Wie würdest Du momentan 240.000€ anlegen, mittelfristig bis 10 Jahre und "relativ" sicher?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Im Prinzip hast Du schon selbst geantwortet: Keine Aktien, also somit auch keine aktienhaltigen Fonds oder Mischfonds. Festverzinsliche Anleihen oder darauf basierende Fonds haben auch keine Chance, weil bei der von vielen gesehenen Kapitalmarktzinssteigerungsgefahr dort Kursverluste drohen (sofern man vor Endfälligkeit ans Geld will). Daher auch kaum ein Interesse Deiner Banken:-(

Der Geldmarktzins ist derzeit ziemlich "down", aber mit den höchsten verfügbaren Zinsanlagen von - sagen wir - 0,5-0,7 % p.a. machst Du auf nicht absehbare Zeit Realzinsverluste. Hier können Dir Deine genannten Banken nur noch weniger anbieten.

Die preislich sicherlich überhöhten Eigentumswohnungen sind dann auch nicht der Renner, wenn sie nach 10 Jahren wieder veräußert werden sollen (unteilbares Klumpenrisiko).

Immobilienfonds sind derzeit auch ziemlich unerwünscht, zumal dort zeitliche und betragliche Kündigungsgrenzen verordnet wurden.

Schließlich verstehe ich nicht, warum Du gleich so radikal Deinen kompletten Aktienbestand liquidiert hast. Du hättest doch - wie bei einem Auszahlungsplan - jeden Monat € 10.000 verkaufen und umschichten können, dann wärest Du in 2 Jahren auf Null bzw. hättest vorher nochmal wieder Deine Entscheidung revidieren können.  

Wenn Schwankungen dich so stören, nutze sie doch einfach aus, Stichwort Cost-Average-Effekt. Jetzt ist es zwar ein wenig spät dafür, aber grundsätzlich ist das schon interessant:D. Wenn du also keine Ausgabeaufschläge bezahlen willst, bleiben dir z.B. Aktiensparpläne, es gibt Banken, die bieten diese recht Kostengünstig an. Wenn du deine Anlagen also nicht auf einmal getätigt hättest, sondern nach und nach, hätten diese Schwankungen dazu geführt, dass du einen rießen Gewinn gehabt hättest.

Die hier Kommentierenden "Kollegen"(sind fast immer die gleichen)haben wie immer mal wieder Angst, geben keine oder nicht hilfreiche Auskünfte und zudem noch teilweise falsche. Ich bin es langsam leid hier immer alles zu Kommentieren, sie lernen nichts! Um nur mal wieder ein bsp. zu nennen...Inflation liegt bei 1,9%...im JANUAR...und ähnlich hoch im Dezember...was ist das wieder für eine Aussage???...der durchschnitt 2016 lag bei 0,5%!!! Wie kann Sammy pauschal 1,9% schreiben...

Immofonds sind unerwünscht...LittleArrow...

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Vielen Dank für Deine ehrliche Meinung.

Ich habe schon einen Sparplan in Aktienfonds laufen und zahle monatlich um die 600 bis 700€ ein. Zudem kaufe ich auch nach, wenn die Börse mal korrigiert. Das bringt mir mit der Zeit zute und günstige Einstiegskurse. Habe nunmal etwas mehr flüssig, da Festgelder ausgelaufen sind und zudem ich bei meinen Aktien Gewinne mitgenommen habe. Habe wieder angefangen in Aktien zu investieren. Einen großen Teil jedoch möchte ich zurückhalten, falls mir eine bauchbare Immobilie über die Füße läuft. Ich bin immernoch der Meinung, daß ich mit Immobilien besser schlafen kann, wenn die Rendite und die Lage stimmt. 

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Du wünscht Dir die "Quadratur des Kreises".

Die Anlage soll Rendite bringen, sicher sein, nicht volatil und fungibel.

Für diesen frommen Wunsch ist aktuell kein guter Zeitpunkt.

