Wiedereingliederung,nicht angetreten?

2 Antworten

Guten Abend gamfood56,

Der Vorschlag von Maerz2019 mit der Mitgliedschaft im VdK ist gut, das kann ich beurteilen weil ich selbst seit über 2 Jahren Mitglied bin.

Eine Mitgliedschaft im VdK bringt Vorteile wie z.B. Rechtsberatung / Unterstützung bei Widerspruch bzw. Klageverfahren

Abhängig von deinem Wohnsitz ist der Beitrag der Mitgliedschaft unterschiedlich.

Zum Beispiel kostet eine Mitgliedschaft in Rheinland Pfalz derzeit ab Beitritt 6€ pro Monat / 72€ im Jahr.

Zur Info:

Ist ein Mitglied noch kein vollständiges Jahr im VdK, so wird für die Inanspruchnahme von Leistungen des VdK - ab Vollmachterteilung - ein einmaliger Sonderbeitrag in Höhe von 100 Euro erhoben.

Quelle: https://www.vdk.de/rheinland-pfalz/pages/67269/mitglied_werden

Ich hatte selbst eine Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell im Jahr 2011.

Diese habe ich voll genutzt.

In meinem Verwandschaftskreis hat jemand eine HWS Op (Nacken) gehabt. Dir dürfte eine Rehabilitation zustehen.

Erkundige dich bitte deswegen.

Bis zur Aussteuerung vergeht ein Jahr mit Krankengeldbezug. Dann eine Sperrfrist von 3 Jahren. Wenn der Krankengeldbezug erschöpft ist und du dich in Reha befindet, gibt es die Möglichkeit Übergangsgeld von der Deutschen Rentenversicherung zu bekommen. Du brauchst dabei Ersparnisse vom mind. 2fachen deiner monatlichen Fixkosten, da es mind. 6 Wochen dauert bis die erste Überweisung vom Übergangsgeld auf deinem Konto ist.

Das ist ein Teilausschnitt meines Verlaufs.
Gesundheit ist unbezahlbar, genauso wie Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein & authentische Freundschaften.

Gute Besserung.

Der Weg ist das Ziel.

Mit freundlichem Gruß

Chris R.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Die Reha,wegen HWS Op habe ich bereits erhalten. Am 23.10.19war der letzte Reha Tag. Als AU entlassen, am 9.12.19 war dann die Daumensattel Op.

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Recherchiere mal im Internet nach dem Sozialverband VDK. Dort sind die Experten des Sozialrechts. Die Konsequenzen einer nicht angetretenen Wiedereingliederung hätten Dir vorher klar sein müssen. Den Job bist Du ja dann wohl los. Außer Du arbeitest im Öffentlichen Dienst oder so. Was erwartest Du? Das der Arbeitgeber wieder Lohnfortzahlung für Dich stemmt? Geht nicht. Melde Dich beim JobCenter, Antrag auf Grundsicherung. Wenn Du tatsächlich gekündigt bist, entsprechend Agentur für Arbeit. Es steht Dir jetzt ein sehr schwieriger Gang durch die bürokratischen Mühlen bevor. Viel Glück für Alles!

Aber ich war doch krankgeschrieben,wegen mehrer Diagnosen,dann konnte ich doch nicht arbeiten,selbst wenn ich das wollte.Die Mitwirkungspflicht habe ich ich auch gewahrt, die Krankmeldungen gingen ja pünktlich bei der KK ein.Laut Gesetz muss ich ja auch keine Wiedereingliederung machen,wenn ich mich dazu nicht in der Lage fühle. Hatte seit 0kt. 2 große Ops,Halswirbelsäule u. Daumensattelgelenk, kann nicht mal eine Stunde zuhause putzen,oder mich 2/ 3 min.bücken,da ich extreme Schmerzen habe.

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@gamfood56

Einen Stufenplan für die Wiedereingliederung (Hamburger Modell) ist unterschriftenpflichtig. Die Schwierigkeit besteht darin, dass offensichtlich erst nach dem Nichtantritt der KK gewahr wurde, dass Du keine Wiedereingliederung machen kannst. Wenn Du auf die Schnelle keine kostengünstige Rechtsberatung über die Sozialverbände organieren kannst, dann versuch es bei einem Anwalt. Hoffe, dass Du noch genug finanz. Reserven übrig hast.

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Nein ich erwarte nicht dass der AG Lohnfortzahlung stemmt.Ich erwarte weil ich ja nach wie vor krankgeschrieben bin dass Krankengeld weiter gezahlt wird. Da ich die Wiedereingliederung wegen diverser anderer Krankheiten nicht angetreten habe,nich weil ich keinen Bock hatte. Welcher Arzt die AU bescheinigt hat, kann doch keine Rolle spielen,ich war und bin AU.

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