Wie wird eine Urlaubsabgeltung richtig berechnet?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Gehalt: 3.000 EUR p.m. => Gehalt in 13 Wochen von 9.000 EUR

9.000 EUR / 65 Arbeitstage * 5 Urlaubstage = 692,31 EUR

Ich weiß nicht, ob es hier Unterschiede zwischen Bundesländern gibt, aber grundsätzlich richtet sich das in meiner Firma nach den auch hier dargestellten Richtlinien:

http://www.darmstadt.ihk.de/recht_und_fair_play/Arbeitsrecht/bestehendeArbeitsverhaeltnisse/Urlaub/Urlaubsabgeltung/2552866

Vielen Dank, das entspricht der Rechnung mit 21,66 Tagen, der Betrag ist deshalb minimal höher.

Hast Du eine Ahnung, ob es eine gesetzliche Regelung oder ein Urteil zu der Berechnung gibt? Oder geht das nach der Methode "Haben wir schon immer so gemacht?"

Wenn man mal nachrechnet, kommt man mit 4x65 Tagen auf 260 Arbeitstage im Jahr. Es gibt nie ein Jahr, in dem so viele Arbeitstage enthalten sind. Das Maximum liegt bei höchstens 258.

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@Mikkey

Bundesurlaubsgesetz: http://dejure.org/gesetze/BUrlG/11.html

Korrekterweise spricht das Gesetz vom "Arbeitsverdienst, das der Arbeitnehmer in den letzten dreizehn Wochen vor dem Beginn des Urlaubs erhalten hat", d.h. das wäre im Einzelfall zu prüfen, wie hoch das Gehalt denn genau in den anteiligen letzten 13 Wochen war.

Die genannte Formel wird wohl der Einfachheit halber so angewandt, da sich Gehälter unterjährig wenig ändern.

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@gandalf94305

Sorry, "Urlaubsentgelt" ist etwas ganz Anderes als "Abgeltung des Urlaubs".

Wenn diese Vorschrift tatsächlich auch bei der Abgeltung einfach so angewendet wird, haben sich wahrscheinlich hunderttausende von Arbeitnehmern übers Ohr hauen lassen.

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@Mikkey

Die Urlaubsabgeltung erfolgt nach den Regeln für das Urlaubsentgelt, d.h. die Fortzahlung des Gehalts während des Urlaubs. Daher bemißt sich dieses auch so wie im §11 BUrlG dargestellt.

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@gandalf94305

Die Urlaubsabgeltung erfolgt nach den Regeln für das Urlaubsentgelt

Das ist mir schon klar. nur ...

Wer hat das so bestimmt? Der Gesetzgeber nicht, dann wäre in §7 ein Hinweis auf §11

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Sorry, musste das ganze nochmal abschreiben, weil es mal wieder geklemmt hat -

Es soll heißen:

•Jährlicher (Urlaubs-)Anspruch 30 Tage

Liebe/r Mikkey,

bitte achte in Zukunft darauf Reaktionen zu einer Antwort auch in Form von nachträglichen Ergänzungen Deiner Frage über den Link "Antwort kommentieren" hinzuzufügen. So ist sichergestellt, dass der Zusammenhang im Nachhinein nicht verloren geht, da die Antworten durch die Bewertungen ja ständig in Bewegung sind.

Viele Grüße

Ria vom finanzfrage.net-Support

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@ffsupport

Liebe Ria, der als "Antwort" geschriebene Zusatz konnte nicht als Kommentar zu einer Antwort geschrieben werden, weil

  • es kein Kommentar zu einer Antwort war und
  • zu der Zeit noch keine Antwort vorhanden war.

Viele Grüße Mikkey, der gern die Frage editiert hätte, wenn das denn gehen würde.

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@Mikkey

zu der Zeit noch keine Antwort vorhanden war.

Bruuuuhahahahahahah.... Ria ist wieder aktiv!

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