Wielange gilt eine Erbausschlagung?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

da es sich ja NUR um das erbe der MUTTER handelt was die tochter ausgeschlagen hat, würde ich die vermutung nahelegen das ein späterer erbfall den die TANTE "verurscht" ein in der erbrechtsfolge gültiger anspruch besteht? vermute ich ich weis es nicht sicher!

unter diesem link sind alle möglichen erbausschlagungen die mal verhandelt oder gefragt wurden aufgeführt. diese musst du selber mal durchlesen oder aber dierkt eine frage an den anwalt stellen. im falle einer antwort (durch anwalt) hättest du gewissheit.

http://www.frag-einen-anwalt.de/sitesearchtag.asp?q=Erbausschlagung

Eine Erbausschlagung im Vorfeld ist nicht möglich, eine entsprechende Willenserklärung geht daher ins Leere.

Wäre ja auch völlig sinnlos etwas auszuschlagen, was man noch gar nciht erreichen kann.

Die FRist ist, wie @DerDuke85 schon geschrieben hat, 6 Wochen. Bei Kindern udn Ehegatten gilt der Fristbeginn mit der Kenntnis vom Tod des Erblassers, weil Kinder ja zwingend erben (ausser sie schlagen aus), bei den anderen vom Kenntniszeitpunkt der Erbschaft an.

Sollten erst später Verbindlichkeiten bekannt werden kann man entweder noch immer ausschlagen, oder aber die Haftung auf den Wert des ererbten Vermögens beschränken (Nachlasskonkurs).

Ein Erbe geht also praktisch nie ein Risiko ein.

Man kann eine Erbschaft nicht im Vorfeld ablehnen, denn,jeder, der von Gesetzes wegen (also aufgrund von gesetzlicher Erbfolge) oder durch Verfügung von Todes wegen (Testament oder Erbvertrag) zum Erben berufen ist, hat die Möglichkeit, die Erbschaft entweder anzunehmen oder auszuschlagen. Will er die Erbschaft nicht, muß er sie innerhalb einer Frist von 6 Wochen ausschlagen. Die 6-wöchige Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, indem der Erbe vom Anfall und dem Grunde der Berufung Kenntnis erlangt hat. Das in aller Regel immer der Zeitpunkt, ab dem der Erbe weiß, dass er Erbe geworden ist.

Was möchtest Du wissen?