Wie würdet ihr 100.000 € langfristig (mind. 20 Jahre) anlegen/investieren?

9 Antworten

Dieser Frage müssen wir durch unser Betriebsrentenkonzept, bei dem das Geld nicht etwa in gierige Versicherungen fließt, sondern dort bleibt, wo es hingehört - nämlich in der Firma - ständig nachgehen. Betriebsrente ist eben FIRMENSACHE(.DE). Nach evtl. Kreditablösungen, Liquditätsreserven, Mitarbeiterbindung, Firmeninvestitionen etc. will das eingesammelte Geld angelegt werden, um die langfristigen Zusagen an die Beschäftigten zu erfüllen.

Bei Immobilien derzeit ist es so wie Weihnachten: Wenn das fünfte Lichtlein brennt - haste Weihnachten verpennt ... Auch die genannten Vorschläge mit, ETF’s, Aktien oder anderen Anlagen - solange hoffentlich sachwertbezogen - sind grundsätzlich gut. Allerdings gibt es eines nicht: 'DIE ANLAGE' schlechthin! Alles was Du tust hat insbesondere in unserer volatilen Zeit KEINE 100%ige SICHERHEIT! Daher solltest Du zunächst ein paar grundsätzliche Dinge überlegen bzw. beachten, wie z.B. die uralte Bauernweisheit: Niemals alle Eier in nur 1 Nest legen. Und da meine ich auch nicht etwa nur verschiedene Aktientöpfe! Bei einem solchen Beitrag kannst Du ja auch schön aufteilen, falls doch mal was „wegfliegt“. Alle Anlagen sollten mindestens einen Sachwert-Bezug haben (Währungsunsicherheit, Inflation usw.). Die Anbieter sollten schon länger am Markt sein (bei uns min. 10J.) und das Geschäftsmodell transparent, also leicht verständlich und nicht (wie etwa bei Versicherungen & Co.) „die machen das schon…“, „war schon immer so…“, „haben ja schließlich einen großen Namen…“, bla … bla …

Wenn Du also etwas bewegen willst, musst Du erstmal gedanklich weg vom „Sparer“ und hin zum „Investor“, obwohl einige solcher Anbieter auch Raten-/Sparpläne anbieten.

Damit das nicht alles nur graue Theorie bleibt, hier mal nur 3 Alternativen, die es neben Gold, Immobilien und Aktien noch so gibt und derzeit auch ganz beliebt sind (nicht vollständig!):

Pfandgeschäfte (hohe Rendite, Sicherheit: Pfand wie Auto, Schmuck etc., Steuer: voll)

ÖL-/Gas-Beteiligung (keine Aktien! seit 20J. pünktliche Gewinnauszahlung p.a., Sicherheit: Rohstoff, Steuer: wenig durch Vorteil US-DE)

Genossenschaftsanteile (transparent, erzielte Rendite muss unter Genossen gleich aufgeteilt werden, Sicherheit: Bestandsimmobilien, Karten-/Rabatt-Konzepte, alle Einlagen versichert, Steuer: begünstigt bis keine)

Voraussetzung: Weiter oben genannte Grundsatz-Entscheidungen treffen und dann mit den Sachen einzeln B E S C H Ä F T I G E N !!! Du kaufst ja ein neues Auto auch nicht nach dem Motto: „Kennste eins – kennste alle“ - oder?

Wer’s wie gesagt einfach haben will und alles glaubt, solange es namhaft ist, macht es wie bei der betrieblichen Altersvorsorge: Direktversicherung, Pflicht erfüllt, fertig - mit allen daraus entstehenden Konsequenzen - Hauptopfer Angestellte.

Und genauso ist das mit privaten Investitionen. Wer blind das macht, was die Masse macht, bekommt auch das, was die Masse bekommt = meistens nix. Ganz nach dem Motto: Millionen Fliegen können sich ja wohl nicht irren - Sch.… muss doch schmecken . . .!

Viel Spaß bei Deinen Entscheidungen und ein gutes "Händchen" bei der Anlage!

Beste Grüße von Betriebssparen - die Bank im Unternehmen

Kauf billige

Immobilien
Aktien
fonds

Legen zu hohen Zinsen
Tagesgeld
Festgeld
Anleihen

an. Die erste Liste ist bereits weg und nur noch teuer, die zweite Liste gibts es nicht.
Zur Zeit gibt es "Geld" wie Sand am Meer und alles wollen anlegen.

Aber die paar Kröten würde ich als Anzahlung einer selbstgenutzen preiswerten Immobilie anlegen . Selbst wenn deren Wert un 20 Jahren nicht steigt, kannst du 20 Jahre davon abbeissen. Und da Sie dir gefällt, freust du dich daran.
(Nachbarn vorher prüfen)

Totsicherer Tipp. London Immobilien. Jetzt billig zu haben und wenn die 2020 wieder eine Aufnahmeantrag in die EU stellen, steigen auch die PReise wieder

250 Euro im Monat zum Fondssparen verfügbar

Hallo und schönes Wochenende wünsche ich :-) , ich bin jetzt Anfang 20, habe eine gut bezahlte Festanstellung , versicherungstechnisch habe ich mit einem Makler zusammen mein Leben abgesichert und nun habe ich neben dem Geld was ich mir so auf mein Tagesgeldkonto lege noch um die 250 Euro im Monat zur Verfügung auf die ich locker verzichten kann um sie zur Seite zu legen ohne Einschränkungen in meinem hinnehmen zu müssen. Deshalb habe ich vor per Sparplan in ca 5 Fonds zu investieren um langfristig Vermögen aufzubauen. Meine Hausbank comdirect bietet da so wie ich finde viele Möglichkeiten an. Diese gilt es nun zu erforschen. Da ich langfristig anlegen möchte habe ich vor einen ruhig hohen bis sehr hohen Aktienanteil zu nehmen. Da ich auf die monatliche Summe nicht angewiesen bin machen mir auch deutliche Verluste zwischendurch nichts aus... Allerdings befinde ich mich noch in der Lernphase...habe mir Bücher bestellt und lese mich jetzt viel ein. Meine Frage ist allerdings nun: Aus welchen Anlageklassen/Fondsarten ein Portfolio zusammen stellen bzw wie könnte die Verteilung aussehen mit 5 Fonds? Da ich steuerlich schon mal unbewusst auffällig geworden bin bevorzuge ich die ausschüttende Fondsvariante. Ich mag einfach nicht nochmal das Risiko eingehen auch wenns nicht bewusst wäre einen solchen Konflikt ausgesetzt zu sein. Was haltet ihr von Dividendenfonds wie zb den Fidelity Global Dividend Fund A1JSY0 als globale Aktienanlage bzw. den JPM Global Income Fund A0RBX2 als internationalen Mischfonds? Wie könnte eine solide Basis in einem Depot aussehen? Dann hätte ich noch eine Frage zu Emerging bzw Frontier Markets - die Frontier Markets sind sozusagen die Vorreiter der Emerging Markets und haben viel Wachstumspotenzial - wie hoch könnte man in diesem Bereich langfristig investiert sein? Emerging Markets Fonds gibt es viele...bei Comdirect finde ich leider keine Frontier Markets per Sparplan im Selector...oder können Emerging Markets Fonds auch in Frontier investieren? So, ich danke fürs Lesen und bedanke mich schon mal für die hoffentlich holfreichen Antworten.

Danke

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