?

3
@cats123

Wenn Sie das nicht wissen, können Sie mir hier sehr wahrscheinlich auch nicht weiterhelfen. Tortzdem danke für die bisehrige Antwort.

Zum Steuerrecht:

Man kann als Student Steuern absetzten. Also nein, man MUSS keinen Verdienst haben, um einen Verlustvortrag bei der Steuer zu machen. Diese Information ist falsch. Das geht übrigens auch in anderen Fällen.

0
@LookingAtColour

Wer sich nicht ausdrücken kann und dann auch noch dumm daherredet, hat auf diesem Forum nichts zu suchen.

Deine Frage war, wo die Erstattung bleibt - es kann keine geben, weil nichts gezahlt wurde.

Das hat mit dem Verlustvortrag nichts zu tun.

3
@LookingAtColour

zum Steuerrecht:

Niemand kann als Student Steuern absetzen!

wenn nix bezahlt Lohnsteuer, dann erstattet das Finanzamt auch nix!

Ich bin Steuerberater, DU erklärst mir garantiert NICHT das Steuerrecht!

oder bist du der nächste, der meint, durch sein Studium steht er über allen anderen

3
@wurzlsepp6682

Ich werd mich jetzt ganz sicher nicht mehr in diesen Faden reinhängen.

Nur mal von der Logik her: Wenn der Verlust vom Finanzamt an den Steuerpflichtigen überwiesen würde, dann müsste man auch den Gewinn (und nicht etwa nur die Steuern) an das Finanzamt überweisen.

2

Verstehe ich richtig - Du willst Deinen Verlust überwiesen haben?

Oder wartest Du auf eine Steuererstattung für das Jahr 2016?

Wann hast Du dafür die Erklärung abgegeben?

Wie gesagt ist die Erklärung 2016 Ende letzten Jahres abgegeben worden. Da mir 2015 und 2017 überwiesen wurde, bin ich davon ausgegangen, dass das auch für 2016 passiert (s. Beitrag).

0

Anfängerfrage - Lohnsteuer / Verlustvorträge?

Hallo finanzfrage.net-Experten,

da ich mich dieses Jahr zum ersten Mal mit dem Thema Lohnsteuer/Steuererklärung beschäftige, habe ich dementsprechend viele Fragen zu Themen wie Lohnsteuer und Verlustvorträgen und hoffe, dass ihr mir die ein oder andere davon beantworten könnt. ;)

Vielen Dank dafür schon im Voraus.

Lohnsteuerberechnung:

Ist es korrekt, dass die Werbungskosten nochmal extra zu dem Grundfreibetrag von 8652€ dazugerechnet werden und das mit einem Pauschalbetrag von 1000€ automatisch berücksichtigt wird? Das wäre mMn ja dann quasi eine Erhöhung des Steuerfreibetrages um 1000€ auf 9652€ für dieses Jahr, da man für den Werbungskostenpauschalbetrag ja keine Nachweise benötigt?

Konkretes Beispiel: Dieses Jahr habe ich ein Bruttoeinkommen von ca. 13000€:

13.000 Bruttoeinkommen 2016

-8.652 Grundfreibetrag 2016

-1.000 Werbungskostenpauschale

=3.348 zu versteuerndes Einkommen

Auf diese Fallen laut Brutto-Netto-Rechner eine Lohnsteuer von nur 21 € an. Ist das so korrekt berechnet?

Nun die Frage zu den Verlustvorträgen:

Da ich seit 2008 studiert habe, würde ich gerne die entsprechenden Kosten wie Studiengebühren, Krankenkassenbeiträge, Fahrtkosten etc. mittels Verlustvortrag anrechnen lassen.

Würde der Verlustvortrag von 2009 mit in die Werbungskosten von 2016 fließen, sofern dies später für ein Erststudium vom BVerfG anerkannt wird?

Falls dies der Fall ist, müssten diese Werbungskosten inkl. Verlustvortrag 2009 den Pauschalbetrag von 1000€ übersteigen um einen Unterschied zu machen, würden aber auch dann maximal eine Steuerersparnis von 21 € einbringen?

Daher die Frage, ob es möglich ist, den Verlustvortrag von 2009 auch mit ins Jahr 2017 zu nehmen bzw. dort erst abzusetzen, selbst wenn der Verlustvortrag 2016 gestellt wurde? Denn dann würden die dadurch erreichte Steuerersparnisse wesentlich höher ausfallen.

Vielen Dank.

Gruß

blacking

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?