Wie wird eine vorzeitig aufgelöste, vom Arbeitgeber besparte LV, steuerlich behandelt?

1 Antwort

Da fehlen ein paar wesentliche Informationen:

  • Wie alt bist Du (insbesondere: hast Du das 60. Lebensjahr vollendet)? Vermutung: über 60.

  • Wann wurde diese Versicherung abgeschlossen? Vielleicht ist das eine arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung. Vermutung: vor 2005.

Davon abhängig kann man beurteilen, was hier wie besteuert wird.

Dem Betrag nach dürfte es eine Versicherung von vor 2005 gewesen sein, d.h. mit Pauschalbesteuerung der Raten und Steuerfreiheit der Rentenzahlungen bei Einmalauszahlung. Bei vorzeitiger Kündigung erfolgt die Besteuerung mit Deinem Einkommensteuersatz. Ich habe das Gefühl, eine Übertragung auf Dich und eine Beitragsfreistellung hätten günstiger sein können als die Kündigung.

doppelte Pfändung mit unterschiedlichen Freibeträgen?

Hallo,

ich such eine Antwort auf folgende Situation:

Gläubiger 1 pfändet beim Arbeitgeber. Freibetrag ca. 1040€, dazu Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld (50% anrechenbar), Überstunden, Vrm. Wirksame Leistungen usw. erhöhen den tatsächlichen Auszahlungsbetrag auf beispielsweise 1250 Euro, das Geld wird auf P-Konto überwiesen. Soweit so gut, nu aber: Gläubiger 2 hat Konto gepfändet .. Bank rechnet jetzt auch mit den ca. 1040 E Pfändungsfreigrenze und überweist den überschüssigen Betrag?

Wenn dem tatsächlich so ist, ist das doch irgendwie unsinnig - oder habe ich da was falsch verstanden?

LG Franz

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Krankenkassenbeiträge bei Auszahlung der Rentenversicherung als Direktversicherung

Hallo,

ich besitze seit 1998 eine Direktversicherung, deren Einzahlphase im November 2010 beendet wurde und die ab November 2011monatlich ausgezahlt wird. Die Beiträge wurden bis 2006 aus meiner Jahressonderzahlung von meinem Arbeitgeber überwiesen. Da ich seit 2007 in Altersteilzeit bin, wurden die Jahressonderzahlungen im monatlichen Gehalt verrechnet, wodurch keine Jahressonderzahlung mehr direkt erfolgt ist. Damit habe ab 2007 den größten Teil meines Versicherungsbeitrages und ab 2008 den gesamten Betrag jährlich selbst überwiesen. Mir geht es jetzt um die Beitragspflicht zur Zahlung von Krankenkassenbeiträgen bei der Auszahlung der monatlichen Rente aus der Direktversicherung. Meiner Kenntnis nach gibt es eine höchstrichterliche Entscheidung vom Bundesverfassungsgericht, worin es heißt: "Leistungen aus einer betrieblichen Altersvorsorge, die ein Arbeitnehmer privat fortgeführt hat, dürfen nicht mit Krankenkassenbeiträgen belastet werden." Mich würde nun interessieren, ob dies in meinem Fall gänzlich oder teilweise zutrifft.

FG mab46

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Frage zur Abfindung in der Est-Erklärung

Hallo,

möchte meine Einkommensteuererklärung für 2012 und 2013 erledigen (per Steuer-Software), hab aber noch zwei Unklarheiten wegen einer Abfindung:

Eckdaten:

  • Mein Arbeitsverhältnis endete aufgrund Kündigung am 31.12.12 (Bruttojahresgehalt ohne Abfindung: 27.000 EUR)

  • Es wurde eine Abfindung vereinbart (10.000 EUR) und im Januar 2013 komplett ausgezahlt.

  • Die Abfindung wurde vom alten Arbeitgeber normal versteuert und steht auf der Lohnsteuerbescheinigung für 2012 in Zeile 3 beim Jahresbruttogehahlt mit eingerechnet. (In Zeile 19 steht nichts. Der Betrag ist dann am Ende in einer leeren Zeile noch mal extra ausgewiesen).

  • seit Januar 2013 hab ich einen neuen Job (Bruttojahresgehalt ohne Abfindung: 26.000 EUR)

    1. Frage) Ist in dem Fall eine Zusammenballung gegeben, also Fünftelregelung noch nachträglich möglich?

    2. Frage) Nun hab ich gelesen, dass die Abfindung in dem Jahr angegeben werden muss, in dem sie "zugeflossen" ist - das wäre ja bei mir 2013. Eingerechnet wurde sie aber in meiner Lohnsteuerbescheinigung für 2012. In welcher Erklärung muss ich diese nun angeben?

Für Hilfe wär ich dankbar :)

Gruß Sven.

