Wie wirkt sich der Verkauf von Immobilien auf den Zweitmarktkurs eines Fonds geschlossenen Fonds aus?

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3 Antworten

Trotz aller Bemühungen funktioniert der Zweitmarkt für geschlossene Fonds nicht. Die Anteile lassen sich de facto nicht veräußern.

Ausnahmen sind selten: Wenn ein Großinvestor sich ein Fondsobjekt auf diese Weise Stück für Stück zusammen kaufen will (habe ich selber erlebt) oder aber, man einen ganz aktiven Emissionär hat (kommt so oft vor wie 6 Richtige im Lotto).

Mangels funktionierendem Zweitmarkt gibt es auch keine realistische Kursbildung. Es fehlt die Nachfrage.

Im übrigen lösen Veräußerungsvorgänge eine Gebührenlawine aus, immer zu Lasten der Anteilseigner. Der verbleibende Rest wird zur Schuldentilgung verwendet, selten nur ausgezahlt.

Was soll dann schon dazu motivieren, mehr für den Anteil zu bezahlen als bisher?

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Das lässt sich nicht beantworten. Der Handel am Zweitmarkt ist oft sehr dünn. Daher spielen hier viele Punkte eine Rolle. Der Preis hängt dann sehr von den verbliebenen Immobilien ab.

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Es wirkt sich im Normalfall nicht aus. Warum sollte es?

Wenn du fünf Immobilien hast und eine verkaufst, wirrst du auch nicht reicher oder ärmer. Nur glücklicher! Du tauschst das bisher in der Immobilie angelegte Geld gegen Geld, das erst auf dem Konto ist (oder diene Schulden mindert) und dann neu investiert werden kann.

Warum sollte das bei einem Unternehmen oder einem geschlossenen Fonds anders sein. 

Auch die Rückzahlung des oder der Darlehen wirkt sich nicht aus.

Wenn der geschlossene Fonds etwas an die Anleger auszahlt (auch das aus dem Verkauf einer Immobilie) wird der Fonds ärmer. Dann sollte der Zweitmarktkurs sinken.

Ein halbwegs funktionierender Zweitmarkt dürfte bei geschlossenen Fonds aber eher die Ausnahme sein.

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