Wieso bieten manche Firmen statt der Bardividende die Auszahlung der Dividende in Aktien an?

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Du bekommst anstatt Bargeld ein Bezugsrecht gutgeschrieben. Das kannst Du in einer bestimmten Frist verkaufen. Es findet aber ein Handel damit an der Börse statt. Du kannst das Bezugsrecht aber auch verwenden um neue Aktien zu erwerben. Das Unternehmen macht somit eine indirkete Kapitalerhöhung

Viele Firmen, wie z. B. Royal Dutch Shell bieten diese Wahlmöglichkeit an. Entweder die Dividende in bar auszahlen lassen oder Wiederanlage der Dividende in Aktien. Klar, für die Unternehmen hat dies den Vorteil, dass erstmal die Liquidität "im Haus bleibt". In der Finanzkrise haben einige Firmen auch nur eine Dividende in Form von Aktien ausbezahlt, weil sie schlichtweg Geld sparen mussten, aber auch den Aktionären trotzdem etwas zukommen lassen wollten. Auf der anderen Seite ist dies auch eine Möglichkeit Aktionäre noch enger an die Firma zu binden. In der Regel hast Du ja das Wahlrecht.

Hallo,

in der Regel ist es vorher festgelegt, also beim Kauf, um welche Art von Papieren es sich handelt, ob eine Barausschüttung oder eine thesauriende Ausschüttung erfolgt. Die Unternehmen sind natürlich bestrebt, die Gelder im Unternehmen zu halten. Daher wird eben auch die Anlage in "neuen Aktien", statt einer Bardividende bevorzugt.

irrelevanz der dividende

Hallo,

kann mir jemand das Irrelevanztheorem der Dividendenpolitik von Miller/Modigliani beispielhaft anhand von Zahlen erklären? irgendwie verstehe ich es nicht.

nehmen wir mal an: 1. Dividendenzahlung beträgt 5000GE 2.Marktrendite 10% 3. Anzahl der Aktien 1000stk 4.Investition in t=1 5000 5. Gewinne in t=1 10000

Die Dividenden pro Aktie beträgt 5000/1000 = 5GE Der Aktienkurs demnach 5/0,1= 50€ Der Unternehmenswert als [Dt + nt * pt+1] 5000 + 1000 * 50 /1,1 = 50.000

Soweit so gut jetzt meine Frage wie sieht das Beispiel weiter aus wenn A: es findet keine Kapitalerhöhung statt und B: es findet eine Kapitalerhöhung statt.

Wäre super wenn mir das einer erklären könnte. Mfg

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Aktientausch - Was gilt es zu beachten?

Hallo zusammen,


ich habe ein Angebot zum Aktientausch bekommen.


Folgende Auszüge dazu:

wie wir Informationen der Wertpapiermitteilungen entnehmen, bietet die Linde AG an, ihre Aktien im Verhältnis 1:1,540 in Namensaktien zu tauschen.

Etwaige bei Vollzug des Umtauschangebotes entstehende Aktienspitzen werden durch uns verwertet und der Erlös wird Ihnen gutgeschrieben.

Bei Annahme des Angebots werden wir die angebotenen Aktien zunächst im Verhältnis 1 : 1 zum Umtausch eingereichte Inhaber-Aktien - (handelbar in Frankfurt) umbuchen. Eventuell anfallende Steuern und Gebühren gehen zu Ihren Lasten.

Ich habe seiner Zeit 6 Aktien zum Kurs von 172,50€ erworben.

Nun meine Fragen dazu:

Was gilt es grundsätzlich zu beachten?

Welche Kosten/Gebühren fallen beim Tausch an?

Werden die Aktien jetzt 1:1,540 oder 1:1 getauscht?

Welcher Kurs gilt? Der Kurs zu dem Zeitpunkt an dem ich den Auftrag an die Bank erteile?

Was ist bei den neuen Aktien zu erwarten? Ein fallender/steigender Kurs?

Wie können Aktienspitzen vermieden werden?

Wäre hier nicht die Rechnung, dass ich nicht wieder 6 Aktien zum 1,54-fachen Kurs bekomme, sondern nur 3,89 (6/1,54), sprich 3 volle zum Wert von 1,54 und die übrig gebliebenen 0,89 als Aktienspitze auftreten? Diese könnten gemäß der Aussage von Linde bar vergütet werden und müssten dann versteuert werden + Abzug anfallender Gebühren, korrekt?

Welchen Kurs bekomme ich bei der Barabfindung? Den aktuellen Kurs zu dem die Bank ausführt (aktuell also mit Verlust)? Ca. 168€, statt 172,50€ beim Kauf? Darauf würden dann auch die Steuern und Gebühren anfallen? 

Mit welcher Option müsste der Tausch in Auftrag gegeben werden?

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Wereden Einkünfte aus einer Provisionsvermittlung auf das Arbeitslosengeld angerechnet?

Für die Vermittelung eines neuen Mitarbeiter stehen mir als Privatperson 3000€ Provision zu. Ich beziehe derzeit ALG 1.

Frage 1: Wir muss ich diese Einkünfte angeben, welche Freibeträge gibt es? Frage 2: Die Vermittelung, für die die Provision fällig wird, fand zu einer Zeit statt, als ich noch erwerbstätig war uns Steuern gezahlt habe. Was zählt hier? Das Datum der Auszahlung (also Anrechnung gegen ALG) oder das Datum der Leistungserbringung (also reguläre Versteuerung)?

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Allianz Vorsorgekonzept Invest alpha-Balance und Sicherung jährlicher Erträge

Hallo liebe Community,

ich versuche es kurz zu Fassen und vorab ein großes Dankeschön:

Kurz zu mir: 25 Jahre alt, Student / HiWi Job, studiere noch eine Weile und möchte etwas Geld für später anlegen. Ich bin im allgemeinen sehr sparsam und möchte mit meinem Geld nicht zocken (keine Aktien mit sofortigem Totalverlust), sondern es gewinnbringend investieren. Das gewisse Risiken und gewisse Verlust entstehen können, ist mir bei Produkten bewusst. Es reizt mich auch ein wenig das Geld selbständig anzulegen und ein paar Erfahrungen an dem Kapitalmarkt zu machen. (Statt einem teurem Auto gehe ich lieber zu Fuß und spiele dann lieber mit dem Geld, das kann man ja auch mit Vorsicht machen).

Ich habe mich von einem Spezialisten beraten lassen und er empfahl mir eine Riester-Rente mit dem Allianz Vorsorgekonzept Invest alpha-Balance.

  • Ich kann wohl auch einmalige Zahlungen tätigen um übriges Geld in die Vorsorge zu pumpen.
  • Eine Auszahlung statt späterer monatlicher Rente sei wohl auch möglich (wenn auch mit Verlust).
  • Zwischen defensiver Anlage und Offensiv ist alles möglich.

Eine Sache habe ich nur leider nicht ganz verstanden. Die Konzepte der Allianz reichen von/bis Klassik -> Perspektive -> IndexSelect -> Invest alpha-Balance -> Invest.

Bei Invest alpha-Balance steht nirgends das bereits gewonnene Erträge in einen "sicheren" Bereich übergehen. Bei den Produkten davor nennt es sich "Lock-in-Prinzip".

Horror Szenario:

  • "Garantierte Rentenauszahlung" bei einem monatlichen Beitrag i.H.v.: x: 30.000€.
  • Ich habe immer auf einen Mix von Defensiv/Chance gesetzt und habe nun eine Höhe von insgesamt ca. 70.000€
  • Ich setze im Jahr vor der Auszahlung auf einen extrem spekulativen Fond.
  • Extreme Kursschwankungen/Einen schlechten Fond gewählt, wie auch immer und ich habe einen Verlust von symbolischen 100%.

Beträgt nun mein erspartes nur noch den Wert knapp über 30.000€? Das Restliche Geld der Vergangenen 30-40 Jahre ist dann komplett weg?

Anders kann es kaum sein, sonst könnte ich ja immer die "stärksten" Fonds wählen und mache "keine Verluste" (im Sinne von -100% beim Fond) sondern erziele im schlimmsten Falle keinen Ertrag (0% statt -100%). Hier würde ja dann die Versicherung miese machen?

Da auch die "sicheren" Fonds wie ein "Allianz Vermögenskonzept Defensiv C EUR" -3% aufweisen können, müsste ich doch kurz vor einer Rentenauszahlung mein Geld parken, da kaum noch Zeit für einen Aufschwung existiert? (z. B. in CB Geldmarkt Deutschland I P EUR" wo keine Schwankungen mehr stattfinden?

Gutes Szenario:

  • "Garantierte Rentenauszahlung" bei einem monatlichen Beitrag i.H.v.: x: 30.000€.
  • Ich habe immer auf einen Mix von Defensiv/Chance gesetzt und habe nun eine Höhe von insgesamt ca. 70.000€
  • Ich parke zu guten Zeiten das Geld in sicheren Anlagen und bleibe bei einer Rente von 70.000€

Vielen vielen Dank für das Lesen und alle Tipps und Tricks! Ich wünsche einen schönen Start in die Woche.

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Welche Aktien profitieren vom Pedelec-Boom ?

Man liest jetzt tagtäglich von Pedelec, also einem Fahrrad mit Elektromotor. Weiß jemand, welche Firmen/AG´s von diesem neuen Megatrend (?) profitieren? Für Antworten: danke im Voraus

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negative Nettoverschuldung als Auswahlkriterium für Aktien?

Was ist von der Strategie, nur Aktien von Unternehmen, deren Nettoverschuldung negativ ist, zu investieren? Sollte man dieser Kennzahl angesichts der Schuldenkrise mehr Gewicht zugestehen als den klassischen kennziffern KGV, Dividendenrendite und KBV? Also Beispiele für Unternehmen mit im Verhältnis zum Börsenwert signifikant negativer Nettoverschuldung sind u.a. Daimler, Cisco, Corning, Kontron

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