Deshalb ziehen die Banken auch den Schw... ein. Mit Cash können deutsche Banken nichts anfangen, da Sie bei der EZB Strafzinsen zahlen müssen. Bei Wertpapieranlagen müssen sich Berater an die protokollierten Vorgaben des Anlegers halten. Gibst Du an, dass Du keine Schwankungen haben möchtest, was soll Dir denn verkauft werden. Hier würde jeder Berater bei der nächsten Korrektur (nach unten) in die Beratungshaftung geraten. 

Wenn Du Deine Rahmenbedingungen anders definierst wird es Lösungen geben.

Die Inflation liegt bei 1,9%. Selbst Festgeldanlagen aus dem europäischen Ausland (EU-Einlagensicherung) liegen darunter. Einen "Ausreißer" mit 3% auf 10 Jahre konnte ich identifizieren (Festgeldanlage mit vorzeitiger Abrufoption). 

Bei dem von Dir genannten Betrag hätte ich dennoch bei Geldwertanlagen (Cash, Tagesgeld, Festgeld, Anleihen, Rentenpapiere) Bauchschmerzen. In D, F und NL gibt es ein paar Populisten die dem Euro die Suppe ganz schön versalzen könnten. Den POTUS mal außen vorgelassen.

Sicherheit liegt meiner Meinung nach in Sachwerte. Nur diese unterliegen Schwankungen. Glaubt man den bekannten "Renditendreieck" gab es innerhalb der letzten 25 Jahren kein Jahr in dem die Rendite unter "Null" lag. Bei einer Laufzeit von 10 Jahren sieht es dagegen deutlich anders aus.

Immobilienfonds habe wieder mal ein Cash-Problem. Diesmal sind es nicht die abgezogenen liquiden Mittel sonder das zuviel an Liquidität. Es mangelt momentan an geeignete Objekte in denen sich ein Investment rechnet. Als geht die Liquidität zum Teil in die Tilgung von Darlehen. Das ist jedoch suboptimal, da dadurch dem Legerage-Effekt entgegengewirkt wird.

Die Wohnung als Kapitalanlage erachte ich für sinnvoll. Jedoch nicht bei einer Laufzeit von 10 Jahren. Die Verkaufserlös wäre dann zwar steuerfrei, nur ist die Frage wie sich der Markt entwickelt. Ich hab mal gehört, dass Immobilien Herdentiere sind. Die verkauft man nicht, die sammelt man. Ein klarer Vorteil bei einem Mix mit der Immobilie als Kapitalanlage ist die dauerhafte Mieteinnahme. Da wären wir wieder bei dem Thema "Lage, Lage, Lage", guter Erhaltungsstand, vernünftige Verwaltung, u.ä. 

Von volatilen Sachwerten hast Du die Nase ja voll. Diese erachte ich dennoch als sinnvoll - wenn Du im Fall des Falles von der 10-Jahres Perspektive abrücken kannst. Hier ist es günstig auf die Kosten zu schauen. Die Vermeidung von Ausgabeaufschlägen, Transaktionsgebühren u.ä. sollte auf der Agenda stehen. Vermeidbare Kosten sind ein nicht zu unterschätzender Ertragsbringer. Dann sollten die Kickbacks nicht bei Berater bleiben sondern dem Anleger ausgekehrt werden. 0,6% Kickback Auszahlung bei 240 TEUR ist auch nicht zu verachten.

Was bleibt noch? Gold, Silber, Palladium, Diamanten, .... Alles sinnvolle Beimischungen, jedoch nicht frei von Schwankungen und Emotionen. Hier ist der Gedanke eher die Sicherung von Werten für Zeiten nach einer Krise.

Ein unabhängiger Berater, dem Du vertrauen schenkst, der Dir bei Kurskorrekturen emotional zur Seite steht könnte eine Lösung sein. Emotionen und Erfolg Bei Kapitalanlage widersprechen sich i.d.R.

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