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Studentische Aushilfe und Rentenversicherung

Hallo,

ich bin 28, lese im Internet sehr widersprüchliche Infos und deshalb kann zu keinem Schluss kommen. Ich habe mit einem Unternehmen einen Vertrag über studentische Aushilfe abgeschlossen, nach dem ich 10 EUR pro Stunde bekommen soll. Wie viele Stunden ich in einem Monat arbeiten soll, ist nicht fixiert. Es sollen aber ca. 10-13 Stunden sein. Der Arbeitgeber behauptet, dass es egal ist, wie viel ich anhand der Stundenanzahl verdient habe, das heißt dass man als Student sowieso den vollen Betrag auf sein Konto überwiesen bekommt. Ich habe aber gelesen, dass man doch Rentenbeiträge zahlen soll, insbesondere wenn man insgesamt mehr als 450 EUR verdient hat. Komischerweise bekommt auch ein Kommiliton von mir im Durchschnitt 450 EUR ( der Vertrag ist genau so wie in meinem Falle zeitlich bis zum Ende des Jahres befriestet ) auf sein Konto ohne Abzüge zur Rentenversicherung und ohne dafür einen Befreiungsantrag gestellt zu haben. Ich würde Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir erklären würden, wer denn recht hat, der Arbeitgeber oder ich. Ich fürchte, mein Arbeitgeber irrt sich. Ich verstehe aber nicht, wie das sein kann, er könnte doch dafür bestraft werden, dass er mir meinen Bruttolohn im vollen Umfang überweist oder soll ich dafür sorgen, dass ein Teil meines Arbeitsentgelts an die Rentenversicherung geht? Danke im Voraus

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Vermögenswirksame Leistungen: die z.Z. renditestärkste Alternative für kleine Anlagebeträge?

Gegeben: eine Angestellte, welche monatlich 6,65 Euro als VWL von Ihrem Arbeitgeber erhält. Das zu versteuernde Jahreseinkommen beträgt knapp 30000 Euro, so dass stattliche Förderungen/Zuschüsse vermutlich nicht gewährt werden. Fonds- oder Aktiensparpläne sollen es nicht sein und wegen der fehlenden Förderung kommt vermutlich auch kein Bausparvertrag in Frage. Ad hoc habe ich als vermeintlich beste Lösungen gefunden: a) Degussa Bank bietet "VL-Sparen" mit einem variablen Basiszins von derzeit 0,25% und einem Bonus von 14,00% auf die eingezahlten Sparraten am Laufzeitende an. Die Rendite beträgt bei unverändertem Basiszins 3,48%. Während der sechs Einzahlungsjahre ist der Vertrag mit mindestens EUR 30,00 im Jahr zu besparen. Die Kontoführung ist kostenlos. Kontoauszüge kommen jährlich frei Haus.
b) Beim "VL-Sparen" der ING-DiBa ist der Zinssatz fest. Er liegt derzeit bei 2,00%. Der Vertrag wird sechs Jahre mit bis zu EUR 40,00/Monat bespart und ruht anschließend maximal ein Jahr. Die monatlichen Beiträge werden durch den Arbeitgeber direkt vom Lohn/Gehalt überwiesen. Die Kontoführung ist kostenlos. Kontoauszüge kommen jährlich frei Haus.

Versteckte Kosten habe ich auf Anhieb keine gefunden bei diesen beiden Anbietern. D.h., die Rendite p.a. betrüge dann 3,48%, bzw 2,0%.

Frage: sind dies tatsächlich die beiden besten Alternativen oder gibt es noch Anbieter, welche eine höhere Netto-Rendite bieten?

Für hilfreiche Antworten: danke im Voraus

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Unter welchen Bedingungen kann man eine Direktversicherung (BAV) vorzeitig auflösen?

Moin moin,

Folgender Fall: Ich bin seit August 2009 über meinen Arbeitgeber versichert (Direktversicherung als BAV). In den ersten 5 Jahren zahle ich durch Entgeltumwandlung 1/3 der Beiträge und der AG 2/3, danach der AG alles. Bis jetzt habe ich ca. 1.800,- € eingezahlt. Die erreichte jährliche Rentenanwartschaft betrug zum 31.12.11 ca. 1.813 €.

Ich möchte nun einen möglichst hohen Betrag aus der Direktversicherung mir so schnell wie möglich auszahlen lassen und die Versicherung am liebsten auflösen, mindestens aber ruhend stellen.

Ich habe dazu schon mit dem Versicherer telefoniert. Doch dort will man mir keine Auskünfte erteilen, sondern redet sich raus (wäre eigentlich einen eigenen Beitrag hier im Forum wert ;-).

In den Versicherungsbedingungen steht, man könne die Versicherung in eine beitragsfreie umwandeln. Außerdem steht dort: "Die Rückzahlung der Beiträge können Sie nicht verlangen". Meine Frage ist: Gibt es doch eine Möglichkeit, mir zumindest den Eigenanteil auszahlen zu lassen? Wenn ja, auf welcher rechtlichen Grundlage?

Für hilfreiche Antworten bedanke ich mich schon im Voraus.

p.s.: Ich bin eder verschuldet noch droht mir eine Kündigung. Also Bitte keine allgemeinen Diskussionen oder Belehrungen über die Sinnhaftigkeit der BAV und das Solidarsystem als solches.

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