Wie wird eine Leibrente erbschaftssteuerlich behandelt?

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2 Antworten

Für den Berechtigten: Überhaupt nicht.

Es liegt in der Natur einer Leibrente, dass sie endet, sobald die Seele den Leib verlassen hat. Sie kann also nicht vererbt werden und ist demzufolge für den Berechtigten erbschaftsteuerlich irrelevant.

Falls der Verpflichtete der Schuldner der Rente ist: Kommt drauf an.

Ist er höchstpersönlich verpflichtet, endet die Verpflichtung mit seinem eigenen Tod genauso wie wenn der Berechtigte stürbe. Sind nach seinem Tode seine Erben weiter verpflichtet, bis auch der Berechtigte aushaucht, wird der Kapitalwert der Rente nach BewG ermittelt und als Verbindlichkeit des Nachlasses angesetzt.

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EnnoBecker 10.07.2013, 14:21

sobald die Seele den Leib verlassen hat.

Gewagte Formulierung. Danach dürften gewissen Leute von vornherein nicht leibrentenberechtigt sein.

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Wenn die Zahlung befristet ist, dann kann ja hochgerechnet werden, wielange sie bezahlt wird und wie hoch der Gesamtwert für den Empfänger ist. Also z.B. 5 Jahre lang, monatlich 1000 Euro,d.h. 60.000 Euro wäre der Wert, der für die Erbschaftssteuer herangezogen wird.

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