Wiedereingliederung nach Burn-Out? Gibt es verbindliche Regelungen für Arbeitgeber?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

ich sehe hier kein Muss für den Arbeitgeber. Generell wird es so sein, dass grössere Firmen mit starken Betriebsräten hier sicherlich den Arbeitnehmer mehr unterstützen als kleine Firmen.

Bei vielen Firmen wird man wohl - so schlimm es sein mag - seinen Job verlieren.

Ausführliche Informationen zu Voraussetzungen und Ablauf einer stufenweisen Wiedereingliederung kannst Du der Arbeitshilfe für die stufenweise Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess -herausgegeben von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation - unter www.bar-frankfurt.de/Arbeitshilfen.bar?ActiveID=1083 entnehmen.

Hallo patrizia,

eigentlich ist dies eine Frage für das Schwesterforum www.gesundheitsfrage.net

wäre nicht verkehrt, dort auch noch einmal Hilfe zu suchen.

bist du in einer größeren Firma mit Betriebsarzt angestellt ? Der Betriebsarzt setzt sich u.a. auch dafür ein, dass Burnout-Rückkehrer vom Unternehmen die Hilfe bekommen, die ihnen am meisten bringt. Das kann die Vermittlung von Gesprächen mit einer Vertrauensperson sein, wie etwa einem Vertreter des Betriebsrats.

Ich nehme mal an, dass der behandelnde Arzt dir einen schrittweisen Wiedereinstieg mit stufenweiser Anpassung der Wochenarbeitszeit verordnet hat, oder ? Somit müsstest du dich ohnehin vor Arbeitsbeginn an den AG wenden. Ab einer Ausfallzeit von 42 Kalendertagen sind Unternehmen "eigentlich" verpflichtet, dem Rückkehrer ein Betriebliches Eingliederungsmanagement anzubieten.

Hier klaffen Theorie und Praxis leider sehr oft, sehr weit auseinander :-((

Aber wie schon geschrieben, versuche auch noch im Schwesternforum Informationen zu bekommen.

Ich wünsche dir für den Wiedereinstieg ins Berufsleben, Alles Gute ! K.

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