Wieso hat die Dividendenausschüttung Einfluss auf den Börsenkurs?

3 Antworten

Weil dann ja der enthaltene Wert der Dividende fehlt. WEnn heute eine Aktie einen kurs von 100,- hat und die Ausschüttung von 10,- Dividende angekündigt ist. Dann ist doch wenn die Dividende morgen ausgeschütet wird, die Aktie danach nur noch 90,- Wert.

Deshalb wird in den Tagen nach der Ausschüttung der Wert in den Kurszetteln mit dem Zusatz exDiv., für nach Dividende angegeben.

Na weil sich doch der Kurs um die Summe der Dividendenzahlung verringert. Das passt nicht immer so genau, aber es stimmt so in etwa. Vor Dividendenzahlung steigt der Kurs ja auch meistens, da viele Anleger die Aktien nur kaufen, um die Dividende mitzunehmen.

Nun, wenn eine Dividendenausschüttung angekündigt wird, so steigen die Kurse in der Regel, da dann vermehrt Aktien des Unternehmens gekauft werden, um an der Ausschüttung teilnehmen zu können. Sobald die Dividende ausgeschüttet wurde, so sinkt der Aktienkurs um den durchschnittlichen Steuersatz bereinigt ab - ein Zeichen von Markteffizienz. Somit wird die Kursdifferenz, die durch die Dividende entsteht ausgeglichen.

Ist es so schwer anzuerkennen, dass unser Steuersystem gerecht ist?

Die Frage des Rentners von gestern ...

https://www.finanzfrage.net/frage/mit-welcher-geldanlage-kann-ich-als-rentner-steuern-sparen?foundIn=recent_questions

...veranlasst mich dazu, hier zu fragen, ob es sich denn wirklich zum einen nicht rumspricht und zum anderen so schwer anzuerkennen ist, dass wir ein gerechtes Steuersystem haben.

Wie man es auch dreht und wendet, bis auf ein paar Miniausnahmen wie der fünf/fünftel-Methode bei Abfindungen, die aber auch nur beim richtigen Timing etwas bringt und der Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte (Abschaffung der Begünstigung auf Altbestände ab 1.1.2018) versteuert in D jeder das, was er verdient. Dass Reiche durch irgendwelche Modelle keine Steuer zahlen ist mehr als zehn Jahre her. Auch sonst zahlt jeder, der gut verdient, seine Steuer.

Dass manche noch irgendwas schwarz machen können liegt an ein paar ewig Gestrigen, die sich gegen die Abschaffung des Bargelds sträuben. Betrug gab es aber schon immer und hat keinen Einfluss auf die Gerechtigkeit des Steuersystems.

Wenn Unternehmen durch die Verlagerung des Firmensitzes Steuern sparen können, dürfte nur mit global vereinten Kräften etwas dagegen zu machen sein.

Ist eigentlich bekannt, dass auch durch das Eindämmen der Schlupflöcher seit 1989 nicht nur der Spitzensteuersatz von 56 auf 42 , sondern auch der Eingangssteuersatz von 22 auf 14 % zurückgehen konnte? Jeweils plus Soli aber der war auch schon mal höher und ich denke, er wird die nächste Legislaturperiode sicher nicht überstehen.

Die Sozialabgaben (gesamt) sind in der Zeit - vor allem durch die Einführung der Pflegeversicherung - um 3,05 % gestiegen. Die 1,5 % gleichen aber trotz Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze die 8 % Rückgang nicht aus.

Meinungen dazu würden mich interessieren.

...zur Frage

Kann man eine fehlgeleitete Spende zurückfordern, auch wenn sie zum Teil schon 3 Jahre zurückliegt?

Wir sind ein gemeinnütziger Verein in Peru (Sozialprojekt der deutsch-evangelischen Kirche), der auf Spenden u.a. aus Deutschland stark angewiesen ist. Nun wurden wir angeschrieben von einer Gemeinde in Deutschland, die bemerkt hat, dass sie uns in den vergangenen Jahren mehrfach Spenden irrtümlich überwiesen hat, die eigentlich an einen anderen (mehr oder weniger gleichnamigen) Verein in Chile gehen sollten. Die Gemeinde bittet nun um Rücküberweisung der Spenden seit dem Jahr 2014. Ist das überhaupt rechtens, nachdem auch Spendenbescheinigungen über jede Spende unsererseits ausgestellt wurden?

...zur Frage

Strafgebühr für verordnete Fahrzeugummeldung?

Hallo,

Anno 2009 habe ich ein Auto gekauft und es auf mich angemeldet. Damals wohnte ich aber noch bei meinen Eltern. Im September 2010 bin ich an den aktuellen Wohnsitz umgezogen. Der neue Wohnsitz war auch in einem neuen Landkreis, so dass ich "eigentlich" mein Fahrzeug ummelden sollte. Nun habe ich das zum Einen aus Bequemlichkeit und zum Anderen weil ich keinen Sinn darin sah (außer dass es nur kostet), einfach nicht gemacht.

Die Finanzämter scheint es auch nicht gestört zu haben, denn während ich meine Steuererklärung beim FA des neuen Wohnsitzs einreichte, wurde die Kfz-Steuer weiterhin vom FA des alten Wohnsitzes eingetrieben. Mit der Adresse hatte ich auch keine Probleme, da meine Eltern noch am alten Wohnsitz wohnen und sie so meine Post an mich übermittelten.

Jetzt hat sich allerdings das Landratsamt des aktuellen Wohnsitzes gemeldet und "bittet" mich um eine Ummeldung. Das ist per se nichts Schlimmes und mich hat es nur verwundert, wieso es so lange gedauert hat. Meine Vermutung ist auch, dass der Versicherungswechsel zum 1.1.2015 damit zu tun hat.

Wie dem auch sei, ich meine gehört zu haben, dass früher eine verzögerte Ummeldung zu Strafgebühren geführt hat. Mittlerweile behaupten die gleichen Stimmen, dass es diese nicht mehr gibt. Auf dem Schreiben vom Landratsamt ist dergleichen auch nichts erwähnt.

Meine Frage ist daher, sollte ich mit einer Strafgebühr rechnen? Wenn ja, wie hoch fällt diese ca. aus? Und gibt es noch weitere rechtl. Konsequenzen?

...zur Frage

Verschleiß am Toilettendeckel - wer muss so etwas bezahlen? Mieter oder Vermieter?

Hallo zusammen, ich habe einen defekten Toilettendeckel und dummerweise eine Kleinreparaturklausel im Mietvertrag. Also muss ich das wahrscheinlich selbst bezahlen, oder? Das Dumme ist nur, dass ich das mit der Klausel erst gesehen habe, nachdem ich dem Hausmeister Bescheid gegeben habe. Muss ich jetzt neben dem Deckel auch noch die Arbeit des Hausmeisters bezahlen, wenn er den Deckel besorgt und einbaut? Zahl ich den Hausmeister nicht eigentlich ohnehin bei der Miete mit?

...zur Frage

Warum sind die Deutschen so Aktienscheu?

Im Grunde genommen hat es schon ein paar Male die Hausfrauenhausse gegeben. Aber immer wieder werden die Bürger dann durch eine starke Korrektur oder einem Crash enttäuscht und fassen Aktien nicht mehr an. Währenddessen Ausländer niedrige Kurse zum einsammeln nutzen, schauen wir oft nur dabei zu. Ich gebe ehrlich zu, daß ich die Hausse von 2009 bis 2015 nur zum Teil mitgemacht habe, da ich zu Beginn der Hausse nur zugeschaut habe. Nachdem der Dax dann 30% oder sogar 40% zugelegt hat, traut man sich dann nicht mehr einzusteigen, da die Kurse schon weit gelaufen sind. Bei dem Börsengang der Deutschen Telekom wurde ja jeder dazu verleidet Aktien zu kaufen. Das ging aber nur soweit gut, wie der Dax auch gestiegen ist. Als die Telekom dann abgestürzt ist, wollte fast keiner mehr was von Aktien wissen. Was muss sich in Deutschland ändern? IM Grunde genommen gibt es derzeit kaum noch Alternativen zur Aktie. Dividende ersetzt den Zins. Oder wie seht ihr das?

...zur Frage

Quellensteuer umgehen - steuerrechtliche Betrachtung?

Ist es eigentlich Steuerrechtlich unbedenklich, ausländische Aktien mit hoher Bardividende am Tag bevor diese ex-Dividende gehandelt werden zu verkaufen und nach dem Dividendenabschlag wieder zurückzukaufen? Denn erfahrungsgemäß fallen solche Werte mindestens um die Dividende und man hätte ja quasi draufgezahlt, wenn man die Dividende zwar bekommt, aber auf diese nicht nur Abgeltungssteuer, sondern auch ausländische Quellensteuer abgezogen wird, also 2x 25 %, bzw. bei NV-Bescheinigung immer noch 25 % Quellensteuer. Ergänzung vom 16.02.2012 16:45: Also mal ein Rechenbeispiel: Man hat am 21. September 2011 500 Vivendi Aktien zu 14,60 Euro gekauft und die Dividende i.H. v. 1,40 wird zu einem einzigen Termin, nehmen wir mal am 01. Mai 2012 ausgeschüttet, wobei die Aktie am 30.04 ex-Dividende gehandelt wurde und der Kurs annahmegemäß 16 Euro beträgt, keine Freibeträge verfügbar sind und die Abgeltungssteuer in Deutschland 26,25 %, die frz. Quellensteuer ebenfalls 25 %, wobei 15 % der Quellensteuer angerechnet werden bei der dt. Abgeltungssteuer. Ergänzung vom 16.02.2012 16:50: annahme: Ordergebühren betragen 10 Euro je Transaktion. 1. Verkauf der Aktie vor dem Dividendenabschlag und Rückkauf nach dem Dividendenabschlag, wenn der kurs um den Dividendenabschlag gefallen ist. (mit Abgeltugnssteuer und Verkauf vor dem Dividendenabschlag) 29.04 Verkauf: +8000 ( realisierter Gewinn 1.40 * 500 = 700) Abzug Abgeltungssteuer - 184 --> Verkaufserlös: 7814 30.04 Kauf zu 14,60 Euro: -7300


Summe aller cashflows: + 514 Ergänzung vom 16.02.2012 16:53: 2. Erhalt der Dividende bei Abgeltungssteuer: 500 * 1,4 = 700 - Abgeltungssteuer 184 (26,25 %*700) - Quellensteuer 175 (25 % *700) + Anrechnung Qust 105 ( 15 % *700)


Summe aller cashflows: 446 Ergänzung vom 16.02.2012 16:54: Vorteil des Aktienverkaufs ggü. dividende: --> 514-2*10-446= 48 Ergänzung vom 16.02.2012 16:57: 3. Verkauf der Aktie mit Rückkauf am ex-Dividendentag bei NV-Bescheinigung: 29.04 Verkauf: +8000

30.04 Kauf: - 7300

Su mme aller cashflows 700

  1. Dividende bei NV-Bescheinigung Summe aller CF: 700 * 0,75 = 525

Vorteil des Aktienverkaufs ggü. Dividende --> 700-2*10-525= 155 Ergänzung vom 16.02.2012 16:59: Verkauf und Rückkauf würde sich in beiden Fällen lohnen, gesetzt den Fall, der Kurs würde um den Dividendenabschlag, oder gar mehr fallen. Ergänzung vom 16.02.2012 17:02: Die Aktie dürfte am ex-Dividenden-Tag bei uneingeschränkter Steuerpflicht dividendenbereingt max. um 0.096 (0.66 %) bzw. bei NV-Bescheinigung max um 0.31 (2.12 %) steigen.